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Spruch des Monats

Schach ist wie die Liebe, allein macht es weniger Spaß!

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe

Dezember 2018
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3. Advent mit 3 Nikoläusen

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

 

Kanacher, Rainer – Nikolaus, Maik

Am dritten Adventssonntag war die vierte Mannschaft des SV Horst Emscher bei uns zu Gast. Der erste Schneefall in diesem Winter tauchte die heutige Szenerie gleich in die richtige vorweihnachtliche Stimmung. Zudem hatten wir es heute mit gleich drei „Nikoläusen“ zu tun. Im letzten Mannschaftskampf vor der Winterpause, setzten wir größere Hoffnung darin, endlich den ersten Mannschaftpunkt zu erzielen. Deshalb wollten wir mit Bestbesetzung antreten, was uns aber schon allein durch den Ausfall von Bernd Thiel am Spitzenbrett nicht mehr gelang. Für ihn und  Jürgen Labinski am Schlussbrett, sprangen Jürgen Rochol und Jürgen Balcerzak ein. Es ging zwar zunächst gut los und Zeppelin kam mit 2:1 in Führung, aber das änderte sich schon bald. Bis zur letzten Partie hinkten wir dann einen Punkt hinterher. So wurde es beim Spielstand von 2:3 nochmal spannend. Glücklicherweise wurde die letzte Partie gewonnen, sodass zum Schluss doch noch das Mannschaftsremis zu Buche stand.

 

 

Joachim kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung. Bereits im 28. Zug konnte er mit Df3 einen Mattangriff starten, den sein Gegner nur noch durch ein Turmopfer abwehren konnte. Trotz dieses erheblichen Nachteils quälte sich der Gegner noch bis zum 40. Zug.

 

Brett 2: Frank Kosfeld : Maxim Chamera 1/2:1/2

 

Frank glaubte bis zum Ende seiner Partie – und sah das mit der anschließenden Analyse auch noch vermeintlich bestätigt – dass er  im 12. Zug quasi „mausetot“ gewesen wäre. Bei genauem Hinschauen jedoch zeigte sich, dass die Kombi ein „Loch“ enthielt und somit die Remisbreite nie überschritten wurde. Deshalb war das Remis, in das er aufgrund seiner „Denke“ eingewilligt hatte, auch im nachhinein betrachtet durchaus berechtigt gewesen.

 

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Joachim Talarski gewinnt das Weihnachtsblitzen

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

Ein Tag nach Nikolaus war bei Zeppelin wieder das traditionelle Weihnachtsblitzen angesagt. Das ungeliebte Stiefkind „Blitzschach“ lockte abermals leider nur eine kleine  Schar an Mitgliedern hinter dem Ofen hervor, obwohl es als Preise etliche schöne Weihnachtsleckereien zu gewinnen gab, die Erich organisiert hatte. Wegen der übersichtlichen Teilnehmerzahl entschied man sich für ein doppelrundiges Turnier und der Einfachheit halber auch für das Spiel nach den alten Regeln. Nachdem man ein wenig geplaudert, das Organisatorische erledigt und sich mit Getränken versorgt hatte, begann gegen 19.30 Uhr die erste Runde.                                                                                                        

 

In den folgenden zweieinhalb Stunden gab es so einige spannende Partien zu sehen, einige sogar mit überraschendem Ausgang. Das zeigte sich schon in den Ergebnissen des ersten Durchgangs. Hierbei konnten Michael und Reiner dem Osterblitzchampion Niko schon mal einen halben, Jürgen R. ihm sogar einen ganzen Punkt abluchsen. Im zweiten Durchgang kam Mitfavorit Niko wieder besser ins Spiel und brachte seinem ärgsten Konkurrenten Joachim seine einzige Niederlage an diesem Abend bei. Dafür kassierte Niko aber von Reiner, der mit einer ausgezeichneten Tagesform auflief, seine einzige Niederlage im zweiten Durchgang.

 

Am Ende stand aber Joachim, der bis auf die Niederlage gegen Niko eine tadellose Leistung abgeliefert hatte, mit 10 Punkten verdient auf Rang eins. Dahinter platzierte sich recht überraschend schon Reiner mit 7,5 Punkten. Über den dritten Rang wurde auf Wunsch nach Münzwurf entschieden. Hier hatten Remiskönig Benno und Niko 7 Punkte erzielt. Allerdings gestaltete sich das Werfen einer Münze scheinbar schwieriger, als das Ziehen von Schachfiguren. Erst nach mehrmaligen Wurfversuchen entschied Kopf vor Zahl für Niko. Aber auch die Folgeplätze 5 – 7 waren punktgleich ausgegangen. Da Michael vorzeitig gehen musste und die letzten beiden Spiele nicht mehr absolvieren konnte, blieb er bei der Ermittlung der weiteren Platzierungen außen vor. Wer nun den 5. Rang erhalten sollte entschieden Jürgen R. und Achim mittels Schnick-Schnack-Schnuck. Achim deckte mit Papier den Brunnen zu und gewann. 🙂

 

Alle Beteiligten durften sich in der Reihenfolge der Platzierungen von den Preisen etwas aussuchen.
Gegen 22 Uhr neigte sich die gesellige Veranstaltung dem Ende zu. Ich denke sie hat allen Anwesenden auch Spaß gemacht.

Tabellenendstand Weihnachtsblitz 2018:

Nr. Teilnehmer 1 2 3 4 5 6 7 Pkte. Platz
1   Joachim Talarski 2 1 1 2 2 2 10 1
2   Reiner Heard 0 1,5 1 1 2 2 7,5 2
3   Nikolaus von Blumenthal 1 0,5 1 2 1 1,5 7 + 3
4   Bernd Thiel 1 1 1 2 1 1 7 4
5   Achim Raasch 0 1 0 0 0,5 2 3,5 + 5
6   Jürgen Rochol 0 0 1 1 1,5 0 3,5 6
7   Michael Bott 0 0 0,5 1 0 2 3,5 7

 

SV Zeppelin Herne – SC Gerthe – Werne II 3 : 5

Matthias Steinke – Bernd Thiel

Wir gingen erwartungsvoll in unser 2. Heimspiel gegen SC Werne – Gerthe II; war der Gegner mit 0:4 Punkten doch genauso schlecht gestartet wie wir.
Verzichten mussten wir auf Nico von Blumenthal (terminliche Gründe) und Jürgen Labinski. (Kunstpause)
Michael Botts Gegner Mika Kowalski erschien nicht zum Mannschaftskampf, so stand es nach 30 Minuten bereits 1:0 für Zeppelin.
Selbst aus diesem Vorteil konnten wir keinen Honig ziehen, wie die nachfolgenden kurzen Einzelanalysen beweisen:

Matthias Gawlick – Frank Kosfeld

 

Achim Raasch spielte an Brett 6 Standard Englisch gegen Daniel Straetling. Da bis ins reine Bauernendspiel alles absolut gleich blieb, reichte man sich auch nach 2 Stunden Spielzeit die Hände zum gerechten Remis.

 

Fast zeitgleich endete die Partie an Brett 2. Hier war Joachim Talarski gegen Mannschaftsführer Jürgen Boost gedrückt aus der Eröffnung gekommen, mit der sich der Gegner sehr gut auskannte. Nach Abtausch der Damen deutete alles auf ein Remis hin, bis der Gegner mit Ta4 einen guten Zug fand und damit den ungünstig postierten Springer auf a3 und vor allem a2 blockierte. Von da an ging`s bergab.

 

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Die 10 schlimmsten Fehler bei Schach-Weltmeisterschaften

 

 

Ist es nicht mehr als tröstlich, dass Schachgrößen, wie im Video beschrieben, derartige Fehler machen. Was wieder einmal beweist, dass das Schachspiel selbst mit Computerhilfe niemals in Gänze von Menschen zu beherrschen sein wird. Der Mensch strebt zwar im Allgemeinen nach Vollkommenheit – einige wenige vielleicht auch nach Verkommenheit und werden das Optimum doch nie erreichen.

 

Ich schreibe diese Zeilen nicht deshalb, weil unser Verein momentan eine Durststrecke durchlebt, sondern, um uns darüber klar zu werden, dass es am Ende nicht um Perfektion geht, sondern um Zusammenhalt, Respekt vor Mitspielern und Gegnern und vor allem um den Spaß am Spiel. Was nicht ausschließt, dass man gerne auch mal gewinnen möchte.

 

WM – Magnus Carlsen bleibt Weltmeister

 

 

Der alte Weltmeister ist auch der neue. In 3 Schnellschachpartien siegte er souverän mit 3 :0.
Fabiano Caruana machte ungewöhnlich viele Fehler und fand nie zu der Form, die ihn in 12 Normalpartien zu einem gleichwertigen Gegner werden ließ.
Den Titel des Weltmeisters behält Magnus Carlsen die nächsten 2 Jahre!

 

WM – 1. bis 12. Runde

 

 

12. Runde

 

In der letzten Partie im Normalschach fanden laut GM Huschenbeth beide Kontrahenten nicht immer die besten Züge. Für alle Experten aber kam das Remisangebot von Magnus Carlsen völlig überraschend. Hatte er doch alle Möglichkeiten auf seiner Seite. Endstand: 6 : 6
Nun kommt es am Mittwoch tatsächlich zum Tie-Break.

 

12. Partie

 

11. Runde

 

Trotz unterschiedlicher Rochaden war es nach Damentausch die unspektakulärste Partie von allen. Übermorgen, am 26. 11. geht es für Caruana um alles, will er den Tie-Break, in dem Carlsen Favorit ist, vermeiden.

 

11. Partie

 

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Duell der Giganten mit offenem Ausgang?

 

 

Vieles spricht dafür, wenn heute um 16 Uhr in London die Weltmeisterschaft zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana eröffnet wird. Trennen diese beiden Kontrahenten momentan doch nur winzige 3 Elo-Punkte. In 12 Partien entscheidet sich, wer sich die Krone des Schachsports aufsetzen darf.

 

Unsere User können diese Partie und alle weiteren live auf dieser Seite mitverfolgen. Wir wünschen viel Spaß!

 

 

SV Unser-Fritz III – SV Zeppelin Herne 5 : 3

Gores, Hans-Günter – Heard, Reiner

Unser 2. Spiel in der Verbandsbezirksliga 3 bescherte uns ein „Auswärtsspiel“ gegen unsere Freunde aus Herne-West. Es fühlte sich in der Tat wie ein Freundschaftsspiel an. Beispielgebend dafür sind die vielen Remisen!

von Blumenthal, Nico – Wolf, Franz

 

Nun aber zum eigentlichen Geschehen:

 

An Brett 1 hatte es Bernd Thiel mit dem stärksten gegnerischen Spieler zu tun. Anfänglich konnte er Heiko Fischöder gehörig unter Druck setzen. Ein schlechter Abtausch aber führte zum Qualitätsverlust, was zwangsläufig eine Niederlage zur Folge hatte.

 

Michael Bott und alle nachfolgenden Spieler waren wegen des Ausfalls von Rainer Kanacher ein Brett aufgerückt. Michael spielte gegen Gerd Matrisch die Drachenvariante der sizilianischen Verteidigung. Im Mittelspiel konnte er einen Bauern gewinnen. Das Remisangebot des Gegners nach Abtausch der Türme nahm Michael an, da ein Partiegewinn trotz eines Mehrbauern sehr schwierig zu erreichen schien.

 

Nikolaus von Blumenthal spielte nach Standarderöffnung gegen Franz Wolf eine unauffällige Partie, führte diese aber in ein solides Remis. Mit diesem Achtungserfolg beendete er endlich seine lange Durststrecke.

 

Mannschaftsführer Achim Raasch kam mit der Leningrader Variante seiner Holländischen Verteidigung gegen Herbert Kanther ziemlich früh ins fortgeschrittene Mittelspiel. Einen zwischenzeitlichen Bauerngewinn glich der Gegner im Bauernendspiel wieder aus, so dass auch dieses Spiel Unentschieden ausging.

 

Joachim Talarski und Ulrich Deflieze hatten einen geschlossenen „Spanier“ auf dem Brett. Joachim konnte mit den schwarzen Steinen bis zum 34. Zug das Gleichgewicht halten, so dass auch diese Partie keinen Sieger fand.

 

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SV Zeppelin Herne gegen SV Wattenscheid 4

Kein schlechter Start in der Verbandsbezirksliga Gruppe 3

Laskowski, Frank – Talarski, Joachim

Ein bisschen Vorfreude darauf, was uns erwartet, schwang mit, als am vergangenen Sonntag das erste Spiel in der neu gegründeten Verbandsbezirksliga startete. Gleich zu Anfang hatten wir es in der Gruppe 3, mit der vierten Mannschaft des SV Wattenscheid zu tun. Eine der Mannschaften, mit denen wir innerhalb des Spielbetriebs des SB Herne – Vest sonst nie was zu tun hatten. Die Gäste präsentierten sich spielfreudig und trotz drei Ersatzleuten auch recht spielstark. Ein vorgezogenes Spiel der Gastmannschaft, welches sie gegen den SV Horst-Emscher 4 mit 5,5:2,5 gewonnen hatten, ließ aufhorchen. Neu für unsere Mannschaft auch der Spielmodus mit Fischerbedenkzeit. Ob sich das auf die Spielweise unserer Leute auswirkte, war schwer zu beurteilen. Gut möglich, dass sich der ein oder andere, unnötiger Weise, doch irgendwie gehetzt gefühlt hatte. Das würde vielleicht erklären, warum der komplette Mannschaftskampf bereits nach gut 2,5 h beendet war. Es gab aber noch andere Faktoren, die den frühen Schluss begünstigten. Doch zunächst zum eigentlichen Geschehen.

 

14.00 Uhr wurden die Bretter freigegeben und die Uhren gestartet. Man konnte von Anfang an eine gute Entwicklung an allen Brettern beobachten. Jürgen Labinski kam hier dann gegen Wattenscheids Ersatzmann Wilhelm Streier recht schnell zum Schluss, weil sich beide gegen Ende der ersten Spielstunde schon die Hände zum Remis reichten. Es ging weiter. Die anderen Partien waren alle noch gut im Spiel. In der 2. Stunde dann endeten kurz nacheinander mehrere Partien. Den Anfang machten, der an einer Erkältung laborierende Rainer Kanacher und Wattenscheids Mannschaftsführer Klaus-Peter Hilscher, die sich auf ein solides Remis verständigten. Kurz danach folgte das Spitzenbrett. Hier war unser Mann bereits sehr früh, gegen den spielstärksten Wattenscheider Rolf Böhmfeldt (DWZ 1886), ins Mittelspiel übergegangen und hielt lange ein Remis. Leider reichte es nicht – die Partie ging verloren.

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Achtung! Korrektur des Spielmodus

Nun doch etwas anders….

Auch auf die Gefahr hin, dass der Spielleiter schon zu Saisonbeginn gelyncht wird, hier nochmal eine Korrektur mit der Bitte um Entschuldigung:
Schachfreund Michael Rath vom SV KS Haltern wies mich darauf hin, dass ich die falsche Ausschreibung zitiert habe. Wir spielen zwar nach Fischermodus allerdings etwas anders als vorher dargestellt.
Hier also nochmal das richtige Zitat und nachfolgend auch der Link zur richtigen Ausschreibung auf unserem Schachportal:
Auszug aus der Ausschreibung der Mannschaftsmeisterschaft des SVR 2018 / 2019:

3. Bedenkzeit
Die Bedenkzeit beträgt je Spieler/in 100 Minuten für die ersten 40 Züge, nach
der Zeitkontrolle 50 Minuten je Spieler/in zusätzlich für die verbleibenden
Züge, zusätzlich pro Zug 30 Sekunden von Beginn an (Fischer Modus).

Das bedeutet also auf jeden Fall eine halbe Stunde weniger Spielzeit als vorher befürchtet.
Die Herausforderung für den Mannschaftsführer bestand noch darin die richtige Programmierung für die digitale Schachuhr (DGT2010) zu finden, da dieser Modus nicht vorprogrammiert ist. Ohne eine Gebrauchsanweisung die ich im Internet fand, hätte ich das nicht hinbekommen. Wer also Interesse hat kann auch hier nachfolgendem Link folgen:

Programmierung der DGT2010 für den Fischermodus der VBL

Die Saisonhefte sind auch in Arbeit und werden voraussichtlich kommende Woche fertiggestellt und dann umgehend verteilt.

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