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Spruch des Monats

Bauernregel: Macht `ne Dame 8 Bauern schwach, ist es ganz eindeutig Schach! (aus Bauer sucht Frau?)

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Februar 2019
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1.Mannschaft

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Dr. Krause, Martin – Dahlmann, Paul Tobias

Die 6. Runde in der Verbandsbezirksliga 3 bescherte uns ein Heimspiel gegen die bisher gut auftretende Mannschaft des Bochumer SV III. Verzichten mussten wir auf Jürgen Labinski (krankheitsbedingt) und Spielleiter Achim Raasch. Letztgenannter wollte sich das Fußballspiel zwischen Bayern München und Schalke 04 nicht entgehen lassen. Wenn man Schalke Fan ist, muss man heuer tapfer sein. Aber das kennt er ja aus unserer laufenden Saison. Immerhin kam er in den Genuss, endlich einmal Fußball der Extraklasse zu sehen – leider nicht von S04. Wie komme ich jetzt bloß wieder zurück zum Schach?

 

Ach ja, Schalke trat in München als Außenseiter an. Ähnlich ging es uns in unserer Partie gegen den Bochumer SV. Im Gegensatz zu den Blau Weißen aber zeigten wir Einsatz gepaart mit teilweiser Eleganz. Damit spreche ich insbesondere Dr. Martin Krause an. Aber dazu später mehr.

 

Es ging gut los für uns, weil der Gegner von Frank Kosfeld nicht erschien. Die Freude aber währte nicht lange: Denn Reiner Heard stand unter Dauerbeschuss. Es war nur eine Frage der Zeit bis das Kartenhaus zusammenbrach. Sein König fand in der Mitte des Brettes keinen Schutz.

 

Es folgten 4 Unentschieden:

 

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Wacker geschlagen

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

 

Oberbarnscheid, Ludger – Thiel, Bernd

Mit dem ersten Spiel im neuen Jahr nach der Winterpause, hatten wir es mit der 1. Mannschaft der SG Höntrop 1947 zu tun. Der Sondertermin kam auf Wunsch des Gegners zustande, der allerdings seinerseits als Gastgeber in unseren Räumlichkeiten fungieren musste. Mit der SG Höntrop, hatten wir die spielstärkste Mannschaft der Ligagruppe vor der Brust. Dabei konnten allein schon deren Spieler der ersten 3 Bretter mit einer DWZ von ca. 2000 aufwarten. Unsere Erfolgserwartungen waren demnach recht bescheiden. Deshalb beschränkten wir uns nur darauf, einfach eine “gute Figur” abzugeben und nicht sang- und klanglos unterzugehen. Dies funktionierte zunächst nicht besonders gut, aber im weiteren Spielverlauf begegnete man sich, trotz des ungleichen Kräfteverhältnisses, durchaus noch auf Augenhöhe.

 

Brett 1:

 

B. Thiel – L. Oberbarnscheid  1/2 : 1/2

Weyers, Lothar – Heird, Reiner

 

Benno hatte den spielstärksten Höntroper (DWZ 2002) vor der Brust. Das Spiel war ausgeglichen mit (vermeintlich) leichten Vorteilen bei Benno (im schnellen Nachspiel jedoch widerlegt). In dieser guten Ausgangslage bot er deshalb dem Gegner Remis, was dieser nach außergewöhnlich langem Zögern (ca. 30 min) schließlich auch annahm.

 

Brett 2:

 

Joachim kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung. Die 1. Angriffswelle seines starken Gegners wehrte er erfolgreich ab und konnte Gegenspiel organisieren. Im weiteren Verlauf produzierte M. Peters viele unkonventionelle Züge, die laut Computeranalyse häufig nicht optimal waren. Leider fand Joachim nicht immer die passenden Antworten. Zum Schluss geriet er in eine Damenfesselung mit anschließend drohendem Figurenverlust und konnte sofort die Waffen strecken.

 

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3. Advent mit 3 Nikoläusen

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

 

Kanacher, Rainer – Nikolaus, Maik

Am dritten Adventssonntag war die vierte Mannschaft des SV Horst Emscher bei uns zu Gast. Der erste Schneefall in diesem Winter tauchte die heutige Szenerie gleich in die richtige vorweihnachtliche Stimmung. Zudem hatten wir es heute mit gleich drei “Nikoläusen” zu tun.
Im letzten Mannschaftskampf vor der Winterpause, setzten wir größere Hoffnung darin, endlich den ersten Mannschaftpunkt zu erzielen. Deshalb wollten wir mit Bestbesetzung antreten, was uns aber schon allein durch den Ausfall von Bernd Thiel am Spitzenbrett nicht mehr gelang. Für ihn und  Jürgen Labinski am Schlussbrett, sprangen Jürgen Rochol und Jürgen Balcerzak ein. Es ging zwar zunächst gut los und Zeppelin kam mit 2:1 in Führung, aber das änderte sich schon bald. Bis zur letzten Partie hinkten wir dann einen Punkt hinterher. So wurde es beim Spielstand von 2:3 nochmal spannend. Glücklicherweise wurde die letzte Partie gewonnen, sodass zum Schluss doch noch das Mannschaftsremis zu Buche stand.

 

 

Joachim kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung. Bereits im 28. Zug konnte er mit Df3 einen Mattangriff starten, den sein Gegner nur noch durch ein Turmopfer abwehren konnte. Trotz dieses erheblichen Nachteils quälte sich der Gegner noch bis zum 40. Zug.

 

Brett 2: Frank Kosfeld : Maxim Chamera 1/2:1/2

 

Frank glaubte bis zum Ende seiner Partie – und sah das mit der anschließenden Analyse auch noch vermeintlich bestätigt – dass er  im 12. Zug quasi “mausetot” gewesen wäre. Bei genauem Hinschauen jedoch zeigte sich, dass die Kombi ein “Loch” enthielt und somit die Remisbreite nie überschritten wurde. Deshalb war das Remis, in das er aufgrund seiner “Denke” eingewilligt hatte, auch im nachhinein betrachtet durchaus berechtigt gewesen.

 

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SV Zeppelin Herne – SC Gerthe – Werne II 3 : 5

Matthias Steinke – Bernd Thiel

Wir gingen erwartungsvoll in unser 2. Heimspiel gegen SC Werne – Gerthe II; war der Gegner mit 0:4 Punkten doch genauso schlecht gestartet wie wir.
Verzichten mussten wir auf Nico von Blumenthal (terminliche Gründe) und Jürgen Labinski. (Kunstpause)
Michael Botts Gegner Mika Kowalski erschien nicht zum Mannschaftskampf, so stand es nach 30 Minuten bereits 1:0 für Zeppelin.
Selbst aus diesem Vorteil konnten wir keinen Honig ziehen, wie die nachfolgenden kurzen Einzelanalysen beweisen:

Matthias Gawlick – Frank Kosfeld

 

Achim Raasch spielte an Brett 6 Standard Englisch gegen Daniel Straetling. Da bis ins reine Bauernendspiel alles absolut gleich blieb, reichte man sich auch nach 2 Stunden Spielzeit die Hände zum gerechten Remis.

 

Fast zeitgleich endete die Partie an Brett 2. Hier war Joachim Talarski gegen Mannschaftsführer Jürgen Boost gedrückt aus der Eröffnung gekommen, mit der sich der Gegner sehr gut auskannte. Nach Abtausch der Damen deutete alles auf ein Remis hin, bis der Gegner mit Ta4 einen guten Zug fand und damit den ungünstig postierten Springer auf a3 und vor allem a2 blockierte. Von da an ging`s bergab.

 

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SV Unser-Fritz III – SV Zeppelin Herne 5 : 3

Gores, Hans-Günter – Heard, Reiner

Unser 2. Spiel in der Verbandsbezirksliga 3 bescherte uns ein “Auswärtsspiel” gegen unsere Freunde aus Herne-West. Es fühlte sich in der Tat wie ein Freundschaftsspiel an. Beispielgebend dafür sind die vielen Remisen!

von Blumenthal, Nico – Wolf, Franz

 

Nun aber zum eigentlichen Geschehen:

 

An Brett 1 hatte es Bernd Thiel mit dem stärksten gegnerischen Spieler zu tun. Anfänglich konnte er Heiko Fischöder gehörig unter Druck setzen. Ein schlechter Abtausch aber führte zum Qualitätsverlust, was zwangsläufig eine Niederlage zur Folge hatte.

 

Michael Bott und alle nachfolgenden Spieler waren wegen des Ausfalls von Rainer Kanacher ein Brett aufgerückt. Michael spielte gegen Gerd Matrisch die Drachenvariante der sizilianischen Verteidigung. Im Mittelspiel konnte er einen Bauern gewinnen. Das Remisangebot des Gegners nach Abtausch der Türme nahm Michael an, da ein Partiegewinn trotz eines Mehrbauern sehr schwierig zu erreichen schien.

 

Nikolaus von Blumenthal spielte nach Standarderöffnung gegen Franz Wolf eine unauffällige Partie, führte diese aber in ein solides Remis. Mit diesem Achtungserfolg beendete er endlich seine lange Durststrecke.

 

Mannschaftsführer Achim Raasch kam mit der Leningrader Variante seiner Holländischen Verteidigung gegen Herbert Kanther ziemlich früh ins fortgeschrittene Mittelspiel. Einen zwischenzeitlichen Bauerngewinn glich der Gegner im Bauernendspiel wieder aus, so dass auch dieses Spiel Unentschieden ausging.

 

Joachim Talarski und Ulrich Deflieze hatten einen geschlossenen “Spanier” auf dem Brett. Joachim konnte mit den schwarzen Steinen bis zum 34. Zug das Gleichgewicht halten, so dass auch diese Partie keinen Sieger fand.

 

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SV Zeppelin Herne gegen SV Wattenscheid 4

Kein schlechter Start in der Verbandsbezirksliga Gruppe 3

Laskowski, Frank – Talarski, Joachim

Ein bisschen Vorfreude darauf, was uns erwartet, schwang mit, als am vergangenen Sonntag das erste Spiel in der neu gegründeten Verbandsbezirksliga startete. Gleich zu Anfang hatten wir es in der Gruppe 3, mit der vierten Mannschaft des SV Wattenscheid zu tun. Eine der Mannschaften, mit denen wir innerhalb des Spielbetriebs des SB Herne – Vest sonst nie was zu tun hatten. Die Gäste präsentierten sich spielfreudig und trotz drei Ersatzleuten auch recht spielstark. Ein vorgezogenes Spiel der Gastmannschaft, welches sie gegen den SV Horst-Emscher 4 mit 5,5:2,5 gewonnen hatten, ließ aufhorchen. Neu für unsere Mannschaft auch der Spielmodus mit Fischerbedenkzeit. Ob sich das auf die Spielweise unserer Leute auswirkte, war schwer zu beurteilen. Gut möglich, dass sich der ein oder andere, unnötiger Weise, doch irgendwie gehetzt gefühlt hatte. Das würde vielleicht erklären, warum der komplette Mannschaftskampf bereits nach gut 2,5 h beendet war. Es gab aber noch andere Faktoren, die den frühen Schluss begünstigten. Doch zunächst zum eigentlichen Geschehen.

 

14.00 Uhr wurden die Bretter freigegeben und die Uhren gestartet. Man konnte von Anfang an eine gute Entwicklung an allen Brettern beobachten. Jürgen Labinski kam hier dann gegen Wattenscheids Ersatzmann Wilhelm Streier recht schnell zum Schluss, weil sich beide gegen Ende der ersten Spielstunde schon die Hände zum Remis reichten. Es ging weiter. Die anderen Partien waren alle noch gut im Spiel. In der 2. Stunde dann endeten kurz nacheinander mehrere Partien. Den Anfang machten, der an einer Erkältung laborierende Rainer Kanacher und Wattenscheids Mannschaftsführer Klaus-Peter Hilscher, die sich auf ein solides Remis verständigten. Kurz danach folgte das Spitzenbrett. Hier war unser Mann bereits sehr früh, gegen den spielstärksten Wattenscheider Rolf Böhmfeldt (DWZ 1886), ins Mittelspiel übergegangen und hielt lange ein Remis. Leider reichte es nicht – die Partie ging verloren.

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Saisonziel erreicht

Solide Leistung gegen Recklinghausen Altstadt, Zeppelin schafft den Klassenerhalt

Frank Kosfeld – Angelika Roh

Sehr warm war es heute im Spielsaal des SV Zeppelin Herne. Hier traf man sich zum letzten Mannschaftskampf in der Bezirksliga in dieser Saison. Wir erwarteten zwar kein “schachliches” Donnerwetter gegen unsere starken Kontrahenten aus Recklinghausen Altstadt, dennoch kam es zunächst im wahrsten Sinne des Wortes, als Frühjahrsgewitter mit einem ordentlichen Platzregen über uns. Das es uns auch im übertragenen Sinne nicht ganz so erging, war allein der engagierten Mannschaft und auch Schachgöttin Caissa zu verdanken.

Das erste Remis kam recht prompt. Hier hatte sich Bernd Thiel kurz nachdem er das Springerpaar des Gegners gegen sein Läuferpaar getauscht hatte, mit dem etwa gleichstarken Hans-Christian Mayeres auf ein Remis geeinigt. Fast zeitgleich reichten sich auch Joachim Talarski und der ehemalige Bundesligaspieler Albert Wernitz,  die Hände zum Unentschieden. Das war kein Gefälligkeitsremis, denn Jochen stand zu diesem Zeitpunkt ziemlich gut da. Mannschaftsführer Achim Raasch vermeldete dann in der 2. Spielstunde, nach mäßigem Spiel gegen Wolfgang Modlinski die erste Niederlage.
Die anderen Mitstreiter hielten sich jedoch recht wacker. Erst wieder als um 17.00 Uhr die Cafeteria des AWO Zentrums schloss, gab’s das nächste Ergebnis. Leider wieder nur eine Niederlage. Hier hatte Nikolaus von Blumenthal mit den schwarzen Steinen in der sizilianischen Eröffnung falsch abgetauscht und war gegen Peter Wernitz bis zum Schluss einem Bauern hinterhergerannt. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei Jürgen Labinski. Diesem fehlte allerdings gegen Klaus Fuchs bereits die halbe Spielzeit lang eine Leichtfigur. Nach 3 h Spielzeit gab er auf. Jetzt stand es 4:1.
Wenn jetzt die letzten 3 verbliebenen Zeppeliner noch gewinnen, wäre ein Mannschaftsremis noch möglich. Das war nicht nur theoretisch machbar, da an allen drei Brettern die Vorteile leicht bei Zeppelin lagen. Es wurde also nochmal spannend im Kampf gegen den Abstieg. Martin Krause befeuerte erneut die Hoffnung, indem er den ersten Sieg für Zeppelin gegen Recklinghausens Mannschaftsführer Udo Wickenfeld erzielte – auch wenn da auch Schachgöttin Caissa ordentlich mitgeholfen hatte.

 

 

Frank Kosfeld verschaffte sich nun auch deutliche Vorteile gegen die bis dahin gut agierende Angelika Roh. Qualitäts- und Bauernvorteil sollten für den Sieg eigentlich reichen. Michaels ausgezeichnet geführte Partie hatte derweil die erste Zeitkontrolle passiert. Der Ausgang war noch einigermaßen offen. Gerade hatte ihm ein gewagter Mattangriff allerdings 2 Bauern gekostet, was gegen den hochkarätigen Alfred Kotlar schon problematisch werden konnte. Würde es Michael noch gelingen gegensteuern? Frank tauschte derweil seine Qualität gegen zwei Zentrumsbauern. Ob das die richtige Taktik war? Ja war es.

 

Roh – Kosfeld 0:1

 

Frank brachte die Partie erfolgreich zu Ende nachdem er bereits schon das zweite Partieformular begonnen hatte. Michael dagegen hatte weniger Glück. Es reichte allein schon von der Zeit her nicht mehr, die Partie erfolgreich zu Ende zu bringen. Acht Minuten vor dem Timeout und kurz vor dem Matt gab er seine Partie auf.

Auch wenn das erhoffte Mannschaftsremis nicht erreicht wurde, kann man mit dem 5:3 zufrieden sein.

Zufrieden ist man auch mit dem Saisonausgang. Da Erkenschwick wie erwartet gegen Waltrop gewonnen hat, bleibt uns also auch in der kommenden Saison die Klasse – dann auch in der neuen Form – erhalten.

 

Ergebnisse

 

Mannschaftsführer Achim Raasch bedankt sich an dieser Stelle, ganz herzlich bei der Mannschaft mit allen seinen Mitstreitern in dieser Saison. Auch wenn bei so manchen persönliche Erfolge ausblieben, weil man oft übermächtige Gegner hatte, so hat jeder Einzelne mit seinem Einsatz oder auch nur seiner Bereitschaft mitzumachen, zum Gesamterfolg der Mannschaft beigetragen.

 

 

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Langer Tag der Minusbauern

Zeppelin Herne – Unser Fritz 2 beim Lokalderby

 

Das heutige Match zwischen dem SV Zeppelin Herne und dem SV Unser Fritz Wanne-Eickel war ein klassisches Lokalderby.

 

Sowohl die Gäste, als auch das Zeppeliner Team mussten an diesem Sondertermin zwei Ausfälle kompensieren.

Als klarer Favorit ließ die 2. Mannschaft von unser Fritz keine Fragen offen, auch wenn ihre Dominanz erst in

Dr. Martin Krause

der dritten Stunde deutlich hervorkam.

Zunächst konnten sich die beiden Ersatzspieler am Schlussbrett nach kurzem spannenden Kampf auf ein Remis verständigen. Hier eroberte Zeppelins zweiter Ersatzmann Klaus Molke gegen Ersatzmann Hans Günter Gores eine Leichtfigur musste dafür aber einen schweren Mattangriff abwehren. Das schnelle Remis war die Konsequenz daraus.

Die anderen Partien entwickelten sich da deutlich langsamer. In der dritten Spielstunde  stürzte dann ein Zeppelin(er) nach dem anderen ab. Zuerst scheiterte Hernes Mannschaftsführer Achim Raasch nach schlechtem Spiel mit 2 Minusbauern und unberechtigtem Turmopfer am übermächtigen Mario Elsner. Dann folgte Niko von Blumenthal, der an Brett 1 ebenfalls mit einem starken Andreas Prang überfordert war. Nach drohendem Qualitätsverlust gab Niko auf. Zeppelins Bernd Thiel hielt gut gegen Heiko Nowicki mit, machte dann aber einen schlechten Zug der ihn dann auch gleich zur Aufgabe bewegte.

 

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Heftige Niederlage

Michael Bott – Roman Pientka

Zeppelin verliert gegen Läufer/Ost

Da war der Wurm drin. Zeppelin musste schon einen krankheitsbedingten Ausfall kompensieren und auch mindestens zwei andere Herner waren gesundheitlich nicht auf der Höhe. Ob man allerdings auch bei 100%-iger Fitness der Mitstreiter erfolgreicher gewesen wäre war zu bezweifeln.

 

Ersatzmann Jürgen Rochol, der beim Viererpokal noch einen super Achtungserfolg erzielte, hatte diesmal dem Ersatzmann Marcus Henn (DWZ-stärkster RSGler 2033) nichts entgegenzusetzen und verlor nach kurzem Spiel . Michael Bott dagegen kam gut mit dem spielstarken Roman Pientka zurecht und feierte mit einem schönen Remis, zusammen mit dem tollen Einsatz beim Viererpokal, ein erfolgreiches Wochenende.

 

Dann hagelte es Niederlagen. Nikolaus von Blumenthal erkannte erst wieder in der anschließenden Analyse seine Chancen gegen Alexander Multhaup. Leider konnte auch der sonst so souverän spielende Rainer Kanacher diesmal nicht Punkten, da er im Mittelspiel gegen Nicolas Hofmann die Qualität hergeben musste. Achim Raasch wickelte den “Engländer” falsch ab und verlor ebenfalls glanzlos gegen Mannschaftsführer Heinrich Balke. Jürgen Labinski konnte sich allerdings mit seinem etwa gleichstarken Gegner Peter Schulz, nach gutem Spiel die Punkte teilen. An Brett 6 einigten sich die Kontrahenten Frank Kosfeld und Walter Breuckmann nach langem zähem Kampf auf ein Remis. Zäh und verbissen auch der Kampf am Spitzenbrett. Hier lief Joachim Talarski, wie bedauerlicherweise so oft schon in dieser Saison, einem Bauern hinterher. Die erste Zeitkontrolle war schon überschritten und das zweite Partieformular halb vollgeschrieben, als Joachim seinem deutlich stärkeren Gegner Jan Rolf dann doch gratulieren musste.

 

Ergebnisse


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Abstiegskampf pur

Achim Raasch – Frank Nagel

SV Zeppelin Herne I – SV Waltrop II 4,5:3,5

Zum Kellerduell empfing am heutigen Nachmittag der Tabellenvorletzte den Letzten. (böse Zungen sprechen von Not gegen Elend) Die Not wurde beim Gastgeber immer größer. Stand es doch nach ca. 90 Minuten bereits 3:0 für die Gäste. Es schien sich ein Debakel anzubahnen. Auch die Bretter 4 und 5 standen mehr oder weniger auf Verlust.

 

Aber der Reihe nach: Als Erster musste Jürgen Labinski gegen seinen jungen Kontrahenten die Segel streichen.

 

Dann erwischte es Nico von Blumenthal, der einen Figurengewinn übersah und anschließend der vergebenen Chance nachtrauerte, so dass er mit zunehmender Spieldauer den Faden und schlussendlich die Partie verlor.

 

Joachim Talarski kam wie fast immer gut aus der Eröffnung. Nachdem er aber im Mittelspiel einen Bauern ersatzlos verlor, lief er nur noch der Musik hinterher. Gegen Ende der Partie übersah er ein Läuferschach und konnte sofort die Waffen strecken.

 

Es sah – wie eingangs erwähnt – alles nach einer deutlichen Niederlage der Zeppeliner aus. Zum Glück aber haben wir 2 Sieggaranten in unseren Reihen.

Jörg Baier – Frank Kosfeld

Das ist zum einen Frank Kosfeld und zum anderen Rainer Kanacher.
Frank spielte wieder einmal eine Glanzpartie. In  Fachkreisen vergleicht man ihn schon mit dem unvergessenen Michail Tal. Nicht zum 1. Mal in dieser Saison opferte er seine Dame und ließ nicht nur seinen Gegner sondern auch die umstehenden Kiebitze staunen.
Baier – Kosfeld 0:1

 

Rainer konnte sich in einer positionell angelegten Partie 2 Plusbauern erarbeiten. Der Springer seines Gegners war gegen die Übermacht im Zentrum plus Läufer nicht gewachsen.

 

Kommen wir nun zu unseren Brettern 4 und 5. Alles, aber auch alles deutete auf 2 Verlustpartien hin. Manches Mal aber kann Kampfgeist Berge versetzen. Einige Beobachter hatten sich schon im Cafe des AWO-Heims eingerichtet. Als sie wieder den Spielsaal betraten, rieben sie sich verwundert die Augen.
Raasch – Nagel 1:0
Achim hatte das Spiel gedreht und war plötzlich im Besitz zweier Türme gegenüber einem des Waltropers.

 

Auch Michael Bott riss eine verloren geglaubte Partie aus dem Feuer. Sein Gegenüber hatte eine Qualität erobert und konnte auch sonst eine vorteilhafte Druckstellung sein Eigen nennen. Michael zwang Wilfried Krolik zur Rückgabe der Qualität. Es kam zum Turmendspiel und wenig später zum einvernehmlichen Remis.

Krolik – Bott 1/2

 

Plötzlich und unerwartet war der Mannschaftskampf völlig ausgeglichen. Alles hing nun von der letzten Partie ab.
Bernd Thiel, unser Remiskönig, spielte endlich einmal eine Partie zu Ende. Im Endspiel mit gleichfarbigen Läufern setzte er seinen Mehrbauern gewinnbringend ein und um.

 

Fazit: Es war Abstiegskampf pur; aus Sicht einiger Akteure beider Mannschaften mehr Krampf als Kampf! Wer Spannung und Dramatik liebt, kam jedenfalls voll auf seine Kosten. Mit diesem knappen Sieg haben wir vorübergehend das Abstiegsgespenst verscheucht. Es bleibt aber festzuhalten, dass wir speziell an den ersten beiden Brettern dringend Verstärkungen brauchen. Auf Dauer können wir deren Schwächen nicht kompensieren.
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