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Spruch des Monats

Wir warten unser Leben lang auf den außergewöhnlichen Menschen, statt die gewöhnlichen um uns her in solche zu verwandeln.
Hans Urs von Balthasar, Schweizer Theologe

Top-Partien aus 2012

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Quo Vadis SV Zeppelin?

Ferdinand Kühler – Georg Nordhoff

SG Drewer I – SV Zeppelin I 6,5 : 1,5

Um es kurz zu machen: Wir hatten gegen den Aufstiegsaspiranten SG Drewer I wenig zu bestellen.
5 Partien gingen mehr oder weniger kläglich verloren. Nico von Blumenthal leistete noch den größten Widerstand. Er kam sogar mit einem Mehrbauern aus der Eröffnung; lehnte ein Remisangebot ab und ließ sich erst im Endspiel überraschen.
Bernd Thiel stand nach Auskunft seines Gegners klar überlegen. Mit der großen Rochade aber traf er die falsche Entscheidung, was ihm zum Verhängnis wurde.
Michael Ponto lief einer verlorenen Figur vergeblich hinterher. Frank Kosfeld opferte in einer italienischen Partie den Springer gegen 2 Bauern. Sein routinierter Gegner Dr. Heidel aber wusste die passende Antwort.
Die Krönung des Unvermögens aber lieferte Joachim Talarski. Er befand sich klar und deutlich auf der Siegerstraße und ließ mehrere Gewinnmöglichkeiten aus. Am Ende stand er mit leeren Händen da. (siehe auch unter weiterlesen) Er wäre an diesem Nachmittag besser schwimmen gegangen. Wahrscheinlich aber wäre er dann ertrunken.
Ein Kompliment muss man unseren kurzfristig eingesprungenen Ersatzleuten Ferdinand Kühler und Klaus Molke machen, die ihren höher bewerteten Gegnern jeweils ein Remis abtrotzen. Zur Partie von Michael Bott kann ich nicht viel sagen. Aber auch er erreichte ein beachtliches Remis.
Resümee: Es war die erwartet hohe Niederlage. Nur das Zustandekommen gibt zu denken!!
Ergebnisse

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2 Antworten auf Quo Vadis SV Zeppelin?

  • Helmut Psdr sagt:

    Ich bin zwar nur ein Hobby-Schachspieler, verfolge aber dennoch regelmäßig und interessiert die Geschehnisse auf dem Schach-Ticker.
    Durch Zufall bin ich auf die Partie zwischen M. und T. gestoßen. Diese Partie hat nach meiner Einschätzung alles, was das Schachspiel so interessant macht: Mut zum Risiko, Opferbereitschaft und Dynamik. Die allermeisten Partien, die angeboten werden, sind langweilig bis unansehnlich. Dass nicht jeder Zug den Beifall des Computers findet, ist nachvollziehbar aber erfreulicherweise menschlich.
    Deshalb sollte sich Herr Talarski keine Asche aufs Haupt werfen!!

  • ARA sagt:

    …dem Kommentar meines „Vorredners“ kann ich mich nur anschließen. 😉

    Trotz Niederlage ein toller Einsatz. Kein Brett musste frei bleiben. Vielen Dank erste Mannschaft! 🙂

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