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Spruch des Monats

„Du kannst deinen Gegner mit dem Schachbrett erschlagen, aber das zeigt noch lange nicht, dass du der bessere Spieler bist.“ (englisches Sprichwort)

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Neue Regeln im neuen Jahr

REGELWIDRIGE ZÜGE VERLIEREN NICHT MEHR SOFORT IM BLITZSCHACH

 

Normalerweise werden die Schachregeln nur alle 4 Jahre geändert. Leider waren einige Neuerungen zum 1.7.2017 nicht zweifelsfrei formuliert worden. Daher wurden die Regeln an einigen Stellen noch mal präzisiert. Dabei wurden insbesondere im Blitzschach noch mal die Regeln geändert. In Zukunft wird der erste regelwidrige Zug nicht mehr die Partie verlieren.

 

Eine Übersicht der Änderungen können sie im Download-Bereich der Schiedsrichterkommission finden. Bei den regelwidrigen Zügen wurde klargestellt, dass der 2. regelwidrige Zug die Partie verliert – egal welcher Art der 1. regelwidrige Zug war. Diese Regelung wurde dann auf Blitz- und Schnellschach ausgeweitet, was zur Folge hat, dass der erste regelwidrige Zug nicht mehr verliert. Im Blitzschach bekommt der Gegner eine Zeitgutschrift von einer Minute, im Schnell- und Turnierschach beträgt die Gutschrift 2 Minuten.

 

Diese Änderung wird für viele Spieler sehr ungewohnt sein. Die Intention der Fide besteht darin, die Regeln für Blitz- und Schnellschach immer weiter an das Turnierschach anzugleichen.

 

Weiterhin wurde klargestellt, dass der Schiedsrichter Zeit reklamieren muss, wenn er dies bemerkt.
Die Regel, wonach im Blitz-und Schnellschach bei einer Reklamation auf Zeitüberschreitung der Reklamierende noch über eigene Bedenkzeit auf der Uhr verfügen muss, wurde ersatzlos gestrichen. Dies bedeutet, dass das erste gefallene Blättchen zählt, so dass es jedenfalls beim Einsatz von elektronischen Uhren in solchen Fällen immer einen Sieger gibt (falls Mattpotenzial da ist).

Jürgen Klüners

2 Antworten auf Neue Regeln im neuen Jahr

  • Otto sagt:

    Wie gehts weiter? Demnächst ist es erst Matt, wenn zum zweiten Mal mattgesetzt wird? Na, nicht dass der schwarze König noch seinen Schwarzkönigdiskriminierungsbeauftragten einschaltet, weil er nie eröffnen darf. Dann kann man ja gleich neu regeln, dass der König gegenüber der Dame nicht mehr unterdrückt wird! Freiheit für den König: der Königgleichstellungsbeauftragte pocht darauf, dass der König es der Dame gleichtun darf. Vielleicht, dass da noch eine Große Koalition zwischen den Weißen und Schwarzen sondiert werden kann. Überhaupt: der Schachspieler haftet nicht mehr für die Züge seiner Figuren, wenn er diese vorher über die Konsequenzen belehrt hat. Eine weise, richterliche Entscheidung!

    O tempora, o mores!

    Außerdem ist die Bezeichnung ja so was von Old School und überhaupt archaisch. Ein neuer Name für das Spiel muss her. Schach…tausende Jahre alt…igitt
    Wie wärs mit „BlackWhitevision Game Contest“!

    F.öllig I.diotische D.enkweisen E.insetzen, wie kürzt man das denn ab?

  • tal sagt:

    Lieber „Otto“,

    Dein Kommentar wurde nur deshalb genehmigt, weil er zwar vor Ironie trieft; im Kern sich aber mit unseren Vorstellungen deckt.
    Grundsätzlich veröffentlichen wir keine Kommentare von anonymen Usern. Du hast es bereits mehrfach unter verschiedenen Decknamen versucht und wirst scheinbar nicht müde, immer wieder die spitze Feder in trübe Tinte zu tauchen.

    Denk bitte daran: Wir wissen, wer Du bist. Wir wissen auch, wo Dein Haus „wohnt“!!!

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