14 Antworten

  1. Steinke sagt:

    ja hömma
    Die Welt wird immer bekloppter

  2. Olof Born sagt:

    Das Schachspiel ist auch schon lange als tier- und frauenfeindlich bekannt, denn Pferde und Damen werden geschlagen. Aber auch die armen Bauern werden geopfert. Aber eigentlich müsste das “Bauer*in” und “Läufer*in” korrekterweise heißen. Und der König gehört abgesetzt, da Diktator. ….. Bin mir auch nicht sicher, ob die schwarzen Steine noch so bezeichnet werden dürfen ……. Soviel dazu ohne zu verurteilen

  3. tal sagt:

    Lieber Herr Born,

    ich habe ein paar Vorschläge, wie man das Schachspiel humaner und genderfreundlicher machen könnte:
    Pferde dürfen nicht domestiziert werden – man hat sie ihrer Freiheit beraubt. Deshalb müssen sie behutsam über das Feld geführt werden. Man darf sie nicht an die Ohren fassen. Sie werden liebevoll aus dem Parcours geführt. (Das Rösslein hört sich auch nicht schlecht an)
    Damen werden mit dem früher geltenden Gardez gewarnt, bevor sie zärtlich gestreichelt in Rosenwasser getaucht dem Brett entliehen werden.
    Bauern werden nicht mehr geopfert – sie werden immolare. Bedeutet zwar auch opfern – hört sich aber besser an.
    Statt der Läufer bietet sich das Laufende an. Auch der Bauer ist mit das Bäuerlein viel besser beschrieben.
    Der König heißt demnächst der humane Monarch. Ach so… DER darf man ja nicht mehr sagen, also das gekrönte Oberhaupt)
    Um allen rassistischen Vorurteilen aus dem Weg zu gehen, schlage ich vor, dass ab sofort die schwarzen Steine beginnen.

  4. Olof Born sagt:

    und das muss sofort ins Regelwerk übernommen werden – nur bei der Farbe sollte man auch Grün und Rot einsetzen dürfen …….

  5. tal sagt:

    … aber hallo: Rot verstößt möglicherweise gegen die indigene Kultur; und die grünen Männchen (Außerirdische) sind auch noch nicht gefragt worden, ob sie mit Grün einverstanden sind…

  6. Rudi sagt:

    Insgesamt ein sehr rückständiger Beitrag, passend die zwei Ausrufezeichen am Ende. Daily Telegraph ist nun keine seriöse, aufklärende Instanz. Aber es geht hier ja auch eher um Polemik und die Verherrlichung des 20. Jahrhunderts.

    Sprache lebt, dadurch werden zum Beispiel auch neue Begriffe kreiert. Vor 30 Jahren haben weiße alte Männer gejammert, das die Deutschen zuviel englisch (denglisch) sprechen würde. Die Schönheit der Sprache würde leiden… und? Sprechen alle englisch? Nein, die meisten beherrschen maximal Schulenglisch und verwenden international gebräuchliiche Wörter.

    Eigentlich teilt der Autor ja nur mit, das er spricht, wie es ihm passt und er daran nichts ändern wird. Überhaupt was ist das denn für ein Bild, einen KKK Typen mit einem PoC (people of color) hinzusetzen, dazu Messer und Knarre? Das hat doch diese Plattform hier zu verantworten richtig?
    Traurig, dass dieses Medium einen anscheinend gelangweilten Menschen Kolumnen über Themen schreiben lässt, wovon er nicht betroffen ist und nichts versteht. Sein aufrichtiges Interesse an der Auseinandersetzung mit Rassismus darf bezweifelt werden, jedenfalls aus diesem “Kommentar” hervorgehend. Vielleicht sollte er sich wieder auf Schach konzentrieren, da scheint der Autor mehr Wissen zu haben.

  7. tal sagt:

    Hallo Rudi,

    ich habe gestern die beeindruckende Serie “Schwarze Adler“ im ZDF gesehen. Es ist traurig und erschütternd zugleich, wie hierzulande eine Minderheit mit Farbigen umgeht.
    Nun stellt sich die Frage: Wie gehe ich damit um? Ändere ich etwas am Status Quo? Ich glaube: ,,Eher nein.”

    Das Stichwort lautet: Praktizierte Nächstenliebe. Macht es wie viele Fußballer bei der Europameisterschaft und fallt auf die Knie. Aber Symbolpolitik allein reicht nicht:
    Was nun Ihre Einlassung zu dem Artikel betrifft, so sei anzumerken, dass Sie eine andere Meinung als die Ihre nicht akzeptieren. Es passt in unsere Zeit, dass nur die eigene Meinung
    zählt. Allenfalls noch die, die einen selbst bestätigt.
    Ich würde niemals auf die Idee kommen, Ihren Kommentar so abzuqualifizieren wie sie es in diesem Fall getan haben. Obwohl 75 % der deutschen Bevölkerung die Gendersprache ablehnen, muss der Rest nicht schweigen. Es muss aber sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite erlaubt sein, seine Meinung zu äußern, ohne gleich in die rechte Ecke gesteckt zu werden.
    Es stellt sich in diesem Zusammenhang eine weitere Frage: Darf eine Minderheit darüber bestimmen, welche Ausdrucksweise / Wortwahl die passende ist?
    Mit keiner Zeile gehen Sie darauf ein, wie absurd der Vergleich mit Schwarz/ Weiß beim Schach ist. Aber immer schön die fragilen Wörter herausfiltern, damit man den erhobenen Zeigefinger auf die ach so böse Umwelt lenken kann!

  8. Rudi sagt:

    Ich habe ja bereits geschrieben, dass The Daily Telegraph als rechtes, englkisches Boulevardblatt nicht zu meiner Quellenarbeit gehört.

    Aus meine Studium der Soziologie kann ich Ihnen aber sagen, dass gendern keine rechtliche Kategorie ist, rassistisches Verhalten schon. Sprechen Sie, wie Sie wollen, es wird Sie keiner belangen, egal ob neue Rechtschreibung, alte Rechtschreibung, zeitgemäße Sprache oder eben irgendwas dazwischen. Ich denke man regt sich aus Langeweile künstlich auf.

    Wenn eine “laute Minderheit” nichts zu melden hat, dann denk bloß nicht an andere Sphären. Denk nicht an Superreiche, die deinen Alltag viel konkreter beeinflussen, weil Sie keine Steuern zahlen und sich niemals mit dir unterhalten würden.

    Ich gendere sehr gerne, es tut mir als mittelalter weißer Mann um die Mitte 30 echt nicht weh. Mensch kann natürlich auch wie 1880 oder 1950 sprechen, aber dann ist man entweder Sprachwissenschaftler*in oder möchte seinen selbstgewählten Routinen nicht entkommen. Man versteh die Welt, die Jugend nicht mehr. Das ist nicht schlimm, für Menschen des 21. Jahrhunderts jedoch keine Option.

  9. marco sagt:

    Und schon wieder tun Sie es, Sie würdigen andere Kommentare herab:

    “Ich gendere sehr gerne, es tut mir als mittelalter weißer Mann um die Mitte 30 echt nicht weh. Mensch kann natürlich auch wie 1880 oder 1950 sprechen, aber dann ist man entweder Sprachwissenschaftler oder möchte seinen selbstgewählten Routinen nicht entkommen.”

    Tut mir leid, vielleicht sollten Sie etwas mehr im richtigem Leben ankommen, Studium der Soziologie scheint Ihnen ein überhebliches Bild vermittelt zu haben.

  10. Rudi sagt:

    Wenn Sie sich angegriffen fühlen, dann weinen Sie gerne. Das befreit.

  11. Sascha sagt:

    Stimmt, man spricht max. Schulenglisch und Deutsch kann fast keiner mehr korrekt!

  12. tal sagt:

    Hömma Rudi,

    ich möchte dich auf 5 Rechtschreibfehler in deinen insgesamt 3 Kommentaren aufmerksam machen.

    1) Ich zitiere: …”weiße alte Männer, das die Deutschen zu viel englisch (denglisch) sprechen würde”…
    IN EINEM SATZ GLEICH 2 “BÖCKE” – DAS NATÜRLICH MIT 2 SS UND SPRECHEN WÜRDE – HIER MUSST DU EIN N ANHÄNGEN.

    2)…”gebräuchliiche Wörter”.. TIPPFEHLER möglicherweise unter Alkoholeinfluss

    3)…”rechtes, englkisches Boulevardblatt”… VIELLEICHT EIN BIER ZUVIEL?

    4)…”Man versteh die Welt” .. BITTE MIT T

    5)…”Aus meine Studium der Soziologie”… KENNST DU DEN UNTERSCHIED ZWISCHEN AKUSATIV UND DATIV NICHT MEHR?

    So etwas lernt man bereits in der Grundschule. Lehrer*in fragt den kleinen Rudi: ,,Aus wem oder was?” Rudi: ,,Aus meine Studium.” Lehrer*in:
    ,,Falsch, Rudi…setzen, sechs!”
    Wenn ein selbsterwählter Messias der neuen Gendersprache von sich behauptet, er könne uns mit künstlicher/gekünstelter Sprache in eine moderne,
    bessere Welt führen, dann solltest du vorher zumindest die alte beherrschen.
    Für einen studierten Soziologen hast du dich damit selbst disqualifiziert. Mit diesem / meinem Kommentar habe ich dir vor aller Schachwelt die
    Hosen runtergezogen.
    Falls du dich nochmals auf diesem Portal melden solltest, empfehle ich dir vorher einen Kursus “Wie werde ich ein demütiger Mensch?” Und nicht zu
    vergessen: Auch an deiner Orthographie und Grammatik solltest du künftig kräftig arbeiten.

  13. Rudi sagt:

    Da ist aber jemand getriggert. Du bist Deutschland. 🙂

  14. Michael Bott sagt:

    Danke für diese Diskussion.
    Waren lustige 10 Minuten.
    Gerne mehr davon.

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