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Spruch des Monats

Es genügt nicht, ein guter Spieler zu sein; man muss auch gut spielen.”

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März 2019
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Er lebe hoch…

 

Erich gratuliert Achim

Während der diesjährigen Sportgala wurde auch Achim Raasch vom SV Zeppelin Herne e.V.
für sein langjähriges Engagement geehrt.
Für seinen besonderen Dienst für den Sport erhielt er die Sonderplakette der Stadt Herne.

Während seiner über 20-jährigen Vereinszugehörigkeit hat er, als „gute Seele des Vereins“,

schon die unterschiedlichsten Funktionen übernommen. Derzeitig ist er stellvertretender

Vorsitzender, Spielleiter, Webmaster und Mannschaftsführer.

 

Darüberhinaus ist er ein guter Schachspieler, auf den man sich hundertprozentig verlassen kann.
Was aber noch wichtiger ist: Seine liebenswerte menschliche Seite und scheinbar nie versiegende
Hilfsbereitschaft.

 

Die Mitglieder des SV Zeppelin sind stolz und glücklich, einen wie Achim Raasch in ihren Reihen zu wissen!

 

Kampfgeist blieb ohne Lohn

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

 

 Zeppelin scheitert trotz großartiger Teamleistung abermals knapp

 

von Blumenthal, Nico – Schäfer, Gerhard Hermann

Nachdem sich unser Team mit einem 4:4 gegen deren 3. Mannschaft im Vorfeld schon gut in Szene gesetzt hatte, hoffte man gegen die 4. Mannschaft des Bochumer SV (vor Heimkulisse im Auswärtsmodus) einen weiteren Akzent zu setzen.  Die Chancen dafür standen recht gut, zumal die Gegner mit 2 Ersatzleuten angereist waren. Da die dennoch spielstarken Bochumer hier unbedingt Punkte mitnehmen wollten, um ihren Tabellenplatz zu sichern und wir immer noch gegen den drohenden Abstieg spielten, versprach es abermals sehr spannend zu werden.

 

Raasch, Achim – Durchfeld, Kai Niklas

Die Einschätzungen der Partien im Einzelnen, in der Reihenfolge der Partiebeendigungen:

 

Brett 1: Bernd Thiel – Elchin Abdullayev

Benno und sein resoluter Gegner spielten ihre Partie recht zügig. Unserem Mann gelang ein gutes Stellungsspiel gegen seinen starken Kontrahenten. Allerdings konnte er im späteren Spielverlauf dem schweren Einfall der gegnerischen Figuren auf dem Königsflügel nichts entgegensetzen. So war die Partie leider ziemlich rasch verloren. Zeppelin nun erstmal 1:0 hinten.

 

Brett 2:  H.-W. Sanftenschneider – Joachim Talarski

Joachim fand sich in einer langwierigen Positionspartie gegen einen starken Bochumer wieder. Nach Abtausch der Damen mündete diese allerdings, nach ca. 2 h Spielzeit, unweigerlich in ein Remis. Nun stand es 1,5 : 0,5.

 

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Dr. Krause, Martin – Dahlmann, Paul Tobias

Die 6. Runde in der Verbandsbezirksliga 3 bescherte uns ein Heimspiel gegen die bisher gut auftretende Mannschaft des Bochumer SV III. Verzichten mussten wir auf Jürgen Labinski (krankheitsbedingt) und Spielleiter Achim Raasch. Letztgenannter wollte sich das Fußballspiel zwischen Bayern München und Schalke 04 nicht entgehen lassen. Wenn man Schalke Fan ist, muss man heuer tapfer sein. Aber das kennt er ja aus unserer laufenden Saison. Immerhin kam er in den Genuss, endlich einmal Fußball der Extraklasse zu sehen – leider nicht von S04. Wie komme ich jetzt bloß wieder zurück zum Schach?

 

Ach ja, Schalke trat in München als Außenseiter an. Ähnlich ging es uns in unserer Partie gegen den Bochumer SV. Im Gegensatz zu den Blau Weißen aber zeigten wir Einsatz gepaart mit teilweiser Eleganz. Damit spreche ich insbesondere Dr. Martin Krause an. Aber dazu später mehr.

 

Es ging gut los für uns, weil der Gegner von Frank Kosfeld nicht erschien. Die Freude aber währte nicht lange: Denn Reiner Heard stand unter Dauerbeschuss. Es war nur eine Frage der Zeit bis das Kartenhaus zusammenbrach. Sein König fand in der Mitte des Brettes keinen Schutz.

 

Es folgten 4 Unentschieden:

 

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Unsere Seite ist sicher

Franz Jittenmeier hat den Schlüssel zum Sicherheitssafe

 

Was ist passiert? Will man uns manipulieren? Haben dunkle Mächte versucht, uns die letzten Schachgeheimnisse zu entreißen?
Spaß beiseite!

 

Unserem Spiritus Rektor, Franz Jittenmeier, ist es gelungen, unsere Schachseite vor unliebsamen Zugriffen zu bewahren. Allen ist noch die Diskussion um Hackerangriffe auf Politiker und Prominente gegenwärtig. Vor diesem Hintergrund schwebte immer das Damoklesschwert über uns: Wer kann uns schaden und wie können wir uns schützen bzw. absichern? Zwar sind wir nach wie vor nicht absolut und zu 100 Prozent geschützt; unseren Usern, und das sind immerhin 400 pro Tag, aber können wir das Gefühl vermitteln: Bei uns kann Dir nichts passieren. Es soll sogar Seiten geben, die aus Sicherheitsgründen schon heute nicht mehr einsehbar sind.

 

Unserem Revisor und Gestalter unserer Webseite, Franz Jittenmeier, sei Dank. Wir können nunmehr guten Gewissens im doppelten Wortsinn behaupten: “Bei uns sind Sie auf der sicheren Seite!”

 

Wacker geschlagen

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

 

Oberbarnscheid, Ludger – Thiel, Bernd

Mit dem ersten Spiel im neuen Jahr nach der Winterpause, hatten wir es mit der 1. Mannschaft der SG Höntrop 1947 zu tun. Der Sondertermin kam auf Wunsch des Gegners zustande, der allerdings seinerseits als Gastgeber in unseren Räumlichkeiten fungieren musste. Mit der SG Höntrop, hatten wir die spielstärkste Mannschaft der Ligagruppe vor der Brust. Dabei konnten allein schon deren Spieler der ersten 3 Bretter mit einer DWZ von ca. 2000 aufwarten. Unsere Erfolgserwartungen waren demnach recht bescheiden. Deshalb beschränkten wir uns nur darauf, einfach eine “gute Figur” abzugeben und nicht sang- und klanglos unterzugehen. Dies funktionierte zunächst nicht besonders gut, aber im weiteren Spielverlauf begegnete man sich, trotz des ungleichen Kräfteverhältnisses, durchaus noch auf Augenhöhe.

 

Brett 1:

 

B. Thiel – L. Oberbarnscheid  1/2 : 1/2

Weyers, Lothar – Heird, Reiner

 

Benno hatte den spielstärksten Höntroper (DWZ 2002) vor der Brust. Das Spiel war ausgeglichen mit (vermeintlich) leichten Vorteilen bei Benno (im schnellen Nachspiel jedoch widerlegt). In dieser guten Ausgangslage bot er deshalb dem Gegner Remis, was dieser nach außergewöhnlich langem Zögern (ca. 30 min) schließlich auch annahm.

 

Brett 2:

 

Joachim kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung. Die 1. Angriffswelle seines starken Gegners wehrte er erfolgreich ab und konnte Gegenspiel organisieren. Im weiteren Verlauf produzierte M. Peters viele unkonventionelle Züge, die laut Computeranalyse häufig nicht optimal waren. Leider fand Joachim nicht immer die passenden Antworten. Zum Schluss geriet er in eine Damenfesselung mit anschließend drohendem Figurenverlust und konnte sofort die Waffen strecken.

 

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3. Advent mit 3 Nikoläusen

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

 

Kanacher, Rainer – Nikolaus, Maik

Am dritten Adventssonntag war die vierte Mannschaft des SV Horst Emscher bei uns zu Gast. Der erste Schneefall in diesem Winter tauchte die heutige Szenerie gleich in die richtige vorweihnachtliche Stimmung. Zudem hatten wir es heute mit gleich drei “Nikoläusen” zu tun.
Im letzten Mannschaftskampf vor der Winterpause, setzten wir größere Hoffnung darin, endlich den ersten Mannschaftpunkt zu erzielen. Deshalb wollten wir mit Bestbesetzung antreten, was uns aber schon allein durch den Ausfall von Bernd Thiel am Spitzenbrett nicht mehr gelang. Für ihn und  Jürgen Labinski am Schlussbrett, sprangen Jürgen Rochol und Jürgen Balcerzak ein. Es ging zwar zunächst gut los und Zeppelin kam mit 2:1 in Führung, aber das änderte sich schon bald. Bis zur letzten Partie hinkten wir dann einen Punkt hinterher. So wurde es beim Spielstand von 2:3 nochmal spannend. Glücklicherweise wurde die letzte Partie gewonnen, sodass zum Schluss doch noch das Mannschaftsremis zu Buche stand.

 

 

Joachim kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung. Bereits im 28. Zug konnte er mit Df3 einen Mattangriff starten, den sein Gegner nur noch durch ein Turmopfer abwehren konnte. Trotz dieses erheblichen Nachteils quälte sich der Gegner noch bis zum 40. Zug.

 

Brett 2: Frank Kosfeld : Maxim Chamera 1/2:1/2

 

Frank glaubte bis zum Ende seiner Partie – und sah das mit der anschließenden Analyse auch noch vermeintlich bestätigt – dass er  im 12. Zug quasi “mausetot” gewesen wäre. Bei genauem Hinschauen jedoch zeigte sich, dass die Kombi ein “Loch” enthielt und somit die Remisbreite nie überschritten wurde. Deshalb war das Remis, in das er aufgrund seiner “Denke” eingewilligt hatte, auch im nachhinein betrachtet durchaus berechtigt gewesen.

 

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Joachim Talarski gewinnt das Weihnachtsblitzen

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

Ein Tag nach Nikolaus war bei Zeppelin wieder das traditionelle Weihnachtsblitzen angesagt. Das ungeliebte Stiefkind “Blitzschach” lockte abermals leider nur eine kleine  Schar an Mitgliedern hinter dem Ofen hervor, obwohl es als Preise etliche schöne Weihnachtsleckereien zu gewinnen gab, die Erich organisiert hatte. Wegen der übersichtlichen Teilnehmerzahl entschied man sich für ein doppelrundiges Turnier und der Einfachheit halber auch für das Spiel nach den alten Regeln. Nachdem man ein wenig geplaudert, das Organisatorische erledigt und sich mit Getränken versorgt hatte, begann gegen 19.30 Uhr die erste Runde.                                                                                                        

 

In den folgenden zweieinhalb Stunden gab es so einige spannende Partien zu sehen, einige sogar mit überraschendem Ausgang. Das zeigte sich schon in den Ergebnissen des ersten Durchgangs. Hierbei konnten Michael und Reiner dem Osterblitzchampion Niko schon mal einen halben, Jürgen R. ihm sogar einen ganzen Punkt abluchsen. Im zweiten Durchgang kam Mitfavorit Niko wieder besser ins Spiel und brachte seinem ärgsten Konkurrenten Joachim seine einzige Niederlage an diesem Abend bei. Dafür kassierte Niko aber von Reiner, der mit einer ausgezeichneten Tagesform auflief, seine einzige Niederlage im zweiten Durchgang.

 

Am Ende stand aber Joachim, der bis auf die Niederlage gegen Niko eine tadellose Leistung abgeliefert hatte, mit 10 Punkten verdient auf Rang eins. Dahinter platzierte sich recht überraschend schon Reiner mit 7,5 Punkten. Über den dritten Rang wurde auf Wunsch nach Münzwurf entschieden. Hier hatten Remiskönig Benno und Niko 7 Punkte erzielt. Allerdings gestaltete sich das Werfen einer Münze scheinbar schwieriger, als das Ziehen von Schachfiguren. Erst nach mehrmaligen Wurfversuchen entschied Kopf vor Zahl für Niko. Aber auch die Folgeplätze 5 – 7 waren punktgleich ausgegangen. Da Michael vorzeitig gehen musste und die letzten beiden Spiele nicht mehr absolvieren konnte, blieb er bei der Ermittlung der weiteren Platzierungen außen vor. Wer nun den 5. Rang erhalten sollte entschieden Jürgen R. und Achim mittels Schnick-Schnack-Schnuck. Achim deckte mit Papier den Brunnen zu und gewann. 🙂

 

Alle Beteiligten durften sich in der Reihenfolge der Platzierungen von den Preisen etwas aussuchen.
Gegen 22 Uhr neigte sich die gesellige Veranstaltung dem Ende zu. Ich denke sie hat allen Anwesenden auch Spaß gemacht.

Tabellenendstand Weihnachtsblitz 2018:

Nr. Teilnehmer 1 2 3 4 5 6 7 Pkte. Platz
1   Joachim Talarski 2 1 1 2 2 2 10 1
2   Reiner Heard 0 1,5 1 1 2 2 7,5 2
3   Nikolaus von Blumenthal 1 0,5 1 2 1 1,5 7 + 3
4   Bernd Thiel 1 1 1 2 1 1 7 4
5   Achim Raasch 0 1 0 0 0,5 2 3,5 + 5
6   Jürgen Rochol 0 0 1 1 1,5 0 3,5 6
7   Michael Bott 0 0 0,5 1 0 2 3,5 7

 

SV Zeppelin Herne – SC Gerthe – Werne II 3 : 5

Matthias Steinke – Bernd Thiel

Wir gingen erwartungsvoll in unser 2. Heimspiel gegen SC Werne – Gerthe II; war der Gegner mit 0:4 Punkten doch genauso schlecht gestartet wie wir.
Verzichten mussten wir auf Nico von Blumenthal (terminliche Gründe) und Jürgen Labinski. (Kunstpause)
Michael Botts Gegner Mika Kowalski erschien nicht zum Mannschaftskampf, so stand es nach 30 Minuten bereits 1:0 für Zeppelin.
Selbst aus diesem Vorteil konnten wir keinen Honig ziehen, wie die nachfolgenden kurzen Einzelanalysen beweisen:

Matthias Gawlick – Frank Kosfeld

 

Achim Raasch spielte an Brett 6 Standard Englisch gegen Daniel Straetling. Da bis ins reine Bauernendspiel alles absolut gleich blieb, reichte man sich auch nach 2 Stunden Spielzeit die Hände zum gerechten Remis.

 

Fast zeitgleich endete die Partie an Brett 2. Hier war Joachim Talarski gegen Mannschaftsführer Jürgen Boost gedrückt aus der Eröffnung gekommen, mit der sich der Gegner sehr gut auskannte. Nach Abtausch der Damen deutete alles auf ein Remis hin, bis der Gegner mit Ta4 einen guten Zug fand und damit den ungünstig postierten Springer auf a3 und vor allem a2 blockierte. Von da an ging`s bergab.

 

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Die 10 schlimmsten Fehler bei Schach-Weltmeisterschaften

 

 

Ist es nicht mehr als tröstlich, dass Schachgrößen, wie im Video beschrieben, derartige Fehler machen. Was wieder einmal beweist, dass das Schachspiel selbst mit Computerhilfe niemals in Gänze von Menschen zu beherrschen sein wird. Der Mensch strebt zwar im Allgemeinen nach Vollkommenheit – einige wenige vielleicht auch nach Verkommenheit und werden das Optimum doch nie erreichen.

 

Ich schreibe diese Zeilen nicht deshalb, weil unser Verein momentan eine Durststrecke durchlebt, sondern, um uns darüber klar zu werden, dass es am Ende nicht um Perfektion geht, sondern um Zusammenhalt, Respekt vor Mitspielern und Gegnern und vor allem um den Spaß am Spiel. Was nicht ausschließt, dass man gerne auch mal gewinnen möchte.

 

WM – Magnus Carlsen bleibt Weltmeister

 

 

Der alte Weltmeister ist auch der neue. In 3 Schnellschachpartien siegte er souverän mit 3 :0.
Fabiano Caruana machte ungewöhnlich viele Fehler und fand nie zu der Form, die ihn in 12 Normalpartien zu einem gleichwertigen Gegner werden ließ.
Den Titel des Weltmeisters behält Magnus Carlsen die nächsten 2 Jahre!