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Spruch des Monats

„Du kannst deinen Gegner mit dem Schachbrett erschlagen, aber das zeigt noch lange nicht, dass du der bessere Spieler bist.“ (englisches Sprichwort)

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe

November 2018
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Carlsen – Caruana Partie 6 Schach WM 2018 | Großmeister-Analyse | Matt in 36?

WM – 6. Runde

 

 

6. Runde

 

Es ist Halbzeit und es steht 3:3!
In dieser Runde kam es zu der bisher spannendsten Partie. Schon die Russische Eröffnung bot einige Imponderabilien. Beide Parteien zauberten eine selten gesehene Anfangsstellung aufs Brett.
Im weiteren Verlauf verbesserte Caruana seine Stellung Zug um Zug. Mit einer Mehrfigur gegen 3 Bauern stand er besser und hätte laut Computeranalyse auch gewinnen können / müssen. Es war aber selbst für diesen Spitzenspieler aus menschlicher Sicht nicht zu erkennen. Daran sieht man, wie komplex das Schachspiel insgesamt ist.
Wie nah die Protagonisten beieinander sind, zeigt der oben genannte Zwischenstand. Kurioserweise stand Schwarz in allen 6 Partien immer ein bisschen besser.
Eine Prognose, wer am Ende triumphiert, ist genauso schwer zu treffen wie am Anfang!

 

6. Partie

 

5. Runde

 

Auch das 5. Spiel endete mit einem Remis. Caruana eröffnete ähnlich wie in der 1. und 3. Partie, änderte aber im 6. Zug mit dem
aggressiven b4 seine vorsichtige Taktik und setzte damit Carlsen unter Druck. Letztgenannter opferte zunächst 2 Bauern, um Gegenspiel zu organisieren. Was ihm schlussendlich auch gelang.

 

 

5. Partie

 

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Duell der Giganten mit offenem Ausgang?

 

 

Vieles spricht dafür, wenn heute um 16 Uhr in London die Weltmeisterschaft zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana eröffnet wird. Trennen diese beiden Kontrahenten momentan doch nur winzige 3 Elo-Punkte. In 12 Partien entscheidet sich, wer sich die Krone des Schachsports aufsetzen darf.

 

Unsere User können diese Partie und alle weiteren live auf dieser Seite mitverfolgen. Wir wünschen viel Spaß!

 

 

SV Unser-Fritz III – SV Zeppelin Herne 5 : 3

Gores, Hans-Günter – Heard, Reiner

Unser 2. Spiel in der Verbandsbezirksliga 3 bescherte uns ein „Auswärtsspiel“ gegen unsere Freunde aus Herne-West. Es fühlte sich in der Tat wie ein Freundschaftsspiel an. Beispielgebend dafür sind die vielen Remisen!

von Blumenthal, Nico – Wolf, Franz

 

Nun aber zum eigentlichen Geschehen:

 

An Brett 1 hatte es Bernd Thiel mit dem stärksten gegnerischen Spieler zu tun. Anfänglich konnte er Heiko Fischöder gehörig unter Druck setzen. Ein schlechter Abtausch aber führte zum Qualitätsverlust, was zwangsläufig eine Niederlage zur Folge hatte.

 

Michael Bott und alle nachfolgenden Spieler waren wegen des Ausfalls von Rainer Kanacher ein Brett aufgerückt. Michael spielte gegen Gerd Matrisch die Drachenvariante der sizilianischen Verteidigung. Im Mittelspiel konnte er einen Bauern gewinnen. Das Remisangebot des Gegners nach Abtausch der Türme nahm Michael an, da ein Partiegewinn trotz eines Mehrbauern sehr schwierig zu erreichen schien.

 

Nikolaus von Blumenthal spielte nach Standarderöffnung gegen Franz Wolf eine unauffällige Partie, führte diese aber in ein solides Remis. Mit diesem Achtungserfolg beendete er endlich seine lange Durststrecke.

 

Mannschaftsführer Achim Raasch kam mit der Leningrader Variante seiner Holländischen Verteidigung gegen Herbert Kanther ziemlich früh ins fortgeschrittene Mittelspiel. Einen zwischenzeitlichen Bauerngewinn glich der Gegner im Bauernendspiel wieder aus, so dass auch dieses Spiel Unentschieden ausging.

 

Joachim Talarski und Ulrich Deflieze hatten einen geschlossenen „Spanier“ auf dem Brett. Joachim konnte mit den schwarzen Steinen bis zum 34. Zug das Gleichgewicht halten, so dass auch diese Partie keinen Sieger fand.

 

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10 Vorteile Kindern das Schachspiel beizubringen

  • Vielleicht haben die berühmten Namen der Schachwelt, Tigran Petrosyan und Levon Aronian, mehr gemeinsam als nur Schach, sie sind beide Armenier, ein Land, in dem alle sechsjährigen Kinder in Schulen Schach lernen und so das erste Land sind, das das tut.

Als Eltern denken viele von Ihnen an die Zukunft Ihres Kindes, wie Sie ihm helfen können, richtig in die Zukunft zu gehen. Das Wichtigste in deiner elterlichen Mission ist es, herauszufinden, was für deine Kinder am besten ist.

Liebe Mama / Papa, wenn du nicht weißt, was du für dein Kind wählen sollst, lies die Nützlichkeit von Schach für Kinder

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Fritz Daubitz ist von uns gegangen

Fritz Daubitz

Heute erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser langjähriges Mitglied, Fritz Daubitz, im stolzen Alter von 89 Jahren verstorben ist.
Schon mit 25 Jahren war er Betriebsratsmitglied der Zeche Hannibal. Damit begann seine sozial- und politisch geprägte Karriere.                                           
1969 wurde er zum ersten Mal in den Rat der Stadt Wanne-Eickel gewählt und übernahm sofort den Vorsitz im Sportausschuss – eine Aufgabe, die er auch nach dem Zusammenschluss von Wanne-Eickel und Herne behielt – bis zum Jahr 1995.
Anschließend ging er in den Seniorenbeirat der SPD Senioren AG 60+. Mit 85 Jahren setzte er sich endgültig zur Ruhe und widmete sich ausschließlich seiner Familie.
Fritz war ein begeisterter Schachspieler, der unserem Verein seit seiner Gründung 1990 angehörte und somit alle Höhen und Tiefen miterlebte. Außerdem war er langjähriger Vorsitzender und bis zur Auflösung Ehrenvorsitzender des Schachbezirks Herne. Selbst im hohen Alter hatte er noch eine beachtliche Spielstärke.
Fritz war ein stets freundlicher, angenehmer, hilfsbereiter und liebenswerter Schachkollege. Er hinterlässt eine Lücke, die kaum zu schließen ist. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Gattin.
Interview mit Fritz Daubitz vor 4 Jahren

Aachener Dominanz beim NRW – Viererblitzen

Ein Beitrag von FM Marcel Harff

Bild: Sie blitzten am besten: GM M. Hoffmann, IM C. Gulbas, IM. M. Roeder, FM M. Buscher, es fehlt GM F. Handke

Bei sommerlichen Temperaturen nahmen 20 Mannschaften an der diesjährigen NRW – Blitzmannschaftsmeisterschaft in Porz – Urbach teil.
Die Turnierleiter Dr. Johannes Baier (2.Spielleiter NRW) und Hauptschiedsrichterin WFM Ingrid Voigt begrüßten die Mannschaften und erläuterten die neuen FIDE – Blitzregeln.

FM Marcel Harff

Das Turnier hatte ein starkes Teilnehmerfeld, obwohl der Bochumer SV und die SG Solingen als vorqualifizierte Mannschaften nicht anwesend waren. Die Teilnehmerliste wurde vom Bundesligisten DJK Aufwärts Aachen angeführt, der mit zwei Großmeistern antrat. Es folgten die Zweitligisten Aachener SV, Klub Kölner SF & Düsseldorfer SK sowie die Ruhrgebietsvertreter SF Katernberg, SC Hansa Dortmund und SV Wattenscheid.

Meine Mannschaft, der Düsseldorfer SK, spielte aufgrund zahlreicher Absagen mit der Aufstellung FM Harff, IM Stark, FM Hainke, Hönig, WGM Fischdick. Wir rechneten uns einen guten Mittelfeldplatz aus. Das Anfangsprogramm hatte es in sich: SF Katernberg, KKS & 2x Aachen. Mit 10:8 – Punkten waren wir zur Mittagspause unter den Erwartungen geblieben. Gegen die schwächeren Mannschaften holten wir noch 18:2 – Punkte und erreichten noch den 3.Platz vor dem Überraschungsteam aus Niederkassel (FM Grimm, FM Wigger, Rybarczyk, Bröhl), welches in der Schlussrunde dem Gastgeber SG Porz unterlag.

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Verborgene Talente wecken und fördern

Ein Freund hat mich gefragt:

 

Warum investierst Du so viel Geld und Zeit, damit dein Sohn Schach lernen und spielen kann?

 

Meine Antwort:

 

Nun, ich habe ein Geständnis zu machen:

 

Ich bezahle nicht, damit mein Sohn Schach spielt. Weißt du, warum ich bezahle?

 

Ich zahle, damit mein Sohn lernen kann, diszipliniert zu sein.

 

Ich zahle, damit mein Sohn seinen Verstand pflegen und so seine Kreativität entwickeln kann.

 

Ich zahle, damit mein Sohn lernt, mit Enttäuschungen umzugehen, wenn er nicht bekommt, was er erwartet hat.

 

Ich zahle, damit mein Sohn lernt, seine Ziele zu erreichen.

 

Ich zahle, damit mein Kind versteht, dass es Stunden um Stunden harter Arbeit und Training kostet, eine Meisterschaft zu erreichen und dass der Erfolg nicht über Nacht geschieht.

 

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Nikolaus gewinnt viele Ostereier

Foto: Michael Bott, Nico von Blumenthal, Joachim Talarski, Erich Leichner

Nicolaus von Blumenthal heißt der Gewinner beim Oster(eier)-Blitzschachtunier (23.3.2018) des SV Zeppelin Herne, das traditionell am Freitag vor der Karwoche stattgefunden hat. Dabei konnten die Zeppeliner mit Reiner Heard auch ein Neumitglied begrüßen.

 

In spannenden sieben Runden ging es um jede Menge Ostereier und verschiedene Sachpreise. Mit 6,5 Punkten konnte sich Nikolaus von Blumenthal an diesem Abend überlegen durchsetzen. Seine aufsteigende Form stellte Michael Bott unter Beweis, der mit 5,0 Punkten den 2. Platz belegte. Der Vereinsmeister der letzten beide Jahre, Joachim Talarski, musste sich diesmal mit Platz 3 begnügen (4,5 Punkte), Auf den weiteren Plätzen folgten Klaus Molke (4), Reiner Heard (2,5), Bernd Thiel (2,5), Achim Raasch (1,5) und Erich Leichner (1,5), wobei die Plätze 5 und 7 erst nach Stichkämpfen entschieden wurden.

 

Auf der zuvor stattgefundenen Mitgliederversammlung legte Vorsitzender Erich Leichner seinen Rechenschaftsbericht vor und berichtete von der letzten Sitzung des Schachbezirks Herne-Vest. Spielleiter Achim Raasch blickte in seinem Bericht auf den bisherigen Verlauf der Mannschaftskämpfe in der Bezirksliga des Schachbezirks Herne-Vest zurück. Hier können sich die Zeppeliner am letzten Spieltag gegen die Mannschaft von Recklinghausen-Altstadt noch für die neu eingerichtete Verbandsbezirksliga des Schachverbands Ruhrgebiet qualifizieren.

Quelle: Erich Leichner 02. April 2018

Kandidatenturnier geht in die Rückrunde

Ich habe beschlossen, nicht wie sonst üblich vor dem oder am (zweiten) Ruhetag wieder etwas zum Kandidatenturnier zu schreiben, sondern genau bei Halbzeit. Dann haben alle einmal gegeneinander gespielt, damit kann man eine Zwischenbilanz ziehen, eventuell Prognosen wagen und auch untersuchen, in wieweit Prognosen und Einschätzungen im Vorfeld (bisher) eintrafen. Dabei beziehe ich mich vor allem auf Experten (mit GM-Titel), ein bisschen auch auf mich selbst.

Was ist das Fazit aus Runde 4-7? Caruana und dahinter Mamedyarov haben sich oben abgesetzt, da der nach drei Runden führende Kramnik sich in die andere Richtung bewegte. Noch mehr eingebrochen ist Aronian – in der Geschichte der modernen Kandidatenturniere bei ihm nicht ungewöhnlich, nur zu einem frühen Zeitpunkt im Turnier. Ding Liren und inzwischen auch Grischuk remisieren dagegen fleissig, dabei nicht unbedingt absichtlich. Fehlen noch zwei: die Wiederauferstehung von Wesley So zwei Wochen vor Ostern war nur vorübergehend, danach gewann auch Karjakin eine Partie.

 

Und das ist der Endstand: 1. Caruana 9/14  2. Mamedyarov 8,0  3. Karjakin 8,0 4. Ding Liren 7,5  5. Kramnik 6,5  6. Grischuk 6,5  7. So 6,0  8. Aronian 4,5

..mit freundlicher Genehmigung des Schach-Tickers…