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Spruch des Monats

Wer am 24. September seine Stimme abgegeben hat, hat anschließend nichts mehr zu sagen.

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe des Tages

September 2017
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Freundschaft ist doch kein leeres Wort…

Stefan Siebert gratuliert dem Sieger FM Janusz Koscielski

… und kann auch unter Schachspielern gelebt werden!
So geschehen am gestrigen Nachmittag!
9 ehemalige Sodinger- und spätere Constantiner Schachspieler folgten dem Ruf bzw. der Einladung des Stefan Siebert und kamen zu einem Freundschaftstreffen ins Willi-Pohlmann-Haus in Herne-Constantin. Wobei Andreas Klapschus das weitere Geschehen interessiert aus der Beobachter-Perspektive betrachtete. Mit Rainer Kanacher, Frank Kosfeld, Bernd Thiel, Nico von Blumenthal, Michael Ponto, Jürgen Labinski und Joachim Talarski waren 7 Zeppeliner am Start. FM Janusz Koscielski (SV Wattenscheid) und Dirk Rogalla (vereinslos) komplettierten das Feld auf 17 Teilnehmer.
Aus den erstgenannten ehemaligen Teenagern sind mittlerweile gestandene Männer bzw. eine Frau und Mutter geworden. Mit dem Schachspiel haben die meisten nur noch mittelbar zu tun. Allen aber war die Freude anzusehen, sich mit alten Kameraden auszutauschen und in Erinnerungen zu schwelgen.
Für das leibliche Wohl sorgte Andreas Bethke, so dass

Stefan Siebert ehrt den Vize-Meister Thorsten Lesniak

keiner verdursten oder gar verhungern musste.
Erwähnenswert vielleicht noch, dass Jörg Kähmann (SV Wattenscheid) erschien, um den ehemaligen Kameraden „Hallo“ zu sagen.
Auch Jürgen Balcerzak (ehemaliger Vorsitzender des SV Constantin) zeigte kurz seine „gelben Zähne“, um sich schnell zu verabschieden, weil das Blitzen nicht zu seiner Kernkompetenz gehört.

Nico kommt auch aufs Treppchen

Gegen 13.30 Uhr begann ein Blitz-Rundenturnier „Jeder gegen Jeden“. Thorsten Lesniak führte souverän und launig durchs Turnier. Es gab spannende und teils hochklassige Partien, für die in erster Linie der FM Janusz Koscielski oder auch Dirk Rogalla verantwortlich zeichneten. Letztgenannter musste leider aus privaten oder beruflichen Gründen das Turnier frühzeitig verlassen. Er hätte gute Chancen auf den Gesamtsieg gehabt, war er doch derjenige, der Janusz die einzige Niederlage zufügte.
Am Ende siegte Janosz Koscielski souverän vor Thorsten Lesniak und Nico von Blumenthal. Die Leistung von Thorsten ist deshalb nicht hoch genug zu bewerten; hat er doch seit vielen Jahren kein offizielles Schachspiel mehr bestritten. Bleibt nur zu hoffen, dass er im kommenden Spieljahr für uns, den SV Zeppelin, die Puppen zieht. Auch Nico zeigte sich von seiner besten Seite und holte sich verdientermaßen die Bronzemedaille.
Alle 3 Protagonisten wurden mit Pokalen geehrt. Einen Sonder-Pokal (Trostpreis) erhielt Joachim Talarski. Grund: Bester, weil einziger Senior!!
Alle Akteure bekamen darüberhinaus Erinnerungs-Medaillen am Bande und Geschenke in Form von CDs, Spielen und Büchern.
Insgesamt kann ohne Übertreibung von einer sehr gelungenen Veranstaltung gesprochen werden!! Wiederholungen nicht ausgeschlossen und jederzeit gerne.
Tabelle + Ergebnisse
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Freundschaftstreffen

von links: Stefan Siebert, Thorsten Lesniak, Frank Kosfeld, Rainer Kanacher

Unser ehemaliges Vereinsmitglied Stefan Siebert lädt für den 29. 04. 2017 um 13.00 Uhr ein

Stefan Siebert

zu einem zwanglosen Treffen ehemaliger Schachkameraden im AWO-Heim in Constantin.
Mit von der Partie sollen sein: Neben Stefan Siebert, Thorsten Lesniak, Heike Smets, Andreas Steinau, Martin Rubach, Andreas Bethke und vielen anderen vor allem die alten Strategen der Constantiner Garde.
Geladen sind auch die Schachgrößen Janusz Koscielski, Jörg Kähmann und Holger Lehmann, die um die Jahrtausendwende die Wege von Stefan Siebert und Co. kreuzten.
Selbstverständlich sind auch die Alt-Zeppeliner herzlich willkommen.
Eine Blitzrunde mit anschließender Feier müsste in diesem Zusammenhang möglich sein!? Es wäre schön, wenn viele Schachfreunde dem Wunsch unseres Freundes Stefan folgen können/wollen!
Auf dem Bild sind die 4 stärksten Spieler des SV Constantin Herne vor 10 Jahren verewigt! (oder ist es schon länger her?)
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Quo Vadis SV Zeppelin?

Ferdinand Kühler – Georg Nordhoff

SG Drewer I – SV Zeppelin I 6,5 : 1,5

Um es kurz zu machen: Wir hatten gegen den Aufstiegsaspiranten SG Drewer I wenig zu bestellen.
5 Partien gingen mehr oder weniger kläglich verloren. Nico von Blumenthal leistete noch den größten Widerstand. Er kam sogar mit einem Mehrbauern aus der Eröffnung; lehnte ein Remisangebot ab und ließ sich erst im Endspiel überraschen.
Bernd Thiel stand nach Auskunft seines Gegners klar überlegen. Mit der großen Rochade aber traf er die falsche Entscheidung, was ihm zum Verhängnis wurde.
Michael Ponto lief einer verlorenen Figur vergeblich hinterher. Frank Kosfeld opferte in einer italienischen Partie den Springer gegen 2 Bauern. Sein routinierter Gegner Dr. Heidel aber wusste die passende Antwort.
Die Krönung des Unvermögens aber lieferte Joachim Talarski. Er befand sich klar und deutlich auf der Siegerstraße und ließ mehrere Gewinnmöglichkeiten aus. Am Ende stand er mit leeren Händen da. (siehe auch unter weiterlesen) Er wäre an diesem Nachmittag besser schwimmen gegangen. Wahrscheinlich aber wäre er dann ertrunken.
Ein Kompliment muss man unseren kurzfristig eingesprungenen Ersatzleuten Ferdinand Kühler und Klaus Molke machen, die ihren höher bewerteten Gegnern jeweils ein Remis abtrotzen. Zur Partie von Michael Bott kann ich nicht viel sagen. Aber auch er erreichte ein beachtliches Remis.
Resümee: Es war die erwartet hohe Niederlage. Nur das Zustandekommen gibt zu denken!!
Ergebnisse

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Vermasselter Auftritt in Herten

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SG Rochade Disteln 2 gegen SV Zeppelin Herne 2 endet 4,5 : 1,5

von rechts: Jürgen Balcerzak und Klaus Molke mit ihren Gegnern

Am Sonntag den 19.02.2017 war Zeppelins Kreisligateam, in Herten bei der 2. Mannschaft der SG Rochade Disteln zu Gast. Gegen das aktuelle Tabellenschlusslicht sah man die letzte reelle Chance den Klassenerhalt zu festigen. Da die Zeppeliner jedoch leider ohne Ersatz, mit zwei Mann in Unterzahl antreten mussten, ergaben sich denkbar schlechte Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden.
Dennoch waren die verbliebenen vier Zeppeliner hoch motiviert dem Gegnern die Stirn zu bieten. Aber dann ging doch alles sehr schnell. In der ersten Spielstunde teilte sich Peter Braunschuh mit Dietmar Wienke die Punkte. Nur eine halbe Stunde später gab Klaus Molke nach drohendem Figurenverlust seine Partie gegen Ingo Koch leider auf. Da mit dem 3,5:0,5 Zwischenstand bereits die Niederlage für Herne feststand, reichten sich nun auch Jürgen Balcerzak mit Heinz Horneberg und Achim Raasch mit Andreas Groß die Hände zum Remis.
Nun müssen die Zeppeliner doch noch am letzten Spieltag um den Klassenerhalt bangen. Die Klasse kann nur gehalten werden, wenn Unser Fritz 5 und Disteln 2 am letzten Spieltag versagen, oder man dem derzeitigen bärenstarken Tabellenführer sehr unwahrscheinlich Paroli bieten kann. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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Tabelle      Ergebnisse     Topscorer

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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

Jürgen Labinski

Unser Jürgen wird heute 70 Jahre jung. Er ist seit seiner Geburt spastisch gelähmt und damit an den Rollstuhl gefesselt. Mit der ihm eigenen Energie hat er dieses Schicksal mannhaft ertragen und nie die Kontrolle verloren.
Im Gegenteil: Seine Lebenseinstellung war immer positiv und sein trockener Humor ist geradezu sprichwörtlich. Inklusion war und ist für ihn ein unbekanntes Fremdwort.
Fast ein halbes Leben lang war er als Bilanzbuchhalter bei der Firma Kreitz in Herne beschäftigt. Parallel besuchte er die Uni in Bochum und belegte als Gasthörer 8 Semester Philosophie. Das hat ihn geprägt und ihm den nötigen Durch- und Weitblick gegeben.
Das Schachspiel machte er zu seinem Hobby. Ohne Übertreibung kann man sagen, dass er für den SV Zeppelin Herne ein Gewinn ist, weil er menschlich zu uns passt und aus schachlicher Sicht ein überdurchschnittliches Niveau erreicht, was der Autor dieser Zeilen oft leidvoll erfahren musste.
Lieber Jürgen,  es ist gut, wenn die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, dass uns verbraucht und zerstört, sondern als etwas, das uns vollendet.
Wir wünschen Dir einen schönen Geburtstag und weiterhin viel Spaß beim Schach!!                                                                                                                                                               

Schon wieder ist ein Jahrzehnt verronnen

und das neue hat begonnen.

Noch viele Jahre Sonnenschein

mögen Dir beschieden sein

Und Jahre voller Schaffenskraft,

bis die 100 dann geschafft

Ein Fläschchen Bier und gutes Essen,

dann ist der Alltag schnell vergessen.

Der Glückwunsch kommt von ganzem Herzen

mit Frei Schach und siebzig Kerzen.

Zeppelin startet erfolgreich ins Neue Jahr

Nico von Blumenthal-Tim Berens

SV Datteln I – SV Zeppelin I 2,5 : 5,5

Heute stand ein entscheidendes „Auswärtsspiel“ gegen die wie wir bisher erfolglose Mannschaft des SV Datteln 1 an. Bis auf den Leistungsträger Jürgen Labinski, der kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste, waren wir komplett. Dagegen musste unser Gegner auf die Bretter 1 und 2 verzichten, was nota bene unsere Chancen erhöhte.
Es begann auch richtig gut für uns: Dr. Martin Krause hatte relativ leichtes Spiel in einer ungewöhnlichen Brett-Konstellation. In einem wilden Durcheinander behielt Martin immer die Übersicht. Aber sehen Sie selbst unter weiterlesen!

Joachim Talarski hatte mit den schwarzen Steinen etwas sorglos agiert. Man kann nicht sagen, dass er gut stand. Sein Gegner Hans-Jörg Steinke aber fiel auf einen simplen Trick herein. Ein Figurengewinn war ihm wichtig, ohne auf das anschließende Matt zu achten.
Rainer Kanacher, der zweifellos zu den spielstärksten Akteuren gehört, die wir „beschäftigen“,  hatte nicht seinen besten Tag. Er quälte seinen Gegner, aber in erster Linie sich selbst. Nach eigener Aussage „gurkte“ er seine Partie aber erfolgreich zu Ende. Was soll´s; gewonnen ist gewonnen! Nach dem Wie fragt hinterher eh keiner mehr.
Frank Kosfeld spielte wie gewohnt sehr konzentriert und sicher. (In Freundeskreisen nennt man ihn den Ästheten am Schachbrett) Sein Gegner machte ein paar „Gummizüge“, die Frank gnadenlos ausnutze. Nicht umsonst ist Frank mit 3 aus 3 der erfolgreichste Protagonist unserer Truppe. Es stand 4:0 für uns – was sollte noch passieren?

Nico von Blumenthal hatte mit Timo Berens einen Gegner, der scheinbar das Risiko liebt. Er machte aber die Rechnung ohne Nico.  Zum Schluss gab es von Seiten unseres Akteurs zwar einige Ungenauigkeiten. Im Überschwang der Überlegenheit darf man aber nachlässig werden, wenn es denn zum Sieg reicht.

Die Partie zwischen Michael Bott und Marie-Viktoria Kalka war gekennzeichnet durch zartes Abtasten. Michael erwies sich als fairer Kavalier und bot remis. Was aber letztendlich der Stellung gerecht wurde.
Bernd Thiel und Alfred Neumann begegneten sich eine Zeitlang auf Augenhöhe; bis letztgenannter eine Qualität gewann und diesen Vorteil bis zum Ende nicht mehr abgab.
Am Spitzenbrett lieferten sich Michael Ponto und Peter Becker eine fabelhafte, interessante Partie. Lange Zeit schien sich die Waage zu Gunsten unseres Akteurs zu neigen. Leider kam es anders und Michael musste gratulieren.
Fazit: Es wurde langsam Zeit, dass wir die Kurve kriegen. Beim nächsten Kampf gegen SV Waltrop II müssen wir die leichte Formsteigerung bestätigen.

 

Ergebnisse

 

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Helmut Drees ist von uns gegangen


Es erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser Schachfreund Helmut Drees am 09. 12. 2016 nach langer, schwerer Krankheit gestorben ist.
Helmut spielte leidenschaftlich gut und gerne Schach. Dem Nachbarverein SK Sodingen/Castrop hielt er fast ein Leben lang die Treue. Als Webmaster desselben Vereins setzte er Maßstäbe. Seine von ihm gepflegte Homepage war eine der besten im gesamten Bezirk. Er hinterlässt eine nicht zu schließende Lücke. Wir trauern um einen liebenswerten Kollegen. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Gattin und der gesamten Familie.

WM – Videoanalysen von GM Niclas Huschenbeth

NiclasHuschenbethMagnus Carlsen bleibt Weltmeister. In der 4. Partie fiel die endgültige Entscheidung.

 

Magnus Carlsen machte sich selbst ein Geburtstagsgeschenk, er wurde gestern 26 Jahre alt, indem er im Tiebreak seinen Herausforderer Sergey Karjakin mit 3:1 besiegte. Der machte Carlsen allerdings das Leben schwer. Im Tiebreak war Carlsen stets am Drücker. Mit einem fantastischen Zug in der 4. Runde des Tiebreaks beendete Carlsen den Krimi und krönte seine Leistung. Niclas Huschenbeth kommentiert launig den Tiebreak mit seinen spannenden Momenten.

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Runde 1 Runde 2 Runde 3 Runde 4 Runde 5 Runde 6
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Runde 7 Runde 8 Runde 9
Runde 10 Runde 11 Runde 12

 

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Carlsen-Karjakin geht in die Verlängerung

Carlsen wollte es so (zwölfte Partie), für beide ist es ein Erfolgserlebnis?

 

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Ich beginne wieder mit einer ganz kurzen Zusammenfassung der vier letzten Partien. Neunte Partie: Karjakin war nahe am 2-0 (bzw. 5,5-3,5), dann wurde es remis. Zehnte Partie: Carlsen konnte ausgleichen, vor allem zu dieser Partie später mehr. Elfte Partie: Plusremis für Carlsen mit Schwarz, aber den Regeln entsprechend bekamen dafür beide jeweils einen wliveeiteren halben Punkt. Zwölfte Partie: Carlsen wollte ein Weißremis, Carlsen bekam ein Weißremis. (Dreizehnte bis sechzehnte und eventuell weitere Partien: bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt)

 

Das Titelbild (Max Avdeev, Quelle Turnierseite) zeigt mal wieder Magnus Carlsen und Sergey Karjakin, außerdem Pamela Wasserstein und Ilya Merenzon – immer dabei, immer entspannt und gut gelaunt (ist schließlich sein Beruf bei AGON). Wer ist Pamela Wasserstein? „Chief executive of New Yorker magazine“ – derlei Prominente durften bei der WM jeweils einen Zug lang mitspielen. Das ist der Beginn der zwölften und, wie sich später herausstellte, noch nicht letzten Partie. Es wurde eher Wasser (Isklar wird schliesslich auch ständig fotografiert) als Stein – lag nicht an Wassersteins 1.e4, sondern an Carlsens 5.Te1.

 

Andere Fotos teils von der Turnierseite, teils (dann ausdrücklich erwähnt) vom russischen Schachverband. Da die Leser wohl inzwischen wissen, dass Carlsen und Karjakin spielen sowie wer sie jeweils sponsert und auch genug Isklar-Wasserflaschen gesehen haben, zeige ich diesmal vor allem andere die, warum auch immer, ebenfalls in New York waren und vielleicht noch sind.

 

Turnierseite  Livestream  Rückblick WM 2014  LIVE-Blog auf ZEIT-ONLINE  ZEIT-ONLINE vor Ort

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Vorschau zu Carlsen – Karjakin in New York

el-correo-1Die USA sind immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – da kann man auch ohne einschlägige Erfahrungen (zuvor nur als Geschäftsmann oder auch – früher – Schauspieler/Muskelprotz) wichtige politische Ämter erwerben. Aber das ist nicht Thema dieses Beitrags, demnächst blickt auch die Schachwelt in die USA (New York und ein bisschen vielleicht auch St. Louis). Da fallen Entscheidungen wohl – für Mitteleuropäer – gegen Mitternacht oder etwas, aber nicht viel später.

 

live

Ab 11.11. um 20 Uhr

Schwerpunkt ist das WM-Match Carlsen-Karjakin in New York, aber parallel spendiert Rex $inquefield auch einigen, die sich dafür nicht qualifizieren konnten, ein paar $$$. Vor dem WM-Match sollte man beide Spieler zeigen – das letzte gemeinsame Foto stammt aus Bilbao. Es zeigt, dass Carlsen durchaus (was Benehmen betrifft) gewisse Schwächen hat, aber das wird akzeptiert und hat keinen Einfluss auf schachliche Resultate. Dass er diese Partie (und auch das Turnier) später gewann, ist allgemein bekannt – ich bewerte es etwas anders als andere.

 

New York, New York – nach 21 Jahren mal wieder Austragungsort einer Schach-WM, wie das zustande kam siehe später. Zuletzt war es 1995 Austragungsort der privaten WM Kasparov-Anand (lang lang ist’s her, damals gab es noch das World Trade Center), zuvor wurde 1990 die erste Hälfte des letzten Matches Kasparov-Karpov dort ausgetragen (zweite Hälfte in Lyon). Jeweils gewann Kasparov – das zweite Mal klar, das erste Mal knapp. London machte zuletzt auch politische Schlagzeilen – wobei die Stadt London gegen den Brexit war und auch die Stadt New York Donald Duck Trump nicht gewählt hat. Schachmetropole war London auch bereits vor dem jährlichen Superturnier im Dezember seit 2009: 1993 gewann beim (privaten) WM-Match Kasparov-Short der Favorit, aber an sein nächstes Londoner WM-Match 2000 gegen Kramnik hat Kasparov keine guten Erinnerungen. Beim Kandidatenturnier 2013 war Kasparov allenfalls indirekt beteiligt – da gewann am Ende der „haushohe Favorit“, ein gewisser Magnus Carlsen, knapp aufgrund eines Details im Regelwerk. Turnierseite

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