Get Adobe Flash player

Spruch des Monats

Wir warten unser Leben lang auf den außergewöhnlichen Menschen, statt die gewöhnlichen um uns her in solche zu verwandeln.
Hans Urs von Balthasar, Schweizer Theologe

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe

Juli 2018
M D M D F S S
« Mai    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Archive

Kategorien

Michael Bott schlägt sich wacker

Michael Bott

Die Bezirkseinzelmeisterschaft des Schachbezirks Herne-Vest startete in diesem Jahr am 10. Oktober und endet nach 7 Runden am 16. 03. 2018. Ausrichter ist der SK Sodingen Castrop 24/23 e. V. Leider wird auf deren Homepage über dieses Ereignis nicht berichtet.

 

Gespielt sind bereits 3 Runden. Unser einziger Teilnehmer, Michael Bott, schlägt sich bisher überaus achtbar. Nach der Auftaktniederlage gegen einen Mitfavoriten des Turniers, Daniel Dunsche, einem beachtlichen Remis gegen Uwe Nebel, gelang ihm ein überzeugender Sieg gegen Chris Engelmann. Im Gesamtklassement belegt er momentan einen hervorragenden 14. Platz bei immerhin 32 Teilnehmern. Hier nun die  siegreich gestaltete Partie:

 

Michael Bott – Chris Engelmann 1:0

Für den weiteren Verlauf des Turniers wünschen wir unserem Michael viel Glück und maximalen Erfolg!

 

Ergebnisse Tabelle Partien

Licht im Tunnel

Zeppelin feiert ersten Erfolg

vorne: Ingo Koch – Rainer Kanacher
hinten: Wilhelm Unfrau – Frank Kosfeld

Am heutigen Spieltag war die 1. Mannschaft der SG Rochade Disteln bei uns zu Gast. Trotz der Tatsache, dass die Gäste zurzeit einen oberen Tabellenplatz in der Liga inne hatten, malte man sich Chancen aus, zumal Zeppelin zum ersten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung spielen konnte. Um 14.00 Uhr wurden die Bretter freigegeben.

 

Es waren noch keine 20 Züge gespielt, da reichten sich schon Mannschaftsführer Achim Raasch und Michael Schwacke, die Hände zum Remis. Auf den anderen Brettern lief es aber lange gut, mit Ausnahme der Partie von Nikolaus von Blumenthal. Dieser lag früh mit Qualitätsverlust hinten und war sichtlich mit dem haushoch überlegenen Gegner Stefan Raabe überfordert. Nach gut anderthalb Stunden Spielzeit gab er die Partie auf. Jürgen Labinski kam mit Ersatzmann Andreas Groß gut zurecht.

 

Trotz zwischenzeitlich kleiner Vorteile auf Jürgens Seite, teilte man sich auch hier später die Punkte. Fast zeitgleich endete auch die Partie zwischen Frank Kosfeld und Wilhelm Unfrau. Frank glückte ein schöner Mattangriff mit Springer und brachte somit die Zeppeliner wieder gleichauf mit dem Gegner.
Wilhelm Unfrau – Frank Kosfeld 0:1

Auch Michael Bott spielte gegen Marc Jaust eine exzellente Partie. Michael agierte unter anderem mit dem Springerpaar so gekonnt, dass er damit dem erheblich stärkeren Gegner,  prima Gegenspiel bot. Die Partie endete in einem berechtigten Remis.

Weiterlesen

Ist das lustig?

Ist das die Partie des Jahres?

Die A-Gruppe der Chinesischen Liga wird in einem doppelrundigen Turnier mit 12 Mannschaften ausgetragen. Dabei nehmen die meisten der chinesischen Topspieler teil. Das Turnier findet vom April bis Dezember 2017 statt, wobei die 22 Runden an sechs Terminen gespielt werden.

Jeder Mannschaftskampf wird an fünf Brettern gespielt, wobei zwei Bretter von Frauen besetzt werden. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für alle Züge, mit einem Inkrement von 30 Sekunden ab Zug 1. Für einen Sieg gibt es zwei Mannschaftspunkte, für ein Remis einen Punkt.

In der 18. Runde spielte der Weltklassespieler GM Ding Liren eine sehenswerte Partie, mit Schwarz, gegen seinen Landsmann GM Jinshi Bai. Im 15. Zug, dxc3 zündete Ding Liren die Lunte an. Laut Engine etwas zweifelhaft. Doch der Schock sitzt wohl tief. Ein so frühes Damenopfer? Geht das gut? Es ging gut, aber sehen Sie selbst.

Vereinsmeisterschaften

Kommt schon Freunde: Ran an die Bretter…

Es ist Herbst, die Uhren wurden gerade zurückgestellt und das Jahr neigt sich nun schon wieder stark dem Ende entgegen.

 

Wie der Spielleiter erstaunt feststellen muss, liegt der Fortschritt, insbesondere der  internen Schnellschach-Meisterschaft, noch stark im argen. Deshalb an dieser Stelle nochmal der Aufruf an alle Vereinsmitglieder die sich Anfang des Jahres verbindlich in die Tabelle eingetragen haben, ihre noch offenen Spiele gegeneinander zu bestreiten.

 

Natürlich kann auch jemand der noch nicht in der Tabelle steht, jederzeit noch einsteigen, muss dann allerdings bis zum Termin des Weihnachtsblitzschachs (voraussichtlich 15.12.2017), an dem die Siegerehrungen stattfinden , seine Partien gegen jeden anderen in der Tabelle bestritten haben. Also viel Zeit bleibt nicht mehr.

 

Ich gebe zudem noch zu bedenken, dass die vereinsinternen Turniere nur gewertet werden können, wenn mindestens 4 Teilnehmer ihre Partien in der erforderlichen Anzahl gegeneinander abgeschlossen haben. Gelingt das nicht, muss zudem für das kommende Jahr überlegt werden, ob das Turnier überhaupt noch durchgeführt werden soll, was sehr bedauerlich wäre.

 

Genaueres über die laufenden Vereinsmeisterschaften erfahrt ihr hier

.

Vereins-Schnellschach-Meisterschaft

Gesamttabelle 2017

 

   Teilnehmer 1 2 3 4 5 Pkte Rang
   Joachim Talarski  X  1 2 2  5 1
   Nikolaus von Blumenthal 1 X 2 2  5 1
   Klaus Molke 0  X 2 2 3
   Jürgen Labinski  0 X 1,5 1,5 4
   Achim Raasch  0  0  0 0,5 X 0,5 5

 

.

Vereinsblitzschach Oktoberrunde

Gemütlich in kleiner Runde

Die üblichen Strategen (v. links): Klaus Molke, Nikolaus von Blumenthal, Joachim Talarski und Jürgen Rochol (Foto: Achim Raasch)

Die Oktoberrunde der Vereinsblitzmeisterschaft startete leider nur wieder in Minimalbesetzung. Wie immer zwar schade, aber was will man machen, wenn sich die meisten Schachspieler anscheinend wenig für die vereinsinternen Turniere begeistern können.

 

Warum die Blitz- und Schnellschachmeisterschaften des Vereins so unbeliebt sind, kann sich der Verfasser dieser Zeilen nicht so ganz erklären. Wenn das nur daran liegen mag, dass diese Turniere durchaus ihre eigenen Gesetze haben und somit auch mal die Favoriten von den DWZ-schwächeren Spielern einen „Dämpfer“ bekommen können, dann ist diese Denkweise sehr schade. Denn es sagt ja überhaupt nichts über die tatsächliche Qualität eines Spielers aus, wenn ein starker Spieler mal gegen eine schwachen Spieler durch Zeit oder anderswie verliert.

 

Um so erfreulicher ist es daher, dass die wenig Verbliebenen sich nicht „zu schade“ dafür sind, sich an jedem monatsletzten Freitag miteinander zu messen.

 

Bis auf Jürgen Rochol, der lieber den Zuschauer mimte, stiegen alle in den Wettkampf der Oktoberrunde ein. Auch diese Runde hielt wieder einige Überraschungen bereit. So konnten sich die „halbstarken“ Klaus und Achim in dem wieder doppelrundig ausgetragenen, Turnier jeweils gegen jeden Gegner, auch die Favoriten, mit einem Sieg durchsetzen. Joachim war dabei der Einzige der zwei Punkte aus der Doppelrunde mit Niko zog, was ihm somit auch den Tagessieg bescherte. Das hatte aber auch zur Folge, dass Mitfavorit Niko überraschend auf dem letzten Platz landete und Klaus und Achim dankbar um den 2. Platz spielen konnten.

 

Wie schon in der Aprilrunde konnte sich Klaus dann bravurös durchsetzen und ist somit auch heißer Anwärter auf den 3. Platz in der Gesamtwertung, den ihm allerdings Achim noch streitig machen kann. Als Vereinsblitzmeister steht aber zum jetztigen Zeitpunkt schon, wenn nicht noch ein Wunder geschieht,  Vorjahressieger Joachim Talarski ziemlich fest.

.

Ergebnisse

 

17. Benefiz-Turnier zugunsten des Ev. Kinderheims Herne

Turnierseite

Das Schnellschachturnier zugunsten des Ev. Kinderheims Herne ist seit 17 Jahren fester Bestandtei des Terminkalenders zahlreicher Titelträger aus dem In- und Ausland. Zu den Stammgästen kann man neben dem mehrfachen deutschen Blitz- und Schnellschachmeister IM Karl-Heinz Podzielny auch Großmeister Daniel Fridman und seine Ehefrau GM Anna Zatonskhi zählen, die, wenn immer sie Zeit haben, an dem beliebten Turnier teilnehmen. Daniel Fridman ist Mannschaftseuropameister, während seine Ehefrau sich als mehrfache US-Meisterin ausgezeichnet hat. Alle prominenten Titelträger aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Darüber hinaus kommen Schachspieler aus ganz Deutschland, um die Gelegenheit zu nutzen, gegen einen Titelträger zu spielen.

Insgesamt sind wieder 2.000 Euro Preisgeld zu verteilen, unabhängig von der Teilnehmerzahl. Es gibt Sonderpreise für den besten Herner Schachspieler, beste Frau und bester Jugendlicher. Für das leibliche Wohl, zu günstigen Preisen, ist bestens gesorgt.

Weiterlesen

Ein rabenschwarzer Tag

Peter Trzaska

An einem wunderschönen Herbsttag empfingen wir in der 3. Runde die Drittvertretung von Erkenschwick. Es war ein Tag, um Helden zu zeugen. Der Berg kreißte und gebar aus Sicht der Zeppeliner ein Mäuschen. Um es vorweg zu sagen: Unser Gast, der SV Erkenschwick, war uns in allen Belangen überlegen.

 

Jürgen Rochol und Günter Strozewski, die beiden Ersatzkräfte, tauschten vor Beginn der Partie Nettigkeiten aus und waren darüberhinaus zu Späßen aller Art aufgelegt. Nach kurzer Spielzeit aber hatte Jürgen nichts mehr zu lachen. Gute Chancen zumindest auf Teilerfolge hatten Michael Bott und Achim Raasch. Aber nach einigen Ungenauigkeiten mussten beide gratulieren.

 

Joachim Talarski hatte sogar Gewinnchancen, erkannte aber erst nach der Analyse mit Peter Trzaska seine Möglichkeiten. Warum so spät? Nico von Blumenthal, Frank Kosfeld und Jürgen Labinski mussten die Überlegenheit ihrer Gegner früher oder später anerkennen.  Die totale „Pleite“ verhinderte Bernd Thiel, der trotz eines Minusbauern im Turmendspiel ein Remis erkämpfte. Fazit: Fast alle Zeppeliner blieben unter ihren Möglichkeiten. In dieser Form haben wir in der Bezirksliga keine Daseinsberechtigung.

 

Ergebnisse

 

Weiterlesen

Haltern gegen Zeppelin

Ganz gut, aber nicht gut genug!

„Geburtstagskind“ Bernd Thiel und sein Gegner Roland Michalicek

Die nächste Runde in der Bezirksliga gegen die Schachfreunde aus Haltern war als „Auswärtsspiel“ angelegt. Beide Mannschaften traten dabei zwar ersatzbehaftet jedoch vollzählig an. Ob wieder ein Sieg wie im letzten Jahr möglich sein konnte, sollte sich noch zeigen.

 

Es ging aber gut los. Joachim Talarski kam mit Leichtfigurengewinn zunächst prima ins Spiel. Bei den Anderen  tat sich allerdings in der ersten Spielstunde noch nicht viel. Jürgen Labinski der an Brett 7 aufgerückt war, konnte dann aber leider dem deutlich stärkeren Manfred Pöter nicht lange standhalten und gab nach vergleichsweise kurzer Spieldauer auf. Joachim konnte dann leider auch seinen Vorsprung nicht weiter ausbauen. Sein über 100 DWZ-Punkte stärkerer Gegner Marco Lombardi konnte den Leichtfigurenverlust zum Schluss so gut kompensieren, dass es noch für ein solides Remis reichte.

 

Auch Achim Raasch und  Michael Bott konnten Akzente setzen und sich mit ihren erheblich stärkeren Gegnern Hans Backmann und Dominik Strübig, auf berechtigte Remis verständigen. Ersatzmann Ferdinand Kühler hielt lange gegen Thomas Schniederjan durch. Obwohl  ebenfalls „nur“ Ersatzmann, war der Halterner mit einer DWZ von 1934 der stärkste  Schachspieler im Raum. Nach Leichtfigurenverlust in der dritten Spielstunde musste sich Ferdnand dann leider geschlagen geben. Ein kleines Geburtstagsgeschenk machte sich aber Bernd Thiel, der gegen den etwa 100 DWZ-Punkte stärkeren Halterner, Roland Michalicek, nach langem ausgeglichenen Kampf, ein glänzendes Remis erreichte.

 

Man lag nun 2 Punkte zurück. Zwei Siege mussten her um ein Mannschaftsremis zu erreichen. Doch sowohl bei Nikolaus von Blumenthal als auch bei Frank Kosfeld, sah es eher nach weiteren Remis aus. Das würde nicht reichen. Niko hatte jedoch rein von der Spielstärke her die härtere Nuss zu knacken. Gegen seinen deutlich stärkerer Gegner Alfons Schulz hielt Niko bis weit ins Endspiel hinein ein Remis, musste sich dann aber doch zum Schluss geschlagen geben.

 

Frank Kosfeld näherte sich nun zusammen mit seinem ebenbürtigen Kontrahenten Hans Truszkowski der ersten Zeitkontrolle. Da unsere Mannschaft bereits verloren hatte, reichte man sich auch hier bald die Hände zum Remis. Im Hinblick auf das doch eher ungleiche Kräfteverhältnis, war das 5,5 : 2,5 – Resultat kein schlechtes Ergebnis. Nächsten Sonntag geht’s bereits weiter. Da haben wir mit den Leuten aus Oer-Erkenschwick einen ebenso starken Gegner vor der Brust.

 

.Tabelle   Ergebnisse  Topscorer

 

Weiterlesen

Septemberrunde Vereinsblitzmeisterschaft

Spannender Blitzschachabend

Nico und Klaus im Stichkampf um Platz 2

Wie immer am monatsletzten Freitag fand die nächste Runde der Vereinsblitzmeisterschaft statt. Die Septemberrunde war mit der Mindestteilnehmerzahl von vier Leuten wieder recht mau besucht. Schade zwar, aber immerhin musste der Wettkampf nicht wie die letzten beiden Male ausfallen.

Man spielte auf Grund der geringen Teilnehmerzahl Doppelrunden bei denen es diesmal einige kleinere Überraschungen gab. Klaus Molke und Achim Raasch konnten dabei gegen die doppelt so starken Favoriten Joachim Talarski und Nikolaus von Blumenthal durchaus Akzente setzten. So konnte zum Beispiel Klaus, Niko sowohl einmal im Hauptkampf als auch einmal im späteren Stichkampf um Platz 2 besiegen. Zudem schlug Klaus ein Remis gegen Joachim heraus. Achim war ähnlich erfolgreich, besiegte Joachim in schlechterer Stellung mit einer glücklich entstandenen Mattdrohung in der Hauptrunde und strotzte Niko ebenfalls ein Remis ab.

Sieger wurde abermals Joachim Talarski, der allerdings den Sieg nicht so locker wie sonst einfuhr. Durch die Teilerfolge der anderen Mitspieler ergab sich nun eine Punktgleichheit um die Plätze 2 bis 4 worüber ein Stichkampf entscheiden sollte. Die erste Runde ging aber ebenfalls für alle gleich aus, sodass noch eine dritte Runde folgen musste. Erst jetzt wurde Niko seiner Favoritenrolle gerecht und verwies Achim und Klaus auf die weitern Plätze.

Es war also auch in dieser Minirunde noch jede Menge Spannung drin.

.

Ergebnisse