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Spruch des Monats

Bauernregel: Macht `ne Dame 8 Bauern schwach, ist es ganz eindeutig Schach! (aus Bauer sucht Frau?)

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3. Advent mit 3 Nikoläusen

 

Spielleiter Achim Raasch berichtet:

 

Kanacher, Rainer – Nikolaus, Maik

Am dritten Adventssonntag war die vierte Mannschaft des SV Horst Emscher bei uns zu Gast. Der erste Schneefall in diesem Winter tauchte die heutige Szenerie gleich in die richtige vorweihnachtliche Stimmung. Zudem hatten wir es heute mit gleich drei “Nikoläusen” zu tun.
Im letzten Mannschaftskampf vor der Winterpause, setzten wir größere Hoffnung darin, endlich den ersten Mannschaftpunkt zu erzielen. Deshalb wollten wir mit Bestbesetzung antreten, was uns aber schon allein durch den Ausfall von Bernd Thiel am Spitzenbrett nicht mehr gelang. Für ihn und  Jürgen Labinski am Schlussbrett, sprangen Jürgen Rochol und Jürgen Balcerzak ein. Es ging zwar zunächst gut los und Zeppelin kam mit 2:1 in Führung, aber das änderte sich schon bald. Bis zur letzten Partie hinkten wir dann einen Punkt hinterher. So wurde es beim Spielstand von 2:3 nochmal spannend. Glücklicherweise wurde die letzte Partie gewonnen, sodass zum Schluss doch noch das Mannschaftsremis zu Buche stand.

 

 

Joachim kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung. Bereits im 28. Zug konnte er mit Df3 einen Mattangriff starten, den sein Gegner nur noch durch ein Turmopfer abwehren konnte. Trotz dieses erheblichen Nachteils quälte sich der Gegner noch bis zum 40. Zug.

 

Brett 2: Frank Kosfeld : Maxim Chamera 1/2:1/2

 

Frank glaubte bis zum Ende seiner Partie – und sah das mit der anschließenden Analyse auch noch vermeintlich bestätigt – dass er  im 12. Zug quasi “mausetot” gewesen wäre. Bei genauem Hinschauen jedoch zeigte sich, dass die Kombi ein “Loch” enthielt und somit die Remisbreite nie überschritten wurde. Deshalb war das Remis, in das er aufgrund seiner “Denke” eingewilligt hatte, auch im nachhinein betrachtet durchaus berechtigt gewesen.

 

Brett 3: Maik Nikolaus : Rainer Kanacher 0:1

 

Rainers Gegner – der 3. Nikolaus im Bunde – eröffnete schlecht. Dadurch schien der Partieausgang eine klare Sache zu sein. Allerdings kam der Gegner dann wieder sehr gut ins Spiel zurück, so dass die Partie lange ausgeglichen blieb – bis weit ins Turmendspiel hinein. Erst eine kleine Ungenauigkeit in der Verteidigung des Gegners brachte den entscheidenden Vorteil. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle konnte Rainer so die Partie gewinnen und erbrachte somit den wichtigen Punkt zum Mannschaftsremis. Man muss Rainer ein großes Kompliment machen, dass er trotz der häufigen Remisangebote seines Gegners die Übersicht und Nerven behielt. Das nennt man verantwortlichen Teamgeist!!

 

Brett 4: Michael Bott : Norbert Timpe 0:1

 

Michael spielte wie gewohnt Englisch und stand im Mittelspiel solide. Als jedoch nach dem Damentausch im 32. Zug ein gefährlicher Bauer des Gegners entfesselt wurde, kippte die Partie schlagartig und ging verloren.

 

Brett 5: Michael Nikolaus  : Nikolaus von Blumenthal 1/2:1/2

Das Nikolaus-Duo spielte eine ruhige Eröffnung mit e4 – c5. Es wurde viel abgetauscht, sodass man sich schon im Mittelspiel auf ein Remis einigte.

 

Brett 6: Achim Raasch : Thomas Eggert 1/2:1/2

 

Achims Gegner spielte bis zum 10. Zug die englische Eröffnung spiegelgleich. Die Partie war dann bis ins fortgeschrittene Mittelspiel etwa ausgeglichen. Trotz druckvollen Spiels mit dem Springerpaar, gelang es Achim nicht die Oberhand zu gewinnen und willigte schließlich in das Remiangebot des Gegners ein.

 

Brett 7: Mike Viciski : Jürgen Rochol 1/2:1/2

 

Jürgen R. machte sich gut als 1. Ersatzmann. Man schenkte sich nichts. Die Partie blieb bis ins Springerendspiel absolut gleich, weshalb man sich nach über 3 Stunden Spielzeit auch auf ein Remis einigte.

 

Brett 8: Jürgen Balcerzak : Marco Kolmasüss 0:1

 

Auch Jürgen B. verkaufte sich nicht schlecht. Zwar geriet er frühzeitig mit einem Minusbauern leicht in Nachteil, fand aber immer wieder gute Züge um gegen zuhalten. Doch auf Dauer hielt er dem gut gewappneten Gegner nicht stand.

 

Fazit:
So liegt statt der erhofften 2 Punkte nur einer auf dem vorweihnachtlichen Gabentisch. Wie heißt es so schön: Das ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel – oder umgekehrt. Die Tabelle sollten wir uns lieber nicht unter den Christbaum legen.

 

Ergebnisse

 

 

 

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