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Spruch des Monats

„Der Glaube an die Wahrheit beginnt mit dem Zweifel an allen bis dahin geglaubten Wahrheiten.“ Friedrich Nietzsche

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe

Mai 2018
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1.Mannschaft

Saisonziel erreicht

Solide Leistung gegen Recklinghausen Altstadt, Zeppelin schafft den Klassenerhalt

Frank Kosfeld – Angelika Roh

Sehr warm war es heute im Spielsaal des SV Zeppelin Herne. Hier traf man sich zum letzten Mannschaftskampf in der Bezirksliga in dieser Saison. Wir erwarteten zwar kein „schachliches“ Donnerwetter gegen unsere starken Kontrahenten aus Recklinghausen Altstadt, dennoch kam es zunächst im wahrsten Sinne des Wortes, als Frühjahrsgewitter mit einem ordentlichen Platzregen über uns. Das es uns auch im übertragenen Sinne nicht ganz so erging, war allein der engagierten Mannschaft und auch Schachgöttin Caissa zu verdanken.

Das erste Remis kam recht prompt. Hier hatte sich Bernd Thiel kurz nachdem er das Springerpaar des Gegners gegen sein Läuferpaar getauscht hatte, mit dem etwa gleichstarken Hans-Christian Mayeres auf ein Remis geeinigt. Fast zeitgleich reichten sich auch Joachim Talarski und der ehemalige Bundesligaspieler Albert Wernitz,  die Hände zum Unentschieden. Das war kein Gefälligkeitsremis, denn Jochen stand zu diesem Zeitpunkt ziemlich gut da. Mannschaftsführer Achim Raasch vermeldete dann in der 2. Spielstunde, nach mäßigem Spiel gegen Wolfgang Modlinski die erste Niederlage.
Die anderen Mitstreiter hielten sich jedoch recht wacker. Erst wieder als um 17.00 Uhr die Cafeteria des AWO Zentrums schloss, gab’s das nächste Ergebnis. Leider wieder nur eine Niederlage. Hier hatte Nikolaus von Blumenthal mit den schwarzen Steinen in der sizilianischen Eröffnung falsch abgetauscht und war gegen Peter Wernitz bis zum Schluss einem Bauern hinterhergerannt. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei Jürgen Labinski. Diesem fehlte allerdings gegen Klaus Fuchs bereits die halbe Spielzeit lang eine Leichtfigur. Nach 3 h Spielzeit gab er auf. Jetzt stand es 4:1.
Wenn jetzt die letzten 3 verbliebenen Zeppeliner noch gewinnen, wäre ein Mannschaftsremis noch möglich. Das war nicht nur theoretisch machbar, da an allen drei Brettern die Vorteile leicht bei Zeppelin lagen. Es wurde also nochmal spannend im Kampf gegen den Abstieg. Martin Krause befeuerte erneut die Hoffnung, indem er den ersten Sieg für Zeppelin gegen Recklinghausens Mannschaftsführer Udo Wickenfeld erzielte – auch wenn da auch Schachgöttin Caissa ordentlich mitgeholfen hatte.

 

 

Frank Kosfeld verschaffte sich nun auch deutliche Vorteile gegen die bis dahin gut agierende Angelika Roh. Qualitäts- und Bauernvorteil sollten für den Sieg eigentlich reichen. Michaels ausgezeichnet geführte Partie hatte derweil die erste Zeitkontrolle passiert. Der Ausgang war noch einigermaßen offen. Gerade hatte ihm ein gewagter Mattangriff allerdings 2 Bauern gekostet, was gegen den hochkarätigen Alfred Kotlar schon problematisch werden konnte. Würde es Michael noch gelingen gegensteuern? Frank tauschte derweil seine Qualität gegen zwei Zentrumsbauern. Ob das die richtige Taktik war? Ja war es.

 

Roh – Kosfeld 0:1

 

Frank brachte die Partie erfolgreich zu Ende nachdem er bereits schon das zweite Partieformular begonnen hatte. Michael dagegen hatte weniger Glück. Es reichte allein schon von der Zeit her nicht mehr, die Partie erfolgreich zu Ende zu bringen. Acht Minuten vor dem Timeout und kurz vor dem Matt gab er seine Partie auf.

Auch wenn das erhoffte Mannschaftsremis nicht erreicht wurde, kann man mit dem 5:3 zufrieden sein.

Zufrieden ist man auch mit dem Saisonausgang. Da Erkenschwick wie erwartet gegen Waltrop gewonnen hat, bleibt uns also auch in der kommenden Saison die Klasse – dann auch in der neuen Form – erhalten.

 

Ergebnisse

 

Mannschaftsführer Achim Raasch bedankt sich an dieser Stelle, ganz herzlich bei der Mannschaft mit allen seinen Mitstreitern in dieser Saison. Auch wenn bei so manchen persönliche Erfolge ausblieben, weil man oft übermächtige Gegner hatte, so hat jeder Einzelne mit seinem Einsatz oder auch nur seiner Bereitschaft mitzumachen, zum Gesamterfolg der Mannschaft beigetragen.

 

 

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Langer Tag der Minusbauern

Zeppelin Herne – Unser Fritz 2 beim Lokalderby

 

Das heutige Match zwischen dem SV Zeppelin Herne und dem SV Unser Fritz Wanne-Eickel war ein klassisches Lokalderby.

 

Sowohl die Gäste, als auch das Zeppeliner Team mussten an diesem Sondertermin zwei Ausfälle kompensieren.

Als klarer Favorit ließ die 2. Mannschaft von unser Fritz keine Fragen offen, auch wenn ihre Dominanz erst in

Dr. Martin Krause

der dritten Stunde deutlich hervorkam.

Zunächst konnten sich die beiden Ersatzspieler am Schlussbrett nach kurzem spannenden Kampf auf ein Remis verständigen. Hier eroberte Zeppelins zweiter Ersatzmann Klaus Molke gegen Ersatzmann Hans Günter Gores eine Leichtfigur musste dafür aber einen schweren Mattangriff abwehren. Das schnelle Remis war die Konsequenz daraus.

Die anderen Partien entwickelten sich da deutlich langsamer. In der dritten Spielstunde  stürzte dann ein Zeppelin(er) nach dem anderen ab. Zuerst scheiterte Hernes Mannschaftsführer Achim Raasch nach schlechtem Spiel mit 2 Minusbauern und unberechtigtem Turmopfer am übermächtigen Mario Elsner. Dann folgte Niko von Blumenthal, der an Brett 1 ebenfalls mit einem starken Andreas Prang überfordert war. Nach drohendem Qualitätsverlust gab Niko auf. Zeppelins Bernd Thiel hielt gut gegen Heiko Nowicki mit, machte dann aber einen schlechten Zug der ihn dann auch gleich zur Aufgabe bewegte.

 

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Heftige Niederlage

Michael Bott – Roman Pientka

Zeppelin verliert gegen Läufer/Ost

Da war der Wurm drin. Zeppelin musste schon einen krankheitsbedingten Ausfall kompensieren und auch mindestens zwei andere Herner waren gesundheitlich nicht auf der Höhe. Ob man allerdings auch bei 100%-iger Fitness der Mitstreiter erfolgreicher gewesen wäre war zu bezweifeln.

 

Ersatzmann Jürgen Rochol, der beim Viererpokal noch einen super Achtungserfolg erzielte, hatte diesmal dem Ersatzmann Marcus Henn (DWZ-stärkster RSGler 2033) nichts entgegenzusetzen und verlor nach kurzem Spiel . Michael Bott dagegen kam gut mit dem spielstarken Roman Pientka zurecht und feierte mit einem schönen Remis, zusammen mit dem tollen Einsatz beim Viererpokal, ein erfolgreiches Wochenende.

 

Dann hagelte es Niederlagen. Nikolaus von Blumenthal erkannte erst wieder in der anschließenden Analyse seine Chancen gegen Alexander Multhaup. Leider konnte auch der sonst so souverän spielende Rainer Kanacher diesmal nicht Punkten, da er im Mittelspiel gegen Nicolas Hofmann die Qualität hergeben musste. Achim Raasch wickelte den „Engländer“ falsch ab und verlor ebenfalls glanzlos gegen Mannschaftsführer Heinrich Balke. Jürgen Labinski konnte sich allerdings mit seinem etwa gleichstarken Gegner Peter Schulz, nach gutem Spiel die Punkte teilen. An Brett 6 einigten sich die Kontrahenten Frank Kosfeld und Walter Breuckmann nach langem zähem Kampf auf ein Remis. Zäh und verbissen auch der Kampf am Spitzenbrett. Hier lief Joachim Talarski, wie bedauerlicherweise so oft schon in dieser Saison, einem Bauern hinterher. Die erste Zeitkontrolle war schon überschritten und das zweite Partieformular halb vollgeschrieben, als Joachim seinem deutlich stärkeren Gegner Jan Rolf dann doch gratulieren musste.

 

Ergebnisse


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Abstiegskampf pur

Achim Raasch – Frank Nagel

SV Zeppelin Herne I – SV Waltrop II 4,5:3,5

Zum Kellerduell empfing am heutigen Nachmittag der Tabellenvorletzte den Letzten. (böse Zungen sprechen von Not gegen Elend) Die Not wurde beim Gastgeber immer größer. Stand es doch nach ca. 90 Minuten bereits 3:0 für die Gäste. Es schien sich ein Debakel anzubahnen. Auch die Bretter 4 und 5 standen mehr oder weniger auf Verlust.

 

Aber der Reihe nach: Als Erster musste Jürgen Labinski gegen seinen jungen Kontrahenten die Segel streichen.

 

Dann erwischte es Nico von Blumenthal, der einen Figurengewinn übersah und anschließend der vergebenen Chance nachtrauerte, so dass er mit zunehmender Spieldauer den Faden und schlussendlich die Partie verlor.

 

Joachim Talarski kam wie fast immer gut aus der Eröffnung. Nachdem er aber im Mittelspiel einen Bauern ersatzlos verlor, lief er nur noch der Musik hinterher. Gegen Ende der Partie übersah er ein Läuferschach und konnte sofort die Waffen strecken.

 

Es sah – wie eingangs erwähnt – alles nach einer deutlichen Niederlage der Zeppeliner aus. Zum Glück aber haben wir 2 Sieggaranten in unseren Reihen.

Jörg Baier – Frank Kosfeld

Das ist zum einen Frank Kosfeld und zum anderen Rainer Kanacher.
Frank spielte wieder einmal eine Glanzpartie. In  Fachkreisen vergleicht man ihn schon mit dem unvergessenen Michail Tal. Nicht zum 1. Mal in dieser Saison opferte er seine Dame und ließ nicht nur seinen Gegner sondern auch die umstehenden Kiebitze staunen.
Baier – Kosfeld 0:1

 

Rainer konnte sich in einer positionell angelegten Partie 2 Plusbauern erarbeiten. Der Springer seines Gegners war gegen die Übermacht im Zentrum plus Läufer nicht gewachsen.

 

Kommen wir nun zu unseren Brettern 4 und 5. Alles, aber auch alles deutete auf 2 Verlustpartien hin. Manches Mal aber kann Kampfgeist Berge versetzen. Einige Beobachter hatten sich schon im Cafe des AWO-Heims eingerichtet. Als sie wieder den Spielsaal betraten, rieben sie sich verwundert die Augen.
Raasch – Nagel 1:0
Achim hatte das Spiel gedreht und war plötzlich im Besitz zweier Türme gegenüber einem des Waltropers.

 

Auch Michael Bott riss eine verloren geglaubte Partie aus dem Feuer. Sein Gegenüber hatte eine Qualität erobert und konnte auch sonst eine vorteilhafte Druckstellung sein Eigen nennen. Michael zwang Wilfried Krolik zur Rückgabe der Qualität. Es kam zum Turmendspiel und wenig später zum einvernehmlichen Remis.

Krolik – Bott 1/2

 

Plötzlich und unerwartet war der Mannschaftskampf völlig ausgeglichen. Alles hing nun von der letzten Partie ab.
Bernd Thiel, unser Remiskönig, spielte endlich einmal eine Partie zu Ende. Im Endspiel mit gleichfarbigen Läufern setzte er seinen Mehrbauern gewinnbringend ein und um.

 

Fazit: Es war Abstiegskampf pur; aus Sicht einiger Akteure beider Mannschaften mehr Krampf als Kampf! Wer Spannung und Dramatik liebt, kam jedenfalls voll auf seine Kosten. Mit diesem knappen Sieg haben wir vorübergehend das Abstiegsgespenst verscheucht. Es bleibt aber festzuhalten, dass wir speziell an den ersten beiden Brettern dringend Verstärkungen brauchen. Auf Dauer können wir deren Schwächen nicht kompensieren.
Ergebnisse
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Vier zu Vier, das loben wir…

Weihnachten kann kommen…

Achim Raasch – Stephanie Walter

Am 3. Advent traf sich unser Bezirksligateam, zum letzten Mannschaftskampf in diesem Kalenderjahr. Für die als Auswärtsspiel deklarierte Begegnung hatten wir die Mannschaft des SV Hullern in der Kronenstraße zu Gast. Deren Mannschaft war durch Aufrücken des fehlenden Spitzenbrettspielers vollzählig. Dem standen wir mit unserer Bestbesetzung gegenüber.

Zunächst ging es recht verhalten los. Punktgarant Rainer Kanacher zeigte Fairness, indem er sich mit seinem, unter privatem Termindruck stehenden Gegner Franz Brathe nach kurzem Spiel auf ein (durchaus annehmbares) Remis verständigte. Ein wenig später – es war gerademal eine Stunde gespielt – teilten sich auch Bernd Thiel mit Horst Hartmann und Jürgen Labinski mit Ersatzmann und Mannschaftsführer Wolfgang Lotte die Punkte.

Mannschaftsführer Achim Raasch hatte es derweil mit der sympathischen Stephanie Walter zu tun. Durch die sehr flotte Spielweise der DWZ-starken Gegnerin schlichen sich aber Flüchtigkeitsfehler ein, die Achim durchaus für sich zu nutzen wusste. Zunächst bekam er eine Qualität, dessen Verlust die Gegnerin jedoch für druckvolles Spiel auf dem Königsflügel, einkalkuliert hatte. Dann stellte sie aber im fortgeschrittenen Mittelspiel überraschend einen Springer ein und machte Achim, mit dem daraus resultierenden Sieg für ihn, somit ein vorfristiges Weihnachtsgeschenk.
Stephanie Walter – Achim Raasch 0:1

Zeppelin lag nun mit 2,5:1,5 in Führung und es sah gut aus, denn auch Michael Bott hielt super mit der

ebenfalls formal stärkeren Helma Walter, bis zum Turm-Dame-Endspiel mit. Man reichte sich nach über 2 h Spielzeit die Hände zum Remis und erhöhte somit den Spielstand auf 3:2.

Doch kurz danach folgte der erste Einbruch. Hier hatte es Joachim Talarski ausgerechnet mit dem DWZ-stärksten Hullerner Bernd Siebelist zu tun. Schon früh hinkte Joachim in seiner Partie der Qualität hinterher, schaffte es aber noch bis ins Turm-gegen-Läufer-Endspiel. Erst als er keine reelle Möglichkeit mehr sah zumindest ein Remis zu erreichen, gab er seine Partie auf.

Ähnlich glücklos blieb auch diesmal wieder Nikolaus von Blumenthal. Sein Gegner Uwe Spielmann, etwa gleichstark wie zu Nikos besten Zeiten, hatte bis ins fortgeschrittene Mittelspiel allerdings nur wenig Vorteil erspielt. Das genügte jedoch dem Gegner um die Partie in seinem Sinne zu beenden.

Nun stand alles mal wieder auf Kippe. Frank Kosfeld sollte es abermals richten. Er musste unbedingt gewinnen, damit die Mannschaft noch das Remis erreichte. Doch der formal schwächere Gegner Jörg Erbguth, begegnete ihm auf Augenhöhe und machte es ihm überhaupt nicht leicht. Bis nach der ersten Zeitkontrolle hielt der motivierte Gegner die Partie in Waage. Doch Frank spielte routiniert und zielstrebig weiter bis der Hullerner die Partie schließlich aufgab.

Frank Kosfeld – Jörg Erbguth 1:0

Das Mannschaftsremis ist ein toller Erfolg, der uns nun im Gesamtklassement auf dem vorletzten Platz überwintern lässt. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.

Tabelle Ergebnisse Topscorer

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Licht im Tunnel

Zeppelin feiert ersten Erfolg

vorne: Ingo Koch – Rainer Kanacher
hinten: Wilhelm Unfrau – Frank Kosfeld

Am heutigen Spieltag war die 1. Mannschaft der SG Rochade Disteln bei uns zu Gast. Trotz der Tatsache, dass die Gäste zurzeit einen oberen Tabellenplatz in der Liga inne hatten, malte man sich Chancen aus, zumal Zeppelin zum ersten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung spielen konnte. Um 14.00 Uhr wurden die Bretter freigegeben.

 

Es waren noch keine 20 Züge gespielt, da reichten sich schon Mannschaftsführer Achim Raasch und Michael Schwacke, die Hände zum Remis. Auf den anderen Brettern lief es aber lange gut, mit Ausnahme der Partie von Nikolaus von Blumenthal. Dieser lag früh mit Qualitätsverlust hinten und war sichtlich mit dem haushoch überlegenen Gegner Stefan Raabe überfordert. Nach gut anderthalb Stunden Spielzeit gab er die Partie auf. Jürgen Labinski kam mit Ersatzmann Andreas Groß gut zurecht.

 

Trotz zwischenzeitlich kleiner Vorteile auf Jürgens Seite, teilte man sich auch hier später die Punkte. Fast zeitgleich endete auch die Partie zwischen Frank Kosfeld und Wilhelm Unfrau. Frank glückte ein schöner Mattangriff mit Springer und brachte somit die Zeppeliner wieder gleichauf mit dem Gegner.
Wilhelm Unfrau – Frank Kosfeld 0:1

Auch Michael Bott spielte gegen Marc Jaust eine exzellente Partie. Michael agierte unter anderem mit dem Springerpaar so gekonnt, dass er damit dem erheblich stärkeren Gegner,  prima Gegenspiel bot. Die Partie endete in einem berechtigten Remis.

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Ein rabenschwarzer Tag

Peter Trzaska

An einem wunderschönen Herbsttag empfingen wir in der 3. Runde die Drittvertretung von Erkenschwick. Es war ein Tag, um Helden zu zeugen. Der Berg kreißte und gebar aus Sicht der Zeppeliner ein Mäuschen. Um es vorweg zu sagen: Unser Gast, der SV Erkenschwick, war uns in allen Belangen überlegen.

 

Jürgen Rochol und Günter Strozewski, die beiden Ersatzkräfte, tauschten vor Beginn der Partie Nettigkeiten aus und waren darüberhinaus zu Späßen aller Art aufgelegt. Nach kurzer Spielzeit aber hatte Jürgen nichts mehr zu lachen. Gute Chancen zumindest auf Teilerfolge hatten Michael Bott und Achim Raasch. Aber nach einigen Ungenauigkeiten mussten beide gratulieren.

 

Joachim Talarski hatte sogar Gewinnchancen, erkannte aber erst nach der Analyse mit Peter Trzaska seine Möglichkeiten. Warum so spät? Nico von Blumenthal, Frank Kosfeld und Jürgen Labinski mussten die Überlegenheit ihrer Gegner früher oder später anerkennen.  Die totale „Pleite“ verhinderte Bernd Thiel, der trotz eines Minusbauern im Turmendspiel ein Remis erkämpfte. Fazit: Fast alle Zeppeliner blieben unter ihren Möglichkeiten. In dieser Form haben wir in der Bezirksliga keine Daseinsberechtigung.

 

Ergebnisse

 

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Haltern gegen Zeppelin

Ganz gut, aber nicht gut genug!

„Geburtstagskind“ Bernd Thiel und sein Gegner Roland Michalicek

Die nächste Runde in der Bezirksliga gegen die Schachfreunde aus Haltern war als „Auswärtsspiel“ angelegt. Beide Mannschaften traten dabei zwar ersatzbehaftet jedoch vollzählig an. Ob wieder ein Sieg wie im letzten Jahr möglich sein konnte, sollte sich noch zeigen.

 

Es ging aber gut los. Joachim Talarski kam mit Leichtfigurengewinn zunächst prima ins Spiel. Bei den Anderen  tat sich allerdings in der ersten Spielstunde noch nicht viel. Jürgen Labinski der an Brett 7 aufgerückt war, konnte dann aber leider dem deutlich stärkeren Manfred Pöter nicht lange standhalten und gab nach vergleichsweise kurzer Spieldauer auf. Joachim konnte dann leider auch seinen Vorsprung nicht weiter ausbauen. Sein über 100 DWZ-Punkte stärkerer Gegner Marco Lombardi konnte den Leichtfigurenverlust zum Schluss so gut kompensieren, dass es noch für ein solides Remis reichte.

 

Auch Achim Raasch und  Michael Bott konnten Akzente setzen und sich mit ihren erheblich stärkeren Gegnern Hans Backmann und Dominik Strübig, auf berechtigte Remis verständigen. Ersatzmann Ferdinand Kühler hielt lange gegen Thomas Schniederjan durch. Obwohl  ebenfalls „nur“ Ersatzmann, war der Halterner mit einer DWZ von 1934 der stärkste  Schachspieler im Raum. Nach Leichtfigurenverlust in der dritten Spielstunde musste sich Ferdnand dann leider geschlagen geben. Ein kleines Geburtstagsgeschenk machte sich aber Bernd Thiel, der gegen den etwa 100 DWZ-Punkte stärkeren Halterner, Roland Michalicek, nach langem ausgeglichenen Kampf, ein glänzendes Remis erreichte.

 

Man lag nun 2 Punkte zurück. Zwei Siege mussten her um ein Mannschaftsremis zu erreichen. Doch sowohl bei Nikolaus von Blumenthal als auch bei Frank Kosfeld, sah es eher nach weiteren Remis aus. Das würde nicht reichen. Niko hatte jedoch rein von der Spielstärke her die härtere Nuss zu knacken. Gegen seinen deutlich stärkerer Gegner Alfons Schulz hielt Niko bis weit ins Endspiel hinein ein Remis, musste sich dann aber doch zum Schluss geschlagen geben.

 

Frank Kosfeld näherte sich nun zusammen mit seinem ebenbürtigen Kontrahenten Hans Truszkowski der ersten Zeitkontrolle. Da unsere Mannschaft bereits verloren hatte, reichte man sich auch hier bald die Hände zum Remis. Im Hinblick auf das doch eher ungleiche Kräfteverhältnis, war das 5,5 : 2,5 – Resultat kein schlechtes Ergebnis. Nächsten Sonntag geht’s bereits weiter. Da haben wir mit den Leuten aus Oer-Erkenschwick einen ebenso starken Gegner vor der Brust.

 

.Tabelle   Ergebnisse  Topscorer

 

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Schwere Kost zum Auftakt

Dietmar Sawatzki-Frank Kosfeld

SV Zeppelin Herne I – SK Ickern I 3:5

 

 

Am 1. Spieltag hatten wir gleich die DWZ-stärkste Mannschaft der Bezirksliga im Heimspiel vor der „Brust“. Keine leichte Aufgabe für den Anfang. Beide Teams boten jeweils einen Ersatzmann auf.
Es ging für uns überraschend gut los: Michael Bott drohte bereits im 11. Zug eine Figur zu gewinnen. Sein Gegner war so geschockt, dass er umgehend kapitulierte.
Abramowski – Bott 0:1
Die beiden Ersatzleute Klaus Molke und Dieter Rathke einigten sich recht früh auf ein Remis.
Achim Raasch verdarb sich seine vielversprechende Partie durch ein Figurenopfer. Sein routinierter Gegner Udo Schweiger konsolidierte danach Zug um Zug seine Stellung. Zum Schluss flogen Achim die gegnerischen Springer um die Ohren, so dass er fast schwindelig wurde.
Nico von Blumenthal hatte es mit einem schachlichen Schwergewicht zu tun. Er hielt die Partie lange offen, bis er im 38. Zug die Qualität verlor und anschließend die Partie.

Uwe Abramowski-Michael Bott

Bernd Thiel gewann gegen Rüdiger Steinke eine Figur, gab diese aber nach einer Unachtsamkeit wieder ab, so dass auch diese Partie im Remis mündete. Immer, wenn diese beiden Kontrahenten aufeinander treffen, gibt es eine Punkteteilung. (so geschehen in den letzten Jahren)
Joachim Talarski hatte am 1. Brett die undankbare Aufgabe gegen einen absoluten Spitzenspieler (DWZ 2225) antreten zu müssen. Mit den schwarzen Steinen bot er lange Paroli und stand nach allgemeiner Auffassung mindestens gleichwertig. Häufig reicht ein kleiner Fehler, um eine Partie kippen zu lassen. So auch diesmal. Ein Mehrbauer im Damenendspiel gab letztlich den Ausschlag zugunsten von Willi Fahnenschmidt.
Jürgen Labinski kämpfte tapfer gegen die drohende Niederlage an. Gegen eine Mehrfigur von Frank Sieczkarek aber war kein Kraut gewachsen.
Obwohl der Mannschaftskampf längst verloren war, spielte sich Frank Kosfeld in einen wahren Rausch. Seine Partie bekommt den inoffiziellen Schönheitspreis. Aber sehen sie selbst:
Kosfeld – Sawatzki 1:0
Resümee: Es war die erwartete Auftaktniederlage, die aber längst nicht so deutlich ausfiel wie in den vergangenen Jahren. Das gibt Mut für die vor uns liegenden Aufgaben.
Ergebnisse


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Wunder gibt es immer wieder

Roland Michalicek-Bernd Thiel

Mit einem nicht erwarteten 4,5 : 3,5 Erfolg beendete die 1. Mannschaft des SV Zeppelin Herne die diesjährige Bezirksliga-Saison, was den Klassenerhalt bedeutete, da Datteln das letzte Spiel gegen Drewer verlor.

Heute konnten wir endlich wieder vollzählig antreten.

Michael Bott

Frank Kosfeld sprang für den heute fehlenden Martin Krause ein, den er sehr gut vertrat. Frank ließ an Brett 8 seinem Gegner Helmut Kulinna nicht den Hauch einer Chance, so dass der erste volle Punkt verbucht werden konnte.

Helmut Kulinna – Frank Kosfeld 0:1

 

 

 

Michael Bott an Brett 5 erarbeitete sich Zug um Zug gegen seinen Gegner Dominik Strübig Vorteile, die mit dem zweiten vollen Punkt belohnt wurden.
Michael Bott – Dominik Strübig 1:0
Kurze Zeit später einigte sich Joachim Talarski an Brett 2 gegen Alfons Schulz auf eine Punkteteilung.

Nico von Blumenthal an Brett 4 kam gegen Hans Backmann nicht so richtig in die Gänge, so dass er gratulieren musste.

Am Spitzenbrett konnte Michael Ponto gegen seinen Gegner Jozef Czarnik nach der Eröffnung einen Bauern gewinnen und hatte eine gute Stellung erarbeitet. Ein Remisangebot lehnte Michael ab. Nach einigen weiteren Zügen gewann Michael zwar die Qualität, konnte aber entscheidenden Vorteil nicht mehr erarbeiten, so dass man sich friedlich die Punkte teilte.
Michael Ponto – Josef Czarnik 1/2

Sehr spannend ging es an Brett 3 zwischen Bernd Thiel und Roland Michalicek zu. Bernd konnte die Qualität gewinnen und hatte zwei starke Freibauern, die einen weiteren vollen Punkt bedeuteten.
Bernd Thiel – Roland Michalicek 1:0

Rainer Kanacher an Brett 7 hatte leichte Vorteile gegen Ralf Michaelis, doch Ralf verteidigte sich äußerst geschickt, so dass diese Partie unentschieden endete.

Es lief nur noch die Partie Jürgen Labinski gegen Michael Rath an Brett 6. Jürgen hatte große Zeitprobleme und hatte nur noch sehr wenig Zeit auf der Uhr, wobei er noch 8 Züge bis zur Zeitkontrolle hätte spielen müssen. In einer nachteiligen Stellung schaffte Jürgen die Zeitkontrolle nicht, so dass sein Gegner Zeit reklamierte.

So stand an diesem schönen Frühlingstag ein knapper Erfolg fest, der zugleich den nicht mehr erwarteten Klassenerhalt bedeutete.
Ergebnisse

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