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Spruch des Monats

Wer am 24. September seine Stimme abgegeben hat, hat anschließend nichts mehr zu sagen.

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe des Tages

September 2017
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1.Mannschaft

Schwere Kost zum Auftakt

Dietmar Sawatzki-Frank Kosfeld

SV Zeppelin Herne I – SK Ickern I 3:5

 

 

Am 1. Spieltag hatten wir gleich die DWZ-stärkste Mannschaft der Bezirksliga im Heimspiel vor der „Brust“. Keine leichte Aufgabe für den Anfang. Beide Teams boten jeweils einen Ersatzmann auf.
Es ging für uns überraschend gut los: Michael Bott drohte bereits im 11. Zug eine Figur zu gewinnen. Sein Gegner war so geschockt, dass er umgehend kapitulierte.
Abramowski – Bott 0:1
Die beiden Ersatzleute Klaus Molke und Dieter Rathke einigten sich recht früh auf ein Remis.
Achim Raasch verdarb sich seine vielversprechende Partie durch ein Figurenopfer. Sein routinierter Gegner Udo Schweiger konsolidierte danach Zug um Zug seine Stellung. Zum Schluss flogen Achim die gegnerischen Springer um die Ohren, so dass er fast schwindelig wurde.
Nico von Blumenthal hatte es mit einem schachlichen Schwergewicht zu tun. Er hielt die Partie lange offen, bis er im 38. Zug die Qualität verlor und anschließend die Partie.

Uwe Abramowski-Michael Bott

Bernd Thiel gewann gegen Rüdiger Steinke eine Figur, gab diese aber nach einer Unachtsamkeit wieder ab, so dass auch diese Partie im Remis mündete. Immer, wenn diese beiden Kontrahenten aufeinander treffen, gibt es eine Punkteteilung. (so geschehen in den letzten Jahren)
Joachim Talarski hatte am 1. Brett die undankbare Aufgabe gegen einen absoluten Spitzenspieler (DWZ 2225) antreten zu müssen. Mit den schwarzen Steinen bot er lange Paroli und stand nach allgemeiner Auffassung mindestens gleichwertig. Häufig reicht ein kleiner Fehler, um eine Partie kippen zu lassen. So auch diesmal. Ein Mehrbauer im Damenendspiel gab letztlich den Ausschlag zugunsten von Willi Fahnenschmidt.
Jürgen Labinski kämpfte tapfer gegen die drohende Niederlage an. Gegen eine Mehrfigur von Frank Sieczkarek aber war kein Kraut gewachsen.
Obwohl der Mannschaftskampf längst verloren war, spielte sich Frank Kosfeld in einen wahren Rausch. Seine Partie bekommt den inoffiziellen Schönheitspreis. Aber sehen sie selbst:
Kosfeld – Sawatzki 1:0
Resümee: Es war die erwartete Auftaktniederlage, die aber längst nicht so deutlich ausfiel wie in den vergangenen Jahren. Das gibt Mut für die vor uns liegenden Aufgaben!
Ergebnisse


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Wunder gibt es immer wieder

Roland Michalicek-Bernd Thiel

Mit einem nicht erwarteten 4,5 : 3,5 Erfolg beendete die 1. Mannschaft des SV Zeppelin Herne die diesjährige Bezirksliga-Saison, was den Klassenerhalt bedeutete, da Datteln das letzte Spiel gegen Drewer verlor.

Heute konnten wir endlich wieder vollzählig antreten.

Michael Bott

Frank Kosfeld sprang für den heute fehlenden Martin Krause ein, den er sehr gut vertrat. Frank ließ an Brett 8 seinem Gegner Helmut Kulinna nicht den Hauch einer Chance, so dass der erste volle Punkt verbucht werden konnte.

Helmut Kulinna – Frank Kosfeld 0:1

 

 

 

Michael Bott an Brett 5 erarbeitete sich Zug um Zug gegen seinen Gegner Dominik Strübig Vorteile, die mit dem zweiten vollen Punkt belohnt wurden.
Michael Bott – Dominik Strübig 1:0
Kurze Zeit später einigte sich Joachim Talarski an Brett 2 gegen Alfons Schulz auf eine Punkteteilung.

Nico von Blumenthal an Brett 4 kam gegen Hans Backmann nicht so richtig in die Gänge, so dass er gratulieren musste.

Am Spitzenbrett konnte Michael Ponto gegen seinen Gegner Jozef Czarnik nach der Eröffnung einen Bauern gewinnen und hatte eine gute Stellung erarbeitet. Ein Remisangebot lehnte Michael ab. Nach einigen weiteren Zügen gewann Michael zwar die Qualität, konnte aber entscheidenden Vorteil nicht mehr erarbeiten, so dass man sich friedlich die Punkte teilte.
Michael Ponto – Josef Czarnik 1/2

Sehr spannend ging es an Brett 3 zwischen Bernd Thiel und Roland Michalicek zu. Bernd konnte die Qualität gewinnen und hatte zwei starke Freibauern, die einen weiteren vollen Punkt bedeuteten.
Bernd Thiel – Roland Michalicek 1:0

Rainer Kanacher an Brett 7 hatte leichte Vorteile gegen Ralf Michaelis, doch Ralf verteidigte sich äußerst geschickt, so dass diese Partie unentschieden endete.

Es lief nur noch die Partie Jürgen Labinski gegen Michael Rath an Brett 6. Jürgen hatte große Zeitprobleme und hatte nur noch sehr wenig Zeit auf der Uhr, wobei er noch 8 Züge bis zur Zeitkontrolle hätte spielen müssen. In einer nachteiligen Stellung schaffte Jürgen die Zeitkontrolle nicht, so dass sein Gegner Zeit reklamierte.

So stand an diesem schönen Frühlingstag ein knapper Erfolg fest, der zugleich den nicht mehr erwarteten Klassenerhalt bedeutete.
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Zeppelins Flaggschiff kurz vor Absturz

Joachim Talarski – Thomas Lucke

Heute stand der vorletzte Spieltag auf dem Programm in der Bezirksliga. Wir hatten die 3. Mannschaft von Sodingen/Castrop zu Gast. Stark ersatzgeschwächt mussten die letzten beiden Bretter kampflos abgegeben werden. Kein guter Start an diesem verregneten Sonntag.

An Brett 2 wurde kurze Zeit später die erste Partie beendet. Joachim Talarski steuerte einen halben Punkt bei. Einen weiteren halben Punkt steuerte unser Ersatzmann Ferdinand Kühler bei. Diese beiden Bretter haben halbwegs Normalform gefunden. Danach ging es stetig bergab. Bernd Thiel (Brett 3 gegen Balke) und Martin Krause (Brett 4 gegen Zygan) mussten ihren Gegnern gratulieren. Unser Spitzenbrett Michael Ponto kam heute überhaupt nicht in die Puschen und spielte ohne Rochade gegen den starken Christoph Zobiegala, dem er auch wenig später gratulieren musste.

Eine gute Leistung zeigte einmal mehr Jürgen Labinski an Brett 5 gegen den von der Zahl her wesentlich stärkeren Werner Scheibe. Jürgen schaffte es bis ins Endspiel, hatte jedoch eine Leichtfigur weniger. Nach einigen weiteren Zügen musste auch Jürgen gratulieren.

So stand am Ende eine deutliche Packung, da einige Spieler leider nicht zu ihrer Form fanden und ein deutlicher Klassenunterschied festzustellen war.
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Quo Vadis SV Zeppelin?

Ferdinand Kühler – Georg Nordhoff

SG Drewer I – SV Zeppelin I 6,5 : 1,5

Um es kurz zu machen: Wir hatten gegen den Aufstiegsaspiranten SG Drewer I wenig zu bestellen.
5 Partien gingen mehr oder weniger kläglich verloren. Nico von Blumenthal leistete noch den größten Widerstand. Er kam sogar mit einem Mehrbauern aus der Eröffnung; lehnte ein Remisangebot ab und ließ sich erst im Endspiel überraschen.
Bernd Thiel stand nach Auskunft seines Gegners klar überlegen. Mit der großen Rochade aber traf er die falsche Entscheidung, was ihm zum Verhängnis wurde.
Michael Ponto lief einer verlorenen Figur vergeblich hinterher. Frank Kosfeld opferte in einer italienischen Partie den Springer gegen 2 Bauern. Sein routinierter Gegner Dr. Heidel aber wusste die passende Antwort.
Die Krönung des Unvermögens aber lieferte Joachim Talarski. Er befand sich klar und deutlich auf der Siegerstraße und ließ mehrere Gewinnmöglichkeiten aus. Am Ende stand er mit leeren Händen da. (siehe auch unter weiterlesen) Er wäre an diesem Nachmittag besser schwimmen gegangen. Wahrscheinlich aber wäre er dann ertrunken.
Ein Kompliment muss man unseren kurzfristig eingesprungenen Ersatzleuten Ferdinand Kühler und Klaus Molke machen, die ihren höher bewerteten Gegnern jeweils ein Remis abtrotzen. Zur Partie von Michael Bott kann ich nicht viel sagen. Aber auch er erreichte ein beachtliches Remis.
Resümee: Es war die erwartet hohe Niederlage. Nur das Zustandekommen gibt zu denken!!
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Knappe Sache

SV Zeppelin I – SV Waltrop II 3,5 : 4,5

Rainer Kanacher – Holger Paris

Am 05.02.17 empfing Hernes Bezirksligamannschaft die 2. Mannschaft vom SV Waltrop. Auf beiden Seiten waren je zwei Ersatzleute aus der niederen Liga nachgerückt. Die Chancen waren somit recht verteilt. Punkt 14.00 Uhr wurden die Bretter freigegeben.
Bei den meisten war die Eröffnung schnell gespielt. Zweiter Ersatzmann Jürgen Balcerzak kam zunächst mit Minusbauern in Nachteil, glich dann aber nach ca. 1 h Spielzeit aus. Sein frühes Remisangebot nahm der Waltroper Fabio Hagelskamp an.
Balcerzak – Hagelskamp 1/2
Etwas später reichten sich auch Martin Krause und Andreas Odenwald die Hände. Hier hatte der Herner mit einem gewagten Leichtfigurenopfer versucht gutes Spiel zu erlangten. Dem Angriff fehlte allerdings die letzte Konsequenz und endete durch Dauerschach in einem dennoch erfreulichen Remis zum 1:1.
Dr. Krause – Odenwald 1/2
Erster Ersatzmann Achim Raasch kam mit der Holländischen Verteidigung in der Partie mit Waltrops Ersatzmann Richard Bobzien gut zurecht. Der Gegner machte in der Englischen Eröffnung einen schwachen Damenzug, der ihm 2 Tempi kostete. Achim konnte dadurch druckvolles Spiel aufbauen. Nach Damentausch im Mittelspiel bot der Waltroper Remis, was der Herner auch annahm.
Bobzien – Raasch 1/2
Auch Bernd Thiel machte seine Sache gegen Jörg Hilbig gut und ergatterte sich im Laufe des Spiels einen Mehrbauern den er bis zum Ende der Partie mitzog. Auch hier einigte man sich dann auf Remis.
Hernes Rainer Kanacher war nicht zufrieden mit seiner Partie gegen Holger Paris, was einigermaßen verwunderte.  Denn der frühe Leichtfigurengewinn ließ eigentlich keine Fragen offen. Ärgerlich wohl aber für ihn, dass der Waltroper sich danach 2 Bauern schnappte und mit seinem Freibauern auf d4 einigermaßen Gegenspiel bekam. Der Springer erwies sich dann aber doch als zu stark und Rainer gewann die Partie zur Herner 2:1-Führung.
Joachim Talarski spielte sehr offensiv gegen Marco Harde und hielt bis zur Halbzeit eine solide Remisstellung. Beim Versuch das Spiel zu vereinfachen verlor er aber einen Bauern. Im späteren zähen Damenendspiel gesellte sich noch ein weiterer Verlustbauer hinzu und Herne kassierte die erste Niederlage an diesem Nachmittag. In Nähe der ersten Zeitkontrolle kam auch die Partie von Nikolaus von Blumenthal zum Ende. Niko verlor gegen Frank Nagel nach 5 Zügen schon einen Bauern den er bis zum Schluss nicht mehr ausgleichen konnte. Später gab er mit inzwischen zwei Minusbauern seine Partie auf.
Zum Schluss kämpften nur noch Hernes Mannschaftsführer Michael Ponto und Waltrops Andreas Arlt am Spitzenbrett, um wertvolle Punkte. Denn ein Sieg hätte das Mannschaftsremis retten können. Bis in die dritte Spielstunde hinnein war die Partie etwa ausgeglichen. Dann erspielte sich Michael 2 Plusbauern die er bis über die erste Zeitkontrolle hinweg  halten konnte. Ein Sieg war zum greifen Nahe und das Partieformular schon vollgeschrieben. Nach 4 3/4 h reichte man sich dann aber doch die Hände zum Remis und zur knappen 3,5:4,5 Niederlage.

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Tabelle      Ergebnisse     Topscorer

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Zeppelin startet erfolgreich ins Neue Jahr

Nico von Blumenthal-Tim Berens

SV Datteln I – SV Zeppelin I 2,5 : 5,5

Heute stand ein entscheidendes „Auswärtsspiel“ gegen die wie wir bisher erfolglose Mannschaft des SV Datteln 1 an. Bis auf den Leistungsträger Jürgen Labinski, der kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste, waren wir komplett. Dagegen musste unser Gegner auf die Bretter 1 und 2 verzichten, was nota bene unsere Chancen erhöhte.
Es begann auch richtig gut für uns: Dr. Martin Krause hatte relativ leichtes Spiel in einer ungewöhnlichen Brett-Konstellation. In einem wilden Durcheinander behielt Martin immer die Übersicht. Aber sehen Sie selbst unter weiterlesen!

Joachim Talarski hatte mit den schwarzen Steinen etwas sorglos agiert. Man kann nicht sagen, dass er gut stand. Sein Gegner Hans-Jörg Steinke aber fiel auf einen simplen Trick herein. Ein Figurengewinn war ihm wichtig, ohne auf das anschließende Matt zu achten.
Rainer Kanacher, der zweifellos zu den spielstärksten Akteuren gehört, die wir „beschäftigen“,  hatte nicht seinen besten Tag. Er quälte seinen Gegner, aber in erster Linie sich selbst. Nach eigener Aussage „gurkte“ er seine Partie aber erfolgreich zu Ende. Was soll´s; gewonnen ist gewonnen! Nach dem Wie fragt hinterher eh keiner mehr.
Frank Kosfeld spielte wie gewohnt sehr konzentriert und sicher. (In Freundeskreisen nennt man ihn den Ästheten am Schachbrett) Sein Gegner machte ein paar „Gummizüge“, die Frank gnadenlos ausnutze. Nicht umsonst ist Frank mit 3 aus 3 der erfolgreichste Protagonist unserer Truppe. Es stand 4:0 für uns – was sollte noch passieren?

Nico von Blumenthal hatte mit Timo Berens einen Gegner, der scheinbar das Risiko liebt. Er machte aber die Rechnung ohne Nico.  Zum Schluss gab es von Seiten unseres Akteurs zwar einige Ungenauigkeiten. Im Überschwang der Überlegenheit darf man aber nachlässig werden, wenn es denn zum Sieg reicht.

Die Partie zwischen Michael Bott und Marie-Viktoria Kalka war gekennzeichnet durch zartes Abtasten. Michael erwies sich als fairer Kavalier und bot remis. Was aber letztendlich der Stellung gerecht wurde.
Bernd Thiel und Alfred Neumann begegneten sich eine Zeitlang auf Augenhöhe; bis letztgenannter eine Qualität gewann und diesen Vorteil bis zum Ende nicht mehr abgab.
Am Spitzenbrett lieferten sich Michael Ponto und Peter Becker eine fabelhafte, interessante Partie. Lange Zeit schien sich die Waage zu Gunsten unseres Akteurs zu neigen. Leider kam es anders und Michael musste gratulieren.
Fazit: Es wurde langsam Zeit, dass wir die Kurve kriegen. Beim nächsten Kampf gegen SV Waltrop II müssen wir die leichte Formsteigerung bestätigen.

 

Ergebnisse

 

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Zeppelins Flaggschiff landet erneut unsanft

Karl-Heinz Linde - Frank Kosfeld

Karl-Heinz Linde – Frank Kosfeld

Heute hatten wir unsere Schachfreunde aus Ickern zu Gast. Bei einem Vergleich der DWZ-Zahlen war schnell klar, dass es schwer werden würde.

 

Als erstes meldete Joachim Talarski an Brett 2 Vollzug. Er trennte sich friedlich mit seinem Gegenüber Udo Schweiger remis. Der erste halbe Punkt war bereits eingefahren.

 

Am Spitzenbrett hatte Michael Ponto (DWZ 1661) mit Sulejman Maslak (DWZ 2299), den stärksten Spieler von Ickern, die schwierigste Aufgabe, und das noch mit den schwarzen Steinen. Aus der Eröffnung ist Michael noch gut herausgekommen. Im Mittelspiel bekam Sulejman immer mehr die Initiative. Nach Qualitätsverlust war das Endspiel nicht zu halten. Trotz allem ein gutes Spiel von Michael.

 

Maslak – Ponto 1:0

 

An Brett 5 spielte Jürgen Labinski gegen Frank Sieczkarek. Jürgen mit den schwarzen Steinen musste fast nur verteidigen. Nach Figurenverlust war die Stellung nicht mehr zu halten und Jürgen gab auf.

 

An Brett 6 hatte Rainer Kanacher mit den weißen Steinen sich eine gute Stellung erarbeitet. Nach einigen weiteren Zügen einigte Rainer sich mit seinem Gegenüber Andreas Kuhn auf remis.

 

Den einzigen vollen Punkt holte Frank Kosfeld an Brett 8. Gegen Karl-Heinz Linde erarbeitete sich Frank Vorteil um Vorteil. Nachdem die Stellung nicht mehr zu halten war, gab Karl-Heinz auf.

 

Kosfeld – Linde 1:0

 

Einen weiteren halben Zähler holte Nikolaus von Blumenthal an Brett 3 gegen Dietmar Sawatzki. Nico mit den schwarzen Steinen verteidigte sich geschickt, das remis war am Ende nicht unverdient.

 

Michael Bott an Brett 4 hatte es mit dem dwz-stärkeren Uwe Abramowski zu tun. Anfangs noch ausgeglichen, bekam Uwe mehr und mehr die Initiative. Nachdem die Stellung nicht mehr zu halten war, gab Michael auf.

 

Nun war der Mannschaftskampf entschieden. Es lief nur noch die Partie an Brett 7 zwischen Ferdinand Kühler und Ulrich Czeratzki. Ferdinand mit den schwarzen Steinen hatte eine sehr gedrückte Stellung. Ein Remisangebot von Ferdinand lehnte sein Gegner ab. Im weiteren Verlauf musste er die Qualität geben. Die Partie zog sich weiter wie Gummi. Am Ende waren Ferdinands Abwehrkräfte erschöpft und er gab die hoffnungslos gewordene Partie auf.

 

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Zeppelin landet unsanft

Achim Raasch - Ernst Weiß

Achim Raasch – Ernst Weiß

SV Zeppelin Herne – SV Unser Fritz II 2:6

Am heutigen Sonntag empfingen wir unsere Gäste / Freunde aus Herne West. Es fing für uns vielversprechend an: Joachim Talarski meldete nach einer halben Stunde Vollzug. Grund: Sein Gegner Till Koch verpasste die Karenzzeit von 30 Minuten. Kurz danach erreichte Achim Raasch ein viel beachtetes Remis gegen Ernst Weiß. Immerhin trennten die Kontrahenten vor Spielbeginn ca. 400 DWZ-Punkte.
Achim Raasch – Ernst Weiß 1/2
Danach ging es rapide bergab: Das Dilemma für Nico begann damit, dass er seinen financhierten Deckungsläufer auf g7 gegen Sc3 tauschte und damit unüberbrückbare Schwächen am Königsflügel offenbarte, die sein Gegner Julian Tober unerbittlich nutzte. Michael Bott wurde von einem Springeropfer auf g3 mit anschließendem Damenschach überrascht. Sein verzweifeltes Turmopfer konnte das Matt nur aufschieben – nicht verhindern.
Jürgen Labinski leistete Martin Pohl lange Zeit Widerstand. Dieser aber war letztendlich gebrochen als Martin seine letzte Figur opferte und mit 2 Mehrbauern nicht mehr aufzuhalten war. Bernd Thiel hatte die Eröffnung „vermurkst“. Dafür aber hielt er sich noch recht lange. Wie heißt es in dem Zusammenhang so schön: Lange Krankheit – sicherer Tod!
Michael Ponto kam gegen Heiko Fischöder im „Sizilianer“ gut aus der Eröffnung. Langezeit schien ein Unentschieden möglich – bis sich Michael einen vergifteten Bauern auf b2 einverleibte. Nach Tb1 konnte er sofort die Waffen strecken.
Die interessanteste Partie zwischen Dr. Martin Krause und Peter Dlouhy fand den stillen Beifall der verbliebenen Akteure. Im 48. Zug hätte Martin nur a4 spielen sollen, und Peter hätte nach eigenem Bekunden sofort aufgegeben. Trotzdem die mit Abstand beste Leistung unserer Truppe.
Dr. Martin Krause – Peter Dlouhy 1/2
Was bleibt von diesem Spieltag? Ich drücke es mit einer Metapher aus: „Das Luftschiff  „Zeppelin“ startete wie ein stolzer Kondor; kam zwischenzeitlich wie eine graue Fledermaus ins Straucheln und landete unsanft wie ein toter Spatz!!“
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Knapp daneben ist auch vorbei

Rainer Kanacher - Christian Emde

Rainer Kanacher – Christian Emde

SG Rochade Disteln – SV Zeppelin Herne 4,5:3,5

Mit gemischten Gefühlen traten wir zu unserem „1. Auswärtsspiel“ gegen Rochade Disteln an. Mit gemischten Gefühlen deshalb, weil wir bereits die Auftaktpartie gegen Hullern „in den Sand gesetzt“ hatten. Diesmal sollte alles besser werden. Aber weit gefehlt!
Es fing gut an. Keine Stunde war vergangen, als sich die beiden Ersatzkräfte Jürgen Balcerzak und Wilhelm Unfrau die Hände für beide zum befriedigenden Unentschieden reichten.
Nico von Blumenthal allerdings musste recht früh die Überlegenheit seines um mehr als 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegners Marc Jaust anerkennen. Bernd Thiel konnte sich per Damengambit keine nennenswerten Vorteile erwirtschaften und willigte in ein Remisangebot seines Gegners ein.
Joachim Talarski kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung. Zeitweise sah es nach einem vollen Punkt für Zeppelin aus. Er brachte einen Mehrbauern ins Damenendspiel; übersah aber ein Schach, das zum Abtausch eben dieser Damen führte. Danach war der Freibauer auf der h-Linie nicht mehr zu halten.
Jürgen Labinski musste sich eines Freibauern auf der c-Linie erwehren. Dieser schränkte ihn in seiner Figurenentwicklung ein. Daraus resultierende Vorteile aber konnte sich sein Gegner Wolfgang Netta auch nicht erarbeiten. Zeit sich die Hände zu reichen.
Michael Bott und Manfred Meinberger trennten vor der Begegnung sage und schreibe 350 DWZ-Punkte. Nur so ist es zu erklären, dass Michael mit einer Mehrfigur (Springer) eine Zugwiederholung einleitete – ohne an seine Siegchance zu glauben.
Michael Bott – Manfred Meinberger 0,5:0,5
Rainer Kanacher lehnte angesichts des Gesamtstandes die Remisangebote von Christian Emde ab. In seiner bevorzugten Spezialvariante (Reti Gambit) ließ er seinem Gegner von Anfang bis Ende keine Chance.
Rainer Kanacher – Christian Emde 1:0
Michael Ponto leistete am Spitzenbrett dem wesentlich höher bewerteten Gegner Sven Gehring großen Widerstand. In einem „Königsinder“ konnte sich letztgenannter keine Vorteile erspielen. Der Kampfgeist von Michael  wurde mit einer Punkteteilung belohnt. Was aber an der Mannschaftsniederlage nichts mehr änderte.
Resümee: Diese erneute Niederlage gegen einen vermeintlichen Konkurrenten um den Abstieg war so unnötig wie ein Kropf. Am Einsatzwillen hat es diesmal nicht gelegen.
Vielleicht brauchen wir einen Mentaltrainer!?
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Misslungene Premiere

Jörg Erbguth - Frank Kosfeld + Jürgen Rocholl als Kiebitz

Jörg Erbguth – Frank Kosfeld + Jürgen Rochol als Kiebitz

SV Zeppelin Herne – SV Hullern 3 : 5

Zum Saisonauftakt am heutigen Sonntag empfingen wir die Gäste aus Hullern, gegen die wir im letzten Jahr noch die Oberhand behielten. Während wir auf Michael Ponto und Rainer Kanacher verzichten mussten, trat unser Gegner mit „voller Kapelle“ an.
Zunächst sah es so aus, als wenn das schöne Wetter den Kampfgeist beider Parteien lähmen würde: 3 relativ schnelle Remisen von Bernd Thiel, (bei vollem Brett) Jürgen Labinski und Nico von Blumenthal sprechen wir für diese These.
Dann aber begann Stefanie Walter mit einem Angriffswirbel als gäbe es kein Morgen mehr. Ferdinand Kühler konnte zunächst größeren Schaden abwenden, was aber auf Kosten einer Figur ging und die baldige Niederlage zur Folge hatte. Dr. Martin Krause hielt mit den schwarzen Steinen die Partie gegen Uwe Spielmann lange offen. Je 2 verdoppelte Türme auf der e- und d-Linie standen sich gegenüber. Der vorgerückte gegnerische König gab letztlich den Ausschlag.
Michael Bott und Helma Walter lieferten sich eine spannende Partie. Beide Parteien griffen ungestüm an. In Zeitnot aber verlor Michael erst die Übersicht, dann eine Figur und schlussendlich die Partie.
Bernd Siebelist und Joachim Talarski hatten das aggressive Fromm`s Gambit auf dem Brett 1. Was vielversprechend begann, verflachte aber nach Abtausch der Damen zunehmend und mündete im Remis.
Eine schöne Partie spielte Frank Kosfeld, der seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance ließ. Das von ihm praktizierte sizilianische Flügel-Gambit ist nur etwas für mutige Schach-Ästheten.
Frank Kosfeld – Jörg Erbguth 1:0
Fazit: Es sah teilweise nach Sommerschach aus, was einige Zeppeliner boten. Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir uns künftig gewaltig steigern.
Ergebnisse

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