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Spruch des Monats

Wer aus Niederlagen nichts lernt, wird niemals Sieger sein.

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe

April 2018
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Nikolaus gewinnt viele Ostereier

Foto: Michael Bott, Nico von Blumenthal, Joachim Talarski, Erich Leichner

Nicolaus von Blumenthal heißt der Gewinner beim Oster(eier)-Blitzschachtunier (23.3.2018) des SV Zeppelin Herne, das traditionell am Freitag vor der Karwoche stattgefunden hat. Dabei konnten die Zeppeliner mit Reiner Heard auch ein Neumitglied begrüßen.

 

In spannenden sieben Runden ging es um jede Menge Ostereier und verschiedene Sachpreise. Mit 6,5 Punkten konnte sich Nikolaus von Blumenthal an diesem Abend überlegen durchsetzen. Seine aufsteigende Form stellte Michael Bott unter Beweis, der mit 5,0 Punkten den 2. Platz belegte. Der Vereinsmeister der letzten beide Jahre, Joachim Talarski, musste sich diesmal mit Platz 3 begnügen (4,5 Punkte), Auf den weiteren Plätzen folgten Klaus Molke (4), Reiner Heard (2,5), Bernd Thiel (2,5), Achim Raasch (1,5) und Erich Leichner (1,5), wobei die Plätze 5 und 7 erst nach Stichkämpfen entschieden wurden.

 

Auf der zuvor stattgefundenen Mitgliederversammlung legte Vorsitzender Erich Leichner seinen Rechenschaftsbericht vor und berichtete von der letzten Sitzung des Schachbezirks Herne-Vest. Spielleiter Achim Raasch blickte in seinem Bericht auf den bisherigen Verlauf der Mannschaftskämpfe in der Bezirksliga des Schachbezirks Herne-Vest zurück. Hier können sich die Zeppeliner am letzten Spieltag gegen die Mannschaft von Recklinghausen-Altstadt noch für die neu eingerichtete Verbandsbezirksliga des Schachverbands Ruhrgebiet qualifizieren.

Quelle: Erich Leichner 02. April 2018

Kandidatenturnier geht in die Rückrunde

Ich habe beschlossen, nicht wie sonst üblich vor dem oder am (zweiten) Ruhetag wieder etwas zum Kandidatenturnier zu schreiben, sondern genau bei Halbzeit. Dann haben alle einmal gegeneinander gespielt, damit kann man eine Zwischenbilanz ziehen, eventuell Prognosen wagen und auch untersuchen, in wieweit Prognosen und Einschätzungen im Vorfeld (bisher) eintrafen. Dabei beziehe ich mich vor allem auf Experten (mit GM-Titel), ein bisschen auch auf mich selbst.

Was ist das Fazit aus Runde 4-7? Caruana und dahinter Mamedyarov haben sich oben abgesetzt, da der nach drei Runden führende Kramnik sich in die andere Richtung bewegte. Noch mehr eingebrochen ist Aronian – in der Geschichte der modernen Kandidatenturniere bei ihm nicht ungewöhnlich, nur zu einem frühen Zeitpunkt im Turnier. Ding Liren und inzwischen auch Grischuk remisieren dagegen fleissig, dabei nicht unbedingt absichtlich. Fehlen noch zwei: die Wiederauferstehung von Wesley So zwei Wochen vor Ostern war nur vorübergehend, danach gewann auch Karjakin eine Partie.

 

Und das ist der Endstand: 1. Caruana 9/14  2. Mamedyarov 8,0  3. Karjakin 8,0 4. Ding Liren 7,5  5. Kramnik 6,5  6. Grischuk 6,5  7. So 6,0  8. Aronian 4,5

..mit freundlicher Genehmigung des Schach-Tickers…

Jahreshauptversammlung 2018 + Osterblitzen

 

Wann: 23. März 2018

 

Wo: AWO – Heim, Kronenstr. 6

 

Beginn:   19:00 Uhr

 

Tagesordnung:

 

TOP 01   Begrüßung, Festlegung der Tagesordnung

 

TOP 02   Bericht des Vorstandes

 

TOP 03   Bericht der Kassenprüfer

 

TOP 04   Aussprache zu den TOP´02 und 03

 

TOP 05   Entlastung des Vorstandes

 

TOP 06   Anträge

 

TOP 07   Verschiedenes

 

Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten!

 

Im Anschluss, um ca. 19.30 Uhr, findet unser diesjähriges Osterblitzen statt!

 

Wie immer werden einige österliche Sachpreise ausgespielt.

 

Der Countdown läuft

2018 verwandeln der Schachverein Unser Fritz Wanne-Eickel 1955 e.V. und der Schachverband Ruhrgebiet das Stadtteilzentrum Pluto in Wanne-Eickel wieder zu einer Stätte des königlichen Spiels.

 

Wie jedes Jahr herrscht über das verlängerte Fronleichnamswochenende 2018 reges Treiben im Stadtteil-Zentrum Pluto in Wanne-Eickel. Spieler aller Klassen finden optimale Spielbedingungen um in sieben langen Partien einen Sieger im „Unser Fritz – Open 2018“ zu ermitteln. Gleichzeitig wird der beste Spieler aus den Bezirken des Schachverbandes Ruhrgebiet zum Verbandsmeister gekürt. Seit 2010 erfreut sich das Kombi-Open in der Schachszene zunehmender Beliebtheit und auch dieses Jahr erwarten wir wieder vom 30.05. – 03.06.2018 weit über 100 Teilnehmer.

 

An fünf Spieltagen ist es auch Arbeitnehmern möglich, ohne Urlaubstage zu verbrauchen, teilzunehmen. Die beiden Doppelrunden fallen auf den Feiertag am 31.05. und den ersten Samstag im Juni. Zwischen den Runden lockt die großräumige Terrasse zum Aufenthalt, um die frühsommerliche Sonne zu genießen. In den hellen Räumlichkeiten ist ausreichend Platz für jeden Spieler. Die Bewirtung übernimmt in diesem Jahr der Schachverein unser Fritz. Im Angebot werden Getränke, warme Speisen und kleine Leckereien sein.

 

Die Ratingpreise in vier Gruppen und Sonderpreise für Senioren, jugendliche und weibliche Teilnehmer geben auch allen Spielern einen Ansporn, die es vielleicht nicht aufs Siegertreppchen schaffen. Traditionell verlosen wir Ende den Lucky-Player, dessen Gewinner eine Reise für zwei erwartet. Alle Informationen zum Turnier finden sich auf der begleitenden Website, die zeitnahe die Resultate nach jeder Runde zur Verfügung stellt.

 

Julian Tober

Ein Modell für….

Politik ist ein schwieriges Geschäft. Das weiß ein jedermann. Wenn dann noch die Verantwortung dazu kommt, es möglichst allen gerecht zu machen; wenn die Last und die Bürde gar zu groß werden, dann schlüpft der Herner Bürgermeister und gleichzeitig Vorsitzender eines Schachvereins zur 5. Jahreszeit in ein Kostüm, das zum Schmunzeln Anlass gibt.

 

Es zeugt von Selbstbewusstsein und einer großen Portion Humor. Es sei aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass mit diesem Auftritt keine Pflicht verbunden ist, es dem Chef des SV Zeppelin gleichzutun. Es genügt, wenn der eine oder andere eine Pappnase aufsetzt.

 

Wir vom SV Zeppelin plädieren dafür, dass er, von dem hier die Rede ist, einen Posten im Ministerium übernimmt. Wer sich derart verbiegen kann, ist geradezu prädestiniert für ein Amt. Ist nicht gerade das Außenministerium vakant?

 

Die GroKo braucht Charaktäre und Persönlichkeiten, die sich nicht zu wichtig nehmen.

 

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Abstiegskampf pur

Achim Raasch – Frank Nagel

SV Zeppelin Herne I – SV Waltrop II 4,5:3,5

Zum Kellerduell empfing am heutigen Nachmittag der Tabellenvorletzte den Letzten. (böse Zungen sprechen von Not gegen Elend) Die Not wurde beim Gastgeber immer größer. Stand es doch nach ca. 90 Minuten bereits 3:0 für die Gäste. Es schien sich ein Debakel anzubahnen. Auch die Bretter 4 und 5 standen mehr oder weniger auf Verlust.

 

Aber der Reihe nach: Als Erster musste Jürgen Labinski gegen seinen jungen Kontrahenten die Segel streichen.

 

Dann erwischte es Nico von Blumenthal, der einen Figurengewinn übersah und anschließend der vergebenen Chance nachtrauerte, so dass er mit zunehmender Spieldauer den Faden und schlussendlich die Partie verlor.

 

Joachim Talarski kam wie fast immer gut aus der Eröffnung. Nachdem er aber im Mittelspiel einen Bauern ersatzlos verlor, lief er nur noch der Musik hinterher. Gegen Ende der Partie übersah er ein Läuferschach und konnte sofort die Waffen strecken.

 

Es sah – wie eingangs erwähnt – alles nach einer deutlichen Niederlage der Zeppeliner aus. Zum Glück aber haben wir 2 Sieggaranten in unseren Reihen.

Jörg Baier – Frank Kosfeld

Das ist zum einen Frank Kosfeld und zum anderen Rainer Kanacher.
Frank spielte wieder einmal eine Glanzpartie. In  Fachkreisen vergleicht man ihn schon mit dem unvergessenen Michail Tal. Nicht zum 1. Mal in dieser Saison opferte er seine Dame und ließ nicht nur seinen Gegner sondern auch die umstehenden Kiebitze staunen.
Baier – Kosfeld 0:1

 

Rainer konnte sich in einer positionell angelegten Partie 2 Plusbauern erarbeiten. Der Springer seines Gegners war gegen die Übermacht im Zentrum plus Läufer nicht gewachsen.

 

Kommen wir nun zu unseren Brettern 4 und 5. Alles, aber auch alles deutete auf 2 Verlustpartien hin. Manches Mal aber kann Kampfgeist Berge versetzen. Einige Beobachter hatten sich schon im Cafe des AWO-Heims eingerichtet. Als sie wieder den Spielsaal betraten, rieben sie sich verwundert die Augen.
Raasch – Nagel 1:0
Achim hatte das Spiel gedreht und war plötzlich im Besitz zweier Türme gegenüber einem des Waltropers.

 

Auch Michael Bott riss eine verloren geglaubte Partie aus dem Feuer. Sein Gegenüber hatte eine Qualität erobert und konnte auch sonst eine vorteilhafte Druckstellung sein Eigen nennen. Michael zwang Wilfried Krolik zur Rückgabe der Qualität. Es kam zum Turmendspiel und wenig später zum einvernehmlichen Remis.

Krolik – Bott 1/2

 

Plötzlich und unerwartet war der Mannschaftskampf völlig ausgeglichen. Alles hing nun von der letzten Partie ab.
Bernd Thiel, unser Remiskönig, spielte endlich einmal eine Partie zu Ende. Im Endspiel mit gleichfarbigen Läufern setzte er seinen Mehrbauern gewinnbringend ein und um.

 

Fazit: Es war Abstiegskampf pur; aus Sicht einiger Akteure beider Mannschaften mehr Krampf als Kampf! Wer Spannung und Dramatik liebt, kam jedenfalls voll auf seine Kosten. Mit diesem knappen Sieg haben wir vorübergehend das Abstiegsgespenst verscheucht. Es bleibt aber festzuhalten, dass wir speziell an den ersten beiden Brettern dringend Verstärkungen brauchen. Auf Dauer können wir deren Schwächen nicht kompensieren.
Ergebnisse
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Neue Regeln im neuen Jahr

REGELWIDRIGE ZÜGE VERLIEREN NICHT MEHR SOFORT IM BLITZSCHACH

 

Normalerweise werden die Schachregeln nur alle 4 Jahre geändert. Leider waren einige Neuerungen zum 1.7.2017 nicht zweifelsfrei formuliert worden. Daher wurden die Regeln an einigen Stellen noch mal präzisiert. Dabei wurden insbesondere im Blitzschach noch mal die Regeln geändert. In Zukunft wird der erste regelwidrige Zug nicht mehr die Partie verlieren.

 

Eine Übersicht der Änderungen können sie im Download-Bereich der Schiedsrichterkommission finden. Bei den regelwidrigen Zügen wurde klargestellt, dass der 2. regelwidrige Zug die Partie verliert – egal welcher Art der 1. regelwidrige Zug war. Diese Regelung wurde dann auf Blitz- und Schnellschach ausgeweitet, was zur Folge hat, dass der erste regelwidrige Zug nicht mehr verliert. Im Blitzschach bekommt der Gegner eine Zeitgutschrift von einer Minute, im Schnell- und Turnierschach beträgt die Gutschrift 2 Minuten.

 

Diese Änderung wird für viele Spieler sehr ungewohnt sein. Die Intention der Fide besteht darin, die Regeln für Blitz- und Schnellschach immer weiter an das Turnierschach anzugleichen.

 

Weiterhin wurde klargestellt, dass der Schiedsrichter Zeit reklamieren muss, wenn er dies bemerkt.
Die Regel, wonach im Blitz-und Schnellschach bei einer Reklamation auf Zeitüberschreitung der Reklamierende noch über eigene Bedenkzeit auf der Uhr verfügen muss, wurde ersatzlos gestrichen. Dies bedeutet, dass das erste gefallene Blättchen zählt, so dass es jedenfalls beim Einsatz von elektronischen Uhren in solchen Fällen immer einen Sieger gibt (falls Mattpotenzial da ist).

Jürgen Klüners

Michael Bott schlägt sich wacker

Michael Bott

Die Bezirkseinzelmeisterschaft des Schachbezirks Herne-Vest startete in diesem Jahr am 10. Oktober und endet nach 7 Runden am 16. 03. 2018. Ausrichter ist der SK Sodingen Castrop 24/23 e. V. Leider wird auf deren Homepage über dieses Ereignis nicht berichtet.

 

Gespielt sind bereits 3 Runden. Unser einziger Teilnehmer, Michael Bott, schlägt sich bisher überaus achtbar. Nach der Auftaktniederlage gegen einen Mitfavoriten des Turniers, Daniel Dunsche, einem beachtlichen Remis gegen Uwe Nebel, gelang ihm ein überzeugender Sieg gegen Chris Engelmann. Im Gesamtklassement belegt er momentan einen hervorragenden 14. Platz bei immerhin 32 Teilnehmern. Hier nun die  siegreich gestaltete Partie:

 

Michael Bott – Chris Engelmann 1:0

Für den weiteren Verlauf des Turniers wünschen wir unserem Michael viel Glück und maximalen Erfolg!

 

Ergebnisse Tabelle Partien

Ist das lustig?

Ist das die Partie des Jahres?

Die A-Gruppe der Chinesischen Liga wird in einem doppelrundigen Turnier mit 12 Mannschaften ausgetragen. Dabei nehmen die meisten der chinesischen Topspieler teil. Das Turnier findet vom April bis Dezember 2017 statt, wobei die 22 Runden an sechs Terminen gespielt werden.

Jeder Mannschaftskampf wird an fünf Brettern gespielt, wobei zwei Bretter von Frauen besetzt werden. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für alle Züge, mit einem Inkrement von 30 Sekunden ab Zug 1. Für einen Sieg gibt es zwei Mannschaftspunkte, für ein Remis einen Punkt.

In der 18. Runde spielte der Weltklassespieler GM Ding Liren eine sehenswerte Partie, mit Schwarz, gegen seinen Landsmann GM Jinshi Bai. Im 15. Zug, dxc3 zündete Ding Liren die Lunte an. Laut Engine etwas zweifelhaft. Doch der Schock sitzt wohl tief. Ein so frühes Damenopfer? Geht das gut? Es ging gut, aber sehen Sie selbst.