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Spruch des Monats

Ein wahrer Freund ist einer, der kommt, wenn der Rest der Welt geht.
Walter Winchell

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe

Januar 2018
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1.Mannschaft

Zeppelins Flaggschiff landet erneut unsanft

Karl-Heinz Linde - Frank Kosfeld

Karl-Heinz Linde – Frank Kosfeld

Heute hatten wir unsere Schachfreunde aus Ickern zu Gast. Bei einem Vergleich der DWZ-Zahlen war schnell klar, dass es schwer werden würde.

 

Als erstes meldete Joachim Talarski an Brett 2 Vollzug. Er trennte sich friedlich mit seinem Gegenüber Udo Schweiger remis. Der erste halbe Punkt war bereits eingefahren.

 

Am Spitzenbrett hatte Michael Ponto (DWZ 1661) mit Sulejman Maslak (DWZ 2299), den stärksten Spieler von Ickern, die schwierigste Aufgabe, und das noch mit den schwarzen Steinen. Aus der Eröffnung ist Michael noch gut herausgekommen. Im Mittelspiel bekam Sulejman immer mehr die Initiative. Nach Qualitätsverlust war das Endspiel nicht zu halten. Trotz allem ein gutes Spiel von Michael.

 

Maslak – Ponto 1:0

 

An Brett 5 spielte Jürgen Labinski gegen Frank Sieczkarek. Jürgen mit den schwarzen Steinen musste fast nur verteidigen. Nach Figurenverlust war die Stellung nicht mehr zu halten und Jürgen gab auf.

 

An Brett 6 hatte Rainer Kanacher mit den weißen Steinen sich eine gute Stellung erarbeitet. Nach einigen weiteren Zügen einigte Rainer sich mit seinem Gegenüber Andreas Kuhn auf remis.

 

Den einzigen vollen Punkt holte Frank Kosfeld an Brett 8. Gegen Karl-Heinz Linde erarbeitete sich Frank Vorteil um Vorteil. Nachdem die Stellung nicht mehr zu halten war, gab Karl-Heinz auf.

 

Kosfeld – Linde 1:0

 

Einen weiteren halben Zähler holte Nikolaus von Blumenthal an Brett 3 gegen Dietmar Sawatzki. Nico mit den schwarzen Steinen verteidigte sich geschickt, das remis war am Ende nicht unverdient.

 

Michael Bott an Brett 4 hatte es mit dem dwz-stärkeren Uwe Abramowski zu tun. Anfangs noch ausgeglichen, bekam Uwe mehr und mehr die Initiative. Nachdem die Stellung nicht mehr zu halten war, gab Michael auf.

 

Nun war der Mannschaftskampf entschieden. Es lief nur noch die Partie an Brett 7 zwischen Ferdinand Kühler und Ulrich Czeratzki. Ferdinand mit den schwarzen Steinen hatte eine sehr gedrückte Stellung. Ein Remisangebot von Ferdinand lehnte sein Gegner ab. Im weiteren Verlauf musste er die Qualität geben. Die Partie zog sich weiter wie Gummi. Am Ende waren Ferdinands Abwehrkräfte erschöpft und er gab die hoffnungslos gewordene Partie auf.

 

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Zeppelin landet unsanft

Achim Raasch - Ernst Weiß

Achim Raasch – Ernst Weiß

SV Zeppelin Herne – SV Unser Fritz II 2:6

Am heutigen Sonntag empfingen wir unsere Gäste / Freunde aus Herne West. Es fing für uns vielversprechend an: Joachim Talarski meldete nach einer halben Stunde Vollzug. Grund: Sein Gegner Till Koch verpasste die Karenzzeit von 30 Minuten. Kurz danach erreichte Achim Raasch ein viel beachtetes Remis gegen Ernst Weiß. Immerhin trennten die Kontrahenten vor Spielbeginn ca. 400 DWZ-Punkte.
Achim Raasch – Ernst Weiß 1/2
Danach ging es rapide bergab: Das Dilemma für Nico begann damit, dass er seinen financhierten Deckungsläufer auf g7 gegen Sc3 tauschte und damit unüberbrückbare Schwächen am Königsflügel offenbarte, die sein Gegner Julian Tober unerbittlich nutzte. Michael Bott wurde von einem Springeropfer auf g3 mit anschließendem Damenschach überrascht. Sein verzweifeltes Turmopfer konnte das Matt nur aufschieben – nicht verhindern.
Jürgen Labinski leistete Martin Pohl lange Zeit Widerstand. Dieser aber war letztendlich gebrochen als Martin seine letzte Figur opferte und mit 2 Mehrbauern nicht mehr aufzuhalten war. Bernd Thiel hatte die Eröffnung „vermurkst“. Dafür aber hielt er sich noch recht lange. Wie heißt es in dem Zusammenhang so schön: Lange Krankheit – sicherer Tod!
Michael Ponto kam gegen Heiko Fischöder im „Sizilianer“ gut aus der Eröffnung. Langezeit schien ein Unentschieden möglich – bis sich Michael einen vergifteten Bauern auf b2 einverleibte. Nach Tb1 konnte er sofort die Waffen strecken.
Die interessanteste Partie zwischen Dr. Martin Krause und Peter Dlouhy fand den stillen Beifall der verbliebenen Akteure. Im 48. Zug hätte Martin nur a4 spielen sollen, und Peter hätte nach eigenem Bekunden sofort aufgegeben. Trotzdem die mit Abstand beste Leistung unserer Truppe.
Dr. Martin Krause – Peter Dlouhy 1/2
Was bleibt von diesem Spieltag? Ich drücke es mit einer Metapher aus: „Das Luftschiff  „Zeppelin“ startete wie ein stolzer Kondor; kam zwischenzeitlich wie eine graue Fledermaus ins Straucheln und landete unsanft wie ein toter Spatz!!“
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Knapp daneben ist auch vorbei

Rainer Kanacher - Christian Emde

Rainer Kanacher – Christian Emde

SG Rochade Disteln – SV Zeppelin Herne 4,5:3,5

Mit gemischten Gefühlen traten wir zu unserem „1. Auswärtsspiel“ gegen Rochade Disteln an. Mit gemischten Gefühlen deshalb, weil wir bereits die Auftaktpartie gegen Hullern „in den Sand gesetzt“ hatten. Diesmal sollte alles besser werden. Aber weit gefehlt!
Es fing gut an. Keine Stunde war vergangen, als sich die beiden Ersatzkräfte Jürgen Balcerzak und Wilhelm Unfrau die Hände für beide zum befriedigenden Unentschieden reichten.
Nico von Blumenthal allerdings musste recht früh die Überlegenheit seines um mehr als 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegners Marc Jaust anerkennen. Bernd Thiel konnte sich per Damengambit keine nennenswerten Vorteile erwirtschaften und willigte in ein Remisangebot seines Gegners ein.
Joachim Talarski kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung. Zeitweise sah es nach einem vollen Punkt für Zeppelin aus. Er brachte einen Mehrbauern ins Damenendspiel; übersah aber ein Schach, das zum Abtausch eben dieser Damen führte. Danach war der Freibauer auf der h-Linie nicht mehr zu halten.
Jürgen Labinski musste sich eines Freibauern auf der c-Linie erwehren. Dieser schränkte ihn in seiner Figurenentwicklung ein. Daraus resultierende Vorteile aber konnte sich sein Gegner Wolfgang Netta auch nicht erarbeiten. Zeit sich die Hände zu reichen.
Michael Bott und Manfred Meinberger trennten vor der Begegnung sage und schreibe 350 DWZ-Punkte. Nur so ist es zu erklären, dass Michael mit einer Mehrfigur (Springer) eine Zugwiederholung einleitete – ohne an seine Siegchance zu glauben.
Michael Bott – Manfred Meinberger 0,5:0,5
Rainer Kanacher lehnte angesichts des Gesamtstandes die Remisangebote von Christian Emde ab. In seiner bevorzugten Spezialvariante (Reti Gambit) ließ er seinem Gegner von Anfang bis Ende keine Chance.
Rainer Kanacher – Christian Emde 1:0
Michael Ponto leistete am Spitzenbrett dem wesentlich höher bewerteten Gegner Sven Gehring großen Widerstand. In einem „Königsinder“ konnte sich letztgenannter keine Vorteile erspielen. Der Kampfgeist von Michael  wurde mit einer Punkteteilung belohnt. Was aber an der Mannschaftsniederlage nichts mehr änderte.
Resümee: Diese erneute Niederlage gegen einen vermeintlichen Konkurrenten um den Abstieg war so unnötig wie ein Kropf. Am Einsatzwillen hat es diesmal nicht gelegen.
Vielleicht brauchen wir einen Mentaltrainer!?
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Misslungene Premiere

Jörg Erbguth - Frank Kosfeld + Jürgen Rocholl als Kiebitz

Jörg Erbguth – Frank Kosfeld + Jürgen Rochol als Kiebitz

SV Zeppelin Herne – SV Hullern 3 : 5

Zum Saisonauftakt am heutigen Sonntag empfingen wir die Gäste aus Hullern, gegen die wir im letzten Jahr noch die Oberhand behielten. Während wir auf Michael Ponto und Rainer Kanacher verzichten mussten, trat unser Gegner mit „voller Kapelle“ an.
Zunächst sah es so aus, als wenn das schöne Wetter den Kampfgeist beider Parteien lähmen würde: 3 relativ schnelle Remisen von Bernd Thiel, (bei vollem Brett) Jürgen Labinski und Nico von Blumenthal sprechen wir für diese These.
Dann aber begann Stefanie Walter mit einem Angriffswirbel als gäbe es kein Morgen mehr. Ferdinand Kühler konnte zunächst größeren Schaden abwenden, was aber auf Kosten einer Figur ging und die baldige Niederlage zur Folge hatte. Dr. Martin Krause hielt mit den schwarzen Steinen die Partie gegen Uwe Spielmann lange offen. Je 2 verdoppelte Türme auf der e- und d-Linie standen sich gegenüber. Der vorgerückte gegnerische König gab letztlich den Ausschlag.
Michael Bott und Helma Walter lieferten sich eine spannende Partie. Beide Parteien griffen ungestüm an. In Zeitnot aber verlor Michael erst die Übersicht, dann eine Figur und schlussendlich die Partie.
Bernd Siebelist und Joachim Talarski hatten das aggressive Fromm`s Gambit auf dem Brett 1. Was vielversprechend begann, verflachte aber nach Abtausch der Damen zunehmend und mündete im Remis.
Eine schöne Partie spielte Frank Kosfeld, der seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance ließ. Das von ihm praktizierte sizilianische Flügel-Gambit ist nur etwas für mutige Schach-Ästheten.
Frank Kosfeld – Jörg Erbguth 1:0
Fazit: Es sah teilweise nach Sommerschach aus, was einige Zeppeliner boten. Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir uns künftig gewaltig steigern.
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Knapper Favoritensieg

Dr. Martin Krause - Julian Tober

Dr. Martin Krause – Julian Tober


SV Unser Fritz II – SV Zeppelin Herne 4,5:3,5 

Zunächst einige Vorbemerkungen:
Jeder der beteiligten Akteure war über die Vorkommnisse um den „schwarzen“ Freitag informiert bzw. mehr oder weniger je nach Blickwinkel betroffen. Unser Tun und Handeln aber wurde an diesem Nachmittag davon zum Glück nicht beeinflusst. Es entwickelte sich eine angenehme, faire Auseinandersetzung

zweier Vereine, die sich über viele Jahre kennen- und schätzen gelernt haben.

Willkommensgruß für unsere Freunde aus Wanne

Willkommensgruß für unsere Freunde aus Wanne

In erster Linie war MF Peter Dlouhy der gegnerischen Acht für die entspannte Atmosphäre verantwortlich, weil er mit wohlgesetzten Worten in seiner Begrüßungsrede auf die freundschaftlichen Bezüge der anwesenden Protagonisten hinwies.
Das sportliche Geschehen schildert nun unser MF Michael Ponto:

Danke Joachim für die schöne Einleitung. Es wurde auch fleißig an den Brettern gekämpft an diesem schönen sonnigen Nachmittag.
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Klassenerhalt gesichert!

Dr. Martin Krause - Michael Schäfer

Dr. Martin Krause – Michael Schäfer

 

MF Michael Ponto berichtet:
Bei schönem und sonnigen Wetter trafen sich heute die 1. Mannschaft von Zeppelin sowie die 4. Mannschaft von Sodingen/Castrop zum vorletzten Mannschaftskampf in der Bezirksliga in dieser Saison. Für die Gastmannschaft ging es um nichts mehr, wohl aber für unsere Mannschaft, wo uns doch das Abstiegsgespenst immer noch im Nacken hing.

Das erste Spiel an Brett 2 zwischen Michael Ponto und Frank Kowalczyk war bereits nach 11 Zügen nach einem Remisangebot von Frank bei fast noch vollem Brett beendet.

Kurze Zeit später einigten sich Klaus Molke und Heinz-Gerhard Wald bei ausgeglichener Stellung auf eine Punkteteilung.

Bernd Thiel an Brett 1 gewann gegen Werner Scheibe einen Bauern. Ob dieser Mehrbauer für einen Gewinn gereicht hätte, mag dahinstehen. Das Remisangebot von Werner nahm Bernd nach kurzer Überlegung an.

Die wildeste Partie an diesem Nachmittag spielten an Brett 3 Joachim Talarski und Michael Zygan. Beide Könige verblieben nicht im sicheren Heim, sondern spielten munter im Gewühl aller Figuren mit, wonach der Sodinger Spieler am Schluss mit 2 Mehrbauern verblieb und sich den Sieg sicherte.

In der Partie Frank Kosfeld gegen Roman Jaruschowitz an Brett 8 gewann der Nachziehende zwar einen Bauern, wollte die Partie aber offenbar mit diesem kleinen Vorteil nicht weiterspielen, so dass nach Zugwiederholung mit dem Springer das nächste remis notiert werden konnte.
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Das rettende Ufer rückt näher

Bernd Siebelist - Bernd Thiel

Bernd Siebelist – Bernd Thiel

SV Hullern I – SV Zeppelin Herne I 3:5

Vorab: Es war das erwartet schwere Spiel und bot alles, was das Schachspiel so interessant macht.
Nach gut einer Stunde meldete Joachim Talarski Vollzug. Seine Gegnerin Stephanie Walter (nicht verwandt oder verschwägert mit Fritz und Otmar Walter) war den vielen Drohungen auf Dauer nicht gewachsen. 0:1
Postwendend aber schlug ihre Mutter zurück und rettete damit die „Familienehre“. Allerdings profitierte sie von einem Figuren-Einsteller, für den Klaus Molke verantwortlich zeichnete. Talarski – Walter, Stephanie 1:0
1:1
Danach versäumte es Jürgen Labinski seine Mannen erneut in Führung zu bringen. Er hatte die Möglichkeit, eine Qualität und damit die Partie zu gewinnen. Stattdessen nahm er das Remis Angebot seines Gegners an.
1,5:1,5
Frank Kosfeld ließ Wolfgang Lotte von Anfang bis zum Ende keine Entwicklungsmöglichkeiten und siegte folgerichtig relativ ungefährdet.
Lotte – Kosfeld 0:1
1,5:2,5
Der Gegner von Rainer Kanacher hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes verlaufen. Er vermutete unser Spiellokal im Regenkamp. Weit außerhalb der Karenzzeit von 30 Minuten erschien er orientierungs- und atemlos im Willi-Pohlmann-Haus. Rainer verzichtete auf einen Freipunkt nahm den Kampf an und führte ihn zügig zum Erfolg.
Kanacher – Erbguth 1:0
1,5:3,5
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Es geht doch

SV Zeppelin Herne I – SV Datteln I 5:3

Am heutigen Sonntag kreuzten wir mit den ebenfalls abstiegsbedrohten Schachfreunden aus Datteln die Klingen. Zum ersten

Martin Krause - Alfred Neumann

Martin Krause – Alfred Neumann

Mal traten wir mit der kompletten Mannschaft an; was sich auch sofort bezahlt machte.
Rainer Kanacher gewann gegen einen total überforderten Gegner bereits nach einer Viertelstunde. Nur unwesentlich später erhöhte Joachim Talarski gegen Hans-Jörg Steinke auf 2:0. Ein taktischer Schlag bei ungesicherter Grundreihe veranlasste seinen Gegner zur Aufgabe.
An den anderen Brettern waren keine nennenswerten Vorteile hüben wie drüben zu erkennen. Bis auf die Partie von Jürgen Labinski, der bereits sehr früh einen Springer ersatzlos verlor. Zwar kämpfte er noch tapfer weiter und hatte auch noch die eine oder andere Impondarabilie (frei nach Harald Krause) im Ärmel. Letztendlich aber war der Figurenverlust nicht zu kompensieren.
Klaus Molke und Tim Berens einigten sich bei fast vollem Brett auf remis. Eine tolle Partie lieferte diesmal Dr. Martin Krause ab. Dafür bekommt er symbolisch den Schönheitspreis des SV Zeppelin! (Den 24. Zug S x g6 hat ihm der Teufel gesagt)
Dr. Krause – Neumann 1:0
Es stand 3,5:1,5 und wurde trotzdem nochmals eng! Michael Ponto erarbeitete sich gegen Peter Becker eine sehr vorteilhafte Stellung. Eine kleine Unachtsamkeit aber läutete die Wende ein. Nico von Blumenthal hatte seinen Gegner Karlheinz Aust total überspielt. Im Endspiel aber begann er zu künsteln; was fast noch in die Hose gegangen wäre. Der Konjunktiv hat sich in diesem Fall zum Glück nicht bestätigt. Aber sehen Sie selbst:
Aust – von Blumenthal 0:1
Last but not least trennten sich Jaroslaw Madalinski und Bernd Thiel remis. Es war von Seiten des Dattelner Akteurs vor dem 40sten Zug ein Zeitnotduell und blieb es bis zum Schluss. Beide Akteure malträtierten die Schachuhr aufs Äußerste. Das Unentschieden war aber total ausgespielt und somit o.k.
Resümee: Ein kleiner Schritt im Abstiegskampf ist gemacht. Mit ähnlichem Kampfgeist gilt es nun den nächsten Mitkonkurrenten Hullern  im Februar zu empfangen.
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Der Spitzenreiter war eine Nummer zu groß

Klaus Molke - Daniel Dunsche

Klaus Molke – Daniel Dunsche

SV Waltrop I – SV Zeppelin Herne I 7,5 : 0,5
Heute hatten wir das „Vergnügen“ gegen den Spitzenreiter der Bezirksliga anzutreten. Wir müssen nicht groß herumreden: Es war ein Duell David gegen Goliath. Nur diesmal siegte der Favorit deutlich. Aus diesem Grunde verzichtet der Autor dieser Zeilen auf Einzelbetrachtung der meisten Partien; dazu waren die Unterschiede zu groß. Erwähnenswert vielleicht noch, dass der Gastgeber an Brett 1 mit einem Spieler antrat, der noch vor 2 Jahren in der 1. Bundesliga die Puppen zog. Zudem bot unser Gegner 4 Akteure (die jungen Wilden) auf, die in der laufenden Bezirkseinzelmeisterschaft in der Tabelle unter den ersten Zehn zu finden sind.
Nur Klaus Molke und Nico von Blumenthal boten ihren Gegnern Paroli und konnten somit den Super-GAU (0:8) verhindern. Die Leistungen dieser Protagonisten sind nicht hoch genug zu bewerten: Klaus brachte seinen Gegner an den Rand einer Niederlage. Nur mit größter Anstrengung konnte dieser einen Damenverlust gerade noch abwenden. Nico bearbeitete den um fast 400 DWZ-Punkte höher bewerteten Dr. Rolf Breidenbach über 6 Stunden. In einem Damenendspiel mit dazugehörigen Springern entwickelte sich ein sehr zäher Kampf. Nico hatte einen Freibauern auf der h-Linie, sein Gegner einen auf der a-Linie. Es stellte sich die Frage: „Wer zieht zuerst ein?“ Diese Frage klärte sich erst gegen 19.00 Uhr. Leider wurde der „heroische“ Einsatz von Nico nicht belohnt.
Fazit: Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir gegeben, was wir konnten. Böse Zungen fragen: „Warum so wenig?“
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Wir zahlen weiter Lehrgeld

Joachim Talarski - Ulrich Riegermann

Joachim Talarski – Ulrich Riegermann

SV Zeppelin Herne I – SG Drewer I 2 : 6

Das Ergebnis sieht auf den 1. Blick standesgemäß aus. Wenn man das Geschehen aber genauer analysiert, so hatten unsere Bretter 1, 3, 4 und 7 durchaus Gewinnchancen.
Gehen wir ins Detail: Klaus Molke hatte gegen Uwe Nebel nicht den Hauch einer Chance. 0:1
Nico von Blumenthal erkämpfte sich ein vielversprechendes Endspiel. Sein Gegner hatte zwar die gleiche Bauernanzahl auf dem Brett – aber einzeln und verstreut. Bei jeweils 2 Türmen plus Läufer sowie Springer auf Nicos Seite schien die Waage sich auf unsere Seite zu neigen. Leider aber übersah Nico eine taktische Falle. 0:2
Rainer Kanacher kam mit den schwarzen Steinen sehr gut aus der Eröffnung und setzte seinen Gegenüber gehörig unter Druck. Zwar hatte er bis zum Schluss Raumvorteil; die Partie verflachte aber mehr und mehr, so dass sie folgerichtig im Remis mündete. 0,5:2,5
Jürgen Labinskis Strategie war von Anfang an auf Unentschieden ausgerichtet. Er tauschte alle Figuren und bekam somit sein Wunschergebnis. 1:3
Joachim Talarski und Ulrich Riegermann lieferten sich eine spannende Partie. Es kam zu einem Damenendspiel mit einem Mehrbauern auf Joachims Seite. Leider konnte er diesen Vorteil nicht zum Sieg verwerten. 1,5:3,5
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