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Spruch des Monats

Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist!
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Mai 2019
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1.Mannschaft

Beständige Leistung – reicht aber nicht!

 

Spielleiter Achim Raasch und Joachim Talarski berichten:
 

Abstieg ist nicht mehr zu verhindern

 

Michael Schäfer – Dr. Martin Krause

Der vergangene Sonntag lud mit seinem sonnig warmen Wetter eher zum Spazierengehen ein, als stundenlang in einem Raum vor Schachbrettern zu sitzen. Aber der Termin stand nun mal fest und “Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps”.
Mit der 3. Mannschaft des SK Sodingen/Castrop hatten wir den derzeitigen, noch ungeschlagenen, Tabellenführer zu Gast. Für uns Zeppeliner galt es hier eigentlich nur eine gute Figur machen und mit etwas Glück vielleicht auch einen Punkt zu erhaschen, der uns vielleicht noch vor dem drohenden Abstieg bewahrt hätte. Dass das gegen unsere sympatischen und altbekannten Gegner kein “Spaziergang” werden würde, war uns natürlich klar. Bedauerlicher Weise fehlten uns abermals gleich 2 spielstarke Leute, auch wenn wir annähernd adäquaten Ersatz aufstellen konnten.
Die Partien waren dann recht durchwachsen, aber trotzdem lieferte man, wie eigentlich die ganze Saison über schon, im Großen und Ganzen eine gute Performance ab. Dabei stachen heute unsere Ersatzleute Reiner Heard und Martin Krause besonders hervor. Letztendlich mühte man sich aber wieder umsonst und es blieb nur wieder eine der zahlreichen Niederlagen für uns übrig. Beachtlich aber, dass keine der bisherigen Niederlagen tiefer als 3:5 ausgingen, was uns zumindest ein anständiges Brettpunktverhältnis einbrachte. Dieses Brettpunktverhälnis hätte uns im Kampf um den Abstieg noch nützlich sein können. Aber dafür ist es nun leider zu spät.
Am letzten Spieltag geht es dann gegen die 3. Mannschaft des SV Horst-Emscher. Ein Sieg (eventuell auch ein Remis) würde uns zwar vor deren 4. Mannschaft platzieren, könnte den Abstieg aber nicht mehr verhindern. Also sollte das erklärte Ziel für das letzte Match im Mai sein, nicht als Tabellenschlusslicht die Verbandsbezirksliga 3 zu verlassen.

 

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Kampfgeist blieb ohne Lohn

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

 

 Zeppelin scheitert trotz großartiger Teamleistung abermals knapp

 

von Blumenthal, Nico – Schäfer, Gerhard Hermann

Nachdem sich unser Team mit einem 4:4 gegen deren 3. Mannschaft im Vorfeld schon gut in Szene gesetzt hatte, hoffte man gegen die 4. Mannschaft des Bochumer SV (vor Heimkulisse im Auswärtsmodus) einen weiteren Akzent zu setzen.  Die Chancen dafür standen recht gut, zumal die Gegner mit 2 Ersatzleuten angereist waren. Da die dennoch spielstarken Bochumer hier unbedingt Punkte mitnehmen wollten, um ihren Tabellenplatz zu sichern und wir immer noch gegen den drohenden Abstieg spielten, versprach es abermals sehr spannend zu werden.

 

Raasch, Achim – Durchfeld, Kai Niklas

Die Einschätzungen der Partien im Einzelnen, in der Reihenfolge der Partiebeendigungen:

 

Brett 1: Bernd Thiel – Elchin Abdullayev

Benno und sein resoluter Gegner spielten ihre Partie recht zügig. Unserem Mann gelang ein gutes Stellungsspiel gegen seinen starken Kontrahenten. Allerdings konnte er im späteren Spielverlauf dem schweren Einfall der gegnerischen Figuren auf dem Königsflügel nichts entgegensetzen. So war die Partie leider ziemlich rasch verloren. Zeppelin nun erstmal 1:0 hinten.

 

Brett 2:  H.-W. Sanftenschneider – Joachim Talarski

Joachim fand sich in einer langwierigen Positionspartie gegen einen starken Bochumer wieder. Nach Abtausch der Damen mündete diese allerdings, nach ca. 2 h Spielzeit, unweigerlich in ein Remis. Nun stand es 1,5 : 0,5.

 

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Dr. Krause, Martin – Dahlmann, Paul Tobias

Die 6. Runde in der Verbandsbezirksliga 3 bescherte uns ein Heimspiel gegen die bisher gut auftretende Mannschaft des Bochumer SV III. Verzichten mussten wir auf Jürgen Labinski (krankheitsbedingt) und Spielleiter Achim Raasch. Letztgenannter wollte sich das Fußballspiel zwischen Bayern München und Schalke 04 nicht entgehen lassen. Wenn man Schalke Fan ist, muss man heuer tapfer sein. Aber das kennt er ja aus unserer laufenden Saison. Immerhin kam er in den Genuss, endlich einmal Fußball der Extraklasse zu sehen – leider nicht von S04. Wie komme ich jetzt bloß wieder zurück zum Schach?

 

Ach ja, Schalke trat in München als Außenseiter an. Ähnlich ging es uns in unserer Partie gegen den Bochumer SV. Im Gegensatz zu den Blau Weißen aber zeigten wir Einsatz gepaart mit teilweiser Eleganz. Damit spreche ich insbesondere Dr. Martin Krause an. Aber dazu später mehr.

 

Es ging gut los für uns, weil der Gegner von Frank Kosfeld nicht erschien. Die Freude aber währte nicht lange: Denn Reiner Heard stand unter Dauerbeschuss. Es war nur eine Frage der Zeit bis das Kartenhaus zusammenbrach. Sein König fand in der Mitte des Brettes keinen Schutz.

 

Es folgten 4 Unentschieden:

 

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Wacker geschlagen

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

 

Oberbarnscheid, Ludger – Thiel, Bernd

Mit dem ersten Spiel im neuen Jahr nach der Winterpause, hatten wir es mit der 1. Mannschaft der SG Höntrop 1947 zu tun. Der Sondertermin kam auf Wunsch des Gegners zustande, der allerdings seinerseits als Gastgeber in unseren Räumlichkeiten fungieren musste. Mit der SG Höntrop, hatten wir die spielstärkste Mannschaft der Ligagruppe vor der Brust. Dabei konnten allein schon deren Spieler der ersten 3 Bretter mit einer DWZ von ca. 2000 aufwarten. Unsere Erfolgserwartungen waren demnach recht bescheiden. Deshalb beschränkten wir uns nur darauf, einfach eine “gute Figur” abzugeben und nicht sang- und klanglos unterzugehen. Dies funktionierte zunächst nicht besonders gut, aber im weiteren Spielverlauf begegnete man sich, trotz des ungleichen Kräfteverhältnisses, durchaus noch auf Augenhöhe.

 

Brett 1:

 

B. Thiel – L. Oberbarnscheid  1/2 : 1/2

Weyers, Lothar – Heird, Reiner

 

Benno hatte den spielstärksten Höntroper (DWZ 2002) vor der Brust. Das Spiel war ausgeglichen mit (vermeintlich) leichten Vorteilen bei Benno (im schnellen Nachspiel jedoch widerlegt). In dieser guten Ausgangslage bot er deshalb dem Gegner Remis, was dieser nach außergewöhnlich langem Zögern (ca. 30 min) schließlich auch annahm.

 

Brett 2:

 

Joachim kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung. Die 1. Angriffswelle seines starken Gegners wehrte er erfolgreich ab und konnte Gegenspiel organisieren. Im weiteren Verlauf produzierte M. Peters viele unkonventionelle Züge, die laut Computeranalyse häufig nicht optimal waren. Leider fand Joachim nicht immer die passenden Antworten. Zum Schluss geriet er in eine Damenfesselung mit anschließend drohendem Figurenverlust und konnte sofort die Waffen strecken.

 

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3. Advent mit 3 Nikoläusen

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

 

Kanacher, Rainer – Nikolaus, Maik

Am dritten Adventssonntag war die vierte Mannschaft des SV Horst Emscher bei uns zu Gast. Der erste Schneefall in diesem Winter tauchte die heutige Szenerie gleich in die richtige vorweihnachtliche Stimmung. Zudem hatten wir es heute mit gleich drei “Nikoläusen” zu tun.
Im letzten Mannschaftskampf vor der Winterpause, setzten wir größere Hoffnung darin, endlich den ersten Mannschaftpunkt zu erzielen. Deshalb wollten wir mit Bestbesetzung antreten, was uns aber schon allein durch den Ausfall von Bernd Thiel am Spitzenbrett nicht mehr gelang. Für ihn und  Jürgen Labinski am Schlussbrett, sprangen Jürgen Rochol und Jürgen Balcerzak ein. Es ging zwar zunächst gut los und Zeppelin kam mit 2:1 in Führung, aber das änderte sich schon bald. Bis zur letzten Partie hinkten wir dann einen Punkt hinterher. So wurde es beim Spielstand von 2:3 nochmal spannend. Glücklicherweise wurde die letzte Partie gewonnen, sodass zum Schluss doch noch das Mannschaftsremis zu Buche stand.

 

 

Joachim kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung. Bereits im 28. Zug konnte er mit Df3 einen Mattangriff starten, den sein Gegner nur noch durch ein Turmopfer abwehren konnte. Trotz dieses erheblichen Nachteils quälte sich der Gegner noch bis zum 40. Zug.

 

Brett 2: Frank Kosfeld : Maxim Chamera 1/2:1/2

 

Frank glaubte bis zum Ende seiner Partie – und sah das mit der anschließenden Analyse auch noch vermeintlich bestätigt – dass er  im 12. Zug quasi “mausetot” gewesen wäre. Bei genauem Hinschauen jedoch zeigte sich, dass die Kombi ein “Loch” enthielt und somit die Remisbreite nie überschritten wurde. Deshalb war das Remis, in das er aufgrund seiner “Denke” eingewilligt hatte, auch im nachhinein betrachtet durchaus berechtigt gewesen.

 

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SV Zeppelin Herne – SC Gerthe – Werne II 3 : 5

Matthias Steinke – Bernd Thiel

Wir gingen erwartungsvoll in unser 2. Heimspiel gegen SC Werne – Gerthe II; war der Gegner mit 0:4 Punkten doch genauso schlecht gestartet wie wir.
Verzichten mussten wir auf Nico von Blumenthal (terminliche Gründe) und Jürgen Labinski. (Kunstpause)
Michael Botts Gegner Mika Kowalski erschien nicht zum Mannschaftskampf, so stand es nach 30 Minuten bereits 1:0 für Zeppelin.
Selbst aus diesem Vorteil konnten wir keinen Honig ziehen, wie die nachfolgenden kurzen Einzelanalysen beweisen:

Matthias Gawlick – Frank Kosfeld

 

Achim Raasch spielte an Brett 6 Standard Englisch gegen Daniel Straetling. Da bis ins reine Bauernendspiel alles absolut gleich blieb, reichte man sich auch nach 2 Stunden Spielzeit die Hände zum gerechten Remis.

 

Fast zeitgleich endete die Partie an Brett 2. Hier war Joachim Talarski gegen Mannschaftsführer Jürgen Boost gedrückt aus der Eröffnung gekommen, mit der sich der Gegner sehr gut auskannte. Nach Abtausch der Damen deutete alles auf ein Remis hin, bis der Gegner mit Ta4 einen guten Zug fand und damit den ungünstig postierten Springer auf a3 und vor allem a2 blockierte. Von da an ging`s bergab.

 

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SV Unser-Fritz III – SV Zeppelin Herne 5 : 3

Gores, Hans-Günter – Heard, Reiner

Unser 2. Spiel in der Verbandsbezirksliga 3 bescherte uns ein “Auswärtsspiel” gegen unsere Freunde aus Herne-West. Es fühlte sich in der Tat wie ein Freundschaftsspiel an. Beispielgebend dafür sind die vielen Remisen!

von Blumenthal, Nico – Wolf, Franz

 

Nun aber zum eigentlichen Geschehen:

 

An Brett 1 hatte es Bernd Thiel mit dem stärksten gegnerischen Spieler zu tun. Anfänglich konnte er Heiko Fischöder gehörig unter Druck setzen. Ein schlechter Abtausch aber führte zum Qualitätsverlust, was zwangsläufig eine Niederlage zur Folge hatte.

 

Michael Bott und alle nachfolgenden Spieler waren wegen des Ausfalls von Rainer Kanacher ein Brett aufgerückt. Michael spielte gegen Gerd Matrisch die Drachenvariante der sizilianischen Verteidigung. Im Mittelspiel konnte er einen Bauern gewinnen. Das Remisangebot des Gegners nach Abtausch der Türme nahm Michael an, da ein Partiegewinn trotz eines Mehrbauern sehr schwierig zu erreichen schien.

 

Nikolaus von Blumenthal spielte nach Standarderöffnung gegen Franz Wolf eine unauffällige Partie, führte diese aber in ein solides Remis. Mit diesem Achtungserfolg beendete er endlich seine lange Durststrecke.

 

Mannschaftsführer Achim Raasch kam mit der Leningrader Variante seiner Holländischen Verteidigung gegen Herbert Kanther ziemlich früh ins fortgeschrittene Mittelspiel. Einen zwischenzeitlichen Bauerngewinn glich der Gegner im Bauernendspiel wieder aus, so dass auch dieses Spiel Unentschieden ausging.

 

Joachim Talarski und Ulrich Deflieze hatten einen geschlossenen “Spanier” auf dem Brett. Joachim konnte mit den schwarzen Steinen bis zum 34. Zug das Gleichgewicht halten, so dass auch diese Partie keinen Sieger fand.

 

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SV Zeppelin Herne gegen SV Wattenscheid 4

Kein schlechter Start in der Verbandsbezirksliga Gruppe 3

Laskowski, Frank – Talarski, Joachim

Ein bisschen Vorfreude darauf, was uns erwartet, schwang mit, als am vergangenen Sonntag das erste Spiel in der neu gegründeten Verbandsbezirksliga startete. Gleich zu Anfang hatten wir es in der Gruppe 3, mit der vierten Mannschaft des SV Wattenscheid zu tun. Eine der Mannschaften, mit denen wir innerhalb des Spielbetriebs des SB Herne – Vest sonst nie was zu tun hatten. Die Gäste präsentierten sich spielfreudig und trotz drei Ersatzleuten auch recht spielstark. Ein vorgezogenes Spiel der Gastmannschaft, welches sie gegen den SV Horst-Emscher 4 mit 5,5:2,5 gewonnen hatten, ließ aufhorchen. Neu für unsere Mannschaft auch der Spielmodus mit Fischerbedenkzeit. Ob sich das auf die Spielweise unserer Leute auswirkte, war schwer zu beurteilen. Gut möglich, dass sich der ein oder andere, unnötiger Weise, doch irgendwie gehetzt gefühlt hatte. Das würde vielleicht erklären, warum der komplette Mannschaftskampf bereits nach gut 2,5 h beendet war. Es gab aber noch andere Faktoren, die den frühen Schluss begünstigten. Doch zunächst zum eigentlichen Geschehen.

 

14.00 Uhr wurden die Bretter freigegeben und die Uhren gestartet. Man konnte von Anfang an eine gute Entwicklung an allen Brettern beobachten. Jürgen Labinski kam hier dann gegen Wattenscheids Ersatzmann Wilhelm Streier recht schnell zum Schluss, weil sich beide gegen Ende der ersten Spielstunde schon die Hände zum Remis reichten. Es ging weiter. Die anderen Partien waren alle noch gut im Spiel. In der 2. Stunde dann endeten kurz nacheinander mehrere Partien. Den Anfang machten, der an einer Erkältung laborierende Rainer Kanacher und Wattenscheids Mannschaftsführer Klaus-Peter Hilscher, die sich auf ein solides Remis verständigten. Kurz danach folgte das Spitzenbrett. Hier war unser Mann bereits sehr früh, gegen den spielstärksten Wattenscheider Rolf Böhmfeldt (DWZ 1886), ins Mittelspiel übergegangen und hielt lange ein Remis. Leider reichte es nicht – die Partie ging verloren.

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Saisonziel erreicht

Solide Leistung gegen Recklinghausen Altstadt, Zeppelin schafft den Klassenerhalt

Frank Kosfeld – Angelika Roh

Sehr warm war es heute im Spielsaal des SV Zeppelin Herne. Hier traf man sich zum letzten Mannschaftskampf in der Bezirksliga in dieser Saison. Wir erwarteten zwar kein “schachliches” Donnerwetter gegen unsere starken Kontrahenten aus Recklinghausen Altstadt, dennoch kam es zunächst im wahrsten Sinne des Wortes, als Frühjahrsgewitter mit einem ordentlichen Platzregen über uns. Das es uns auch im übertragenen Sinne nicht ganz so erging, war allein der engagierten Mannschaft und auch Schachgöttin Caissa zu verdanken.

Das erste Remis kam recht prompt. Hier hatte sich Bernd Thiel kurz nachdem er das Springerpaar des Gegners gegen sein Läuferpaar getauscht hatte, mit dem etwa gleichstarken Hans-Christian Mayeres auf ein Remis geeinigt. Fast zeitgleich reichten sich auch Joachim Talarski und der ehemalige Bundesligaspieler Albert Wernitz,  die Hände zum Unentschieden. Das war kein Gefälligkeitsremis, denn Jochen stand zu diesem Zeitpunkt ziemlich gut da. Mannschaftsführer Achim Raasch vermeldete dann in der 2. Spielstunde, nach mäßigem Spiel gegen Wolfgang Modlinski die erste Niederlage.
Die anderen Mitstreiter hielten sich jedoch recht wacker. Erst wieder als um 17.00 Uhr die Cafeteria des AWO Zentrums schloss, gab’s das nächste Ergebnis. Leider wieder nur eine Niederlage. Hier hatte Nikolaus von Blumenthal mit den schwarzen Steinen in der sizilianischen Eröffnung falsch abgetauscht und war gegen Peter Wernitz bis zum Schluss einem Bauern hinterhergerannt. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei Jürgen Labinski. Diesem fehlte allerdings gegen Klaus Fuchs bereits die halbe Spielzeit lang eine Leichtfigur. Nach 3 h Spielzeit gab er auf. Jetzt stand es 4:1.
Wenn jetzt die letzten 3 verbliebenen Zeppeliner noch gewinnen, wäre ein Mannschaftsremis noch möglich. Das war nicht nur theoretisch machbar, da an allen drei Brettern die Vorteile leicht bei Zeppelin lagen. Es wurde also nochmal spannend im Kampf gegen den Abstieg. Martin Krause befeuerte erneut die Hoffnung, indem er den ersten Sieg für Zeppelin gegen Recklinghausens Mannschaftsführer Udo Wickenfeld erzielte – auch wenn da auch Schachgöttin Caissa ordentlich mitgeholfen hatte.

 

 

Frank Kosfeld verschaffte sich nun auch deutliche Vorteile gegen die bis dahin gut agierende Angelika Roh. Qualitäts- und Bauernvorteil sollten für den Sieg eigentlich reichen. Michaels ausgezeichnet geführte Partie hatte derweil die erste Zeitkontrolle passiert. Der Ausgang war noch einigermaßen offen. Gerade hatte ihm ein gewagter Mattangriff allerdings 2 Bauern gekostet, was gegen den hochkarätigen Alfred Kotlar schon problematisch werden konnte. Würde es Michael noch gelingen gegensteuern? Frank tauschte derweil seine Qualität gegen zwei Zentrumsbauern. Ob das die richtige Taktik war? Ja war es.

 

Roh – Kosfeld 0:1

 

Frank brachte die Partie erfolgreich zu Ende nachdem er bereits schon das zweite Partieformular begonnen hatte. Michael dagegen hatte weniger Glück. Es reichte allein schon von der Zeit her nicht mehr, die Partie erfolgreich zu Ende zu bringen. Acht Minuten vor dem Timeout und kurz vor dem Matt gab er seine Partie auf.

Auch wenn das erhoffte Mannschaftsremis nicht erreicht wurde, kann man mit dem 5:3 zufrieden sein.

Zufrieden ist man auch mit dem Saisonausgang. Da Erkenschwick wie erwartet gegen Waltrop gewonnen hat, bleibt uns also auch in der kommenden Saison die Klasse – dann auch in der neuen Form – erhalten.

 

Ergebnisse

 

Mannschaftsführer Achim Raasch bedankt sich an dieser Stelle, ganz herzlich bei der Mannschaft mit allen seinen Mitstreitern in dieser Saison. Auch wenn bei so manchen persönliche Erfolge ausblieben, weil man oft übermächtige Gegner hatte, so hat jeder Einzelne mit seinem Einsatz oder auch nur seiner Bereitschaft mitzumachen, zum Gesamterfolg der Mannschaft beigetragen.

 

 

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Langer Tag der Minusbauern

Zeppelin Herne – Unser Fritz 2 beim Lokalderby

 

Das heutige Match zwischen dem SV Zeppelin Herne und dem SV Unser Fritz Wanne-Eickel war ein klassisches Lokalderby.

 

Sowohl die Gäste, als auch das Zeppeliner Team mussten an diesem Sondertermin zwei Ausfälle kompensieren.

Als klarer Favorit ließ die 2. Mannschaft von unser Fritz keine Fragen offen, auch wenn ihre Dominanz erst in

Dr. Martin Krause

der dritten Stunde deutlich hervorkam.

Zunächst konnten sich die beiden Ersatzspieler am Schlussbrett nach kurzem spannenden Kampf auf ein Remis verständigen. Hier eroberte Zeppelins zweiter Ersatzmann Klaus Molke gegen Ersatzmann Hans Günter Gores eine Leichtfigur musste dafür aber einen schweren Mattangriff abwehren. Das schnelle Remis war die Konsequenz daraus.

Die anderen Partien entwickelten sich da deutlich langsamer. In der dritten Spielstunde  stürzte dann ein Zeppelin(er) nach dem anderen ab. Zuerst scheiterte Hernes Mannschaftsführer Achim Raasch nach schlechtem Spiel mit 2 Minusbauern und unberechtigtem Turmopfer am übermächtigen Mario Elsner. Dann folgte Niko von Blumenthal, der an Brett 1 ebenfalls mit einem starken Andreas Prang überfordert war. Nach drohendem Qualitätsverlust gab Niko auf. Zeppelins Bernd Thiel hielt gut gegen Heiko Nowicki mit, machte dann aber einen schlechten Zug der ihn dann auch gleich zur Aufgabe bewegte.

 

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