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Spruch des Monats

Enttäuscht vom Affen, schuf Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente.
Marc Twain

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe des Tages

November 2017
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1.Mannschaft

Licht im Tunnel

Zeppelin feiert ersten Erfolg

vorne: Ingo Koch – Rainer Kanacher
hinten: Wilhelm Unfrau – Frank Kosfeld

Am heutigen Spieltag war die 1. Mannschaft der SG Rochade Disteln bei uns zu Gast. Trotz der Tatsache, dass die Gäste zurzeit einen oberen Tabellenplatz in der Liga inne hatten, malte man sich Chancen aus, zumal Zeppelin zum ersten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung spielen konnte. Um 14.00 Uhr wurden die Bretter freigegeben.

Es waren noch keine 20 Züge gespielt, da reichten sich schon Mannschaftsführer Achim Raasch und Michael Schwacke, die Hände zum Remis. Auf den anderen Brettern lief es aber lange gut, mit Ausnahme der Partie von Nikolaus von Blumenthal. Dieser lag früh mit Qualitätsverlust hinten und war sichtlich mit dem haushoch überlegenen Gegner Stefan Raabe überfordert. Nach gut anderthalb Stunden Spielzeit gab er die Partie auf. Jürgen Labinski kam mit Ersatzmann Andreas Groß gut zurecht. Trotz zwischenzeitlich kleiner Vorteile auf Jürgens Seite, teilte man sich auch hier später die Punkte. Fast zeitgleich endete auch die Partie zwischen Frank Kosfeld und Wilhelm Unfrau. Frank glückte ein schöner Mattangriff mit Springer und brachte somit die Zeppeliner wieder gleichauf mit dem Gegner.
Wilhelm Unfrau – Frank Kosfeld 0:1

Auch Michael Bott spielte gegen Marc Jaust eine exzellente Partie. Michael agierte unter anderem mit dem Springerpaar so gekonnt, dass er damit dem erheblich stärkeren Gegner,  prima Gegenspiel bot. Die Partie endete in einem berechtigten Remis.

Spannend auch die Partie am Spitzenbrett zwischen Joachim Talarski und Sven Gehring. Hier lag Joachim zunächst lange Zeit mit Minusbauern zurück, holte dann jedoch wieder auf und hatte sogar eine ambitionierte Partie gegen den deutlich stärkeren Gegener auf dem Brett. Richtig interessant wurde es dabei noch im Endspiel, als dem gegnerischen Turm zwei fortgeschrittene Bauern gegenüber standen. Ein Sieg war zum greifen nahe und ein Remis allemal drin gewesen. Doch die lange Spielzeit forderte ihren Tribut. Die erste Zeitkontrolle kam näher und ein zweites Notationsblatt angebraucht. Obwohl die Bauernumwandlung in einen Springer gekonnt und hübsch anzusehen war, verzettelte sich Joachim noch und verlor die Partie – sehr schade!

Jetzt lag es nur noch an Bernd Thiel und Rainer Kanacher den Tag zu retten. Das würde schwer werden, denn obwohl Benno eine ausgeglichene Partie spielte, hatte Rainer sich gerade ein wenig mit einem (durchaus sehenswerten) Turmopfer verzettelt, was ihm Qualitätsverlust und 2 Minusbauern bescherte. Als sich in der dritten Spielstunde Bernd Thiel und Wolfgang Netta die Hände zum Remis reichten, sah es auf Rainers Brett allerdings schon wieder ganz anders aus. Dieser hatte gegen den – bis dahin wirklich ausgezeichnet spielenden – Gegner Ingo Koch nun 2 – nachher sogar 3 – Plusbauern erworben, die den Qualitätsverlust prima ausglichen. Kurz bevor Rainer einen Bauern auf die Grundlinie durchdrücken konnte, gab der Gegner die Partie auf.

Dieses schwer erkämpfte Mannschaftsremis bescherte uns den ersten Erfolgspunkt in der Liga. Er reicht zwar noch nicht aus um den „Keller“ zu verlassen, aber es besteht Hoffnung.

.Tabelle   Ergebnisse  Topscorer

 

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Ein rabenschwarzer Tag

Peter Trzaska

An einem wunderschönen Herbsttag empfingen wir in der 3. Runde die Drittvertretung von Erkenschwick. Es war ein Tag, um Helden zu zeugen. Der Berg kreißte und gebar aus Sicht der Zeppeliner ein Mäuschen. Um es vorweg zu sagen: Unser Gast, der SV Erkenschwick, war uns in allen Belangen überlegen.

 

Jürgen Rochol und Günter Strozewski, die beiden Ersatzkräfte, tauschten vor Beginn der Partie Nettigkeiten aus und waren darüberhinaus zu Späßen aller Art aufgelegt. Nach kurzer Spielzeit aber hatte Jürgen nichts mehr zu lachen. Gute Chancen zumindest auf Teilerfolge hatten Michael Bott und Achim Raasch. Aber nach einigen Ungenauigkeiten mussten beide gratulieren.

 

Joachim Talarski hatte sogar Gewinnchancen, erkannte aber erst nach der Analyse mit Peter Trzaska seine Möglichkeiten. Warum so spät? Nico von Blumenthal, Frank Kosfeld und Jürgen Labinski mussten die Überlegenheit ihrer Gegner früher oder später anerkennen.  Die totale „Pleite“ verhinderte Bernd Thiel, der trotz eines Minusbauern im Turmendspiel ein Remis erkämpfte. Fazit: Fast alle Zeppeliner blieben unter ihren Möglichkeiten. In dieser Form haben wir in der Bezirksliga keine Daseinsberechtigung.

 

Ergebnisse

 

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Haltern gegen Zeppelin

Ganz gut, aber nicht gut genug!

„Geburtstagskind“ Bernd Thiel und sein Gegner Roland Michalicek

Die nächste Runde in der Bezirksliga gegen die Schachfreunde aus Haltern war als „Auswärtsspiel“ angelegt. Beide Mannschaften traten dabei zwar ersatzbehaftet jedoch vollzählig an. Ob wieder ein Sieg wie im letzten Jahr möglich sein konnte, sollte sich noch zeigen.

 

Es ging aber gut los. Joachim Talarski kam mit Leichtfigurengewinn zunächst prima ins Spiel. Bei den Anderen  tat sich allerdings in der ersten Spielstunde noch nicht viel. Jürgen Labinski der an Brett 7 aufgerückt war, konnte dann aber leider dem deutlich stärkeren Manfred Pöter nicht lange standhalten und gab nach vergleichsweise kurzer Spieldauer auf. Joachim konnte dann leider auch seinen Vorsprung nicht weiter ausbauen. Sein über 100 DWZ-Punkte stärkerer Gegner Marco Lombardi konnte den Leichtfigurenverlust zum Schluss so gut kompensieren, dass es noch für ein solides Remis reichte.

 

Auch Achim Raasch und  Michael Bott konnten Akzente setzen und sich mit ihren erheblich stärkeren Gegnern Hans Backmann und Dominik Strübig, auf berechtigte Remis verständigen. Ersatzmann Ferdinand Kühler hielt lange gegen Thomas Schniederjan durch. Obwohl  ebenfalls „nur“ Ersatzmann, war der Halterner mit einer DWZ von 1934 der stärkste  Schachspieler im Raum. Nach Leichtfigurenverlust in der dritten Spielstunde musste sich Ferdnand dann leider geschlagen geben. Ein kleines Geburtstagsgeschenk machte sich aber Bernd Thiel, der gegen den etwa 100 DWZ-Punkte stärkeren Halterner, Roland Michalicek, nach langem ausgeglichenen Kampf, ein glänzendes Remis erreichte.

 

Man lag nun 2 Punkte zurück. Zwei Siege mussten her um ein Mannschaftsremis zu erreichen. Doch sowohl bei Nikolaus von Blumenthal als auch bei Frank Kosfeld, sah es eher nach weiteren Remis aus. Das würde nicht reichen. Niko hatte jedoch rein von der Spielstärke her die härtere Nuss zu knacken. Gegen seinen deutlich stärkerer Gegner Alfons Schulz hielt Niko bis weit ins Endspiel hinein ein Remis, musste sich dann aber doch zum Schluss geschlagen geben.

 

Frank Kosfeld näherte sich nun zusammen mit seinem ebenbürtigen Kontrahenten Hans Truszkowski der ersten Zeitkontrolle. Da unsere Mannschaft bereits verloren hatte, reichte man sich auch hier bald die Hände zum Remis. Im Hinblick auf das doch eher ungleiche Kräfteverhältnis, war das 5,5 : 2,5 – Resultat kein schlechtes Ergebnis. Nächsten Sonntag geht’s bereits weiter. Da haben wir mit den Leuten aus Oer-Erkenschwick einen ebenso starken Gegner vor der Brust.

 

.Tabelle   Ergebnisse  Topscorer

 

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Schwere Kost zum Auftakt

Dietmar Sawatzki-Frank Kosfeld

SV Zeppelin Herne I – SK Ickern I 3:5

 

 

Am 1. Spieltag hatten wir gleich die DWZ-stärkste Mannschaft der Bezirksliga im Heimspiel vor der „Brust“. Keine leichte Aufgabe für den Anfang. Beide Teams boten jeweils einen Ersatzmann auf.
Es ging für uns überraschend gut los: Michael Bott drohte bereits im 11. Zug eine Figur zu gewinnen. Sein Gegner war so geschockt, dass er umgehend kapitulierte.
Abramowski – Bott 0:1
Die beiden Ersatzleute Klaus Molke und Dieter Rathke einigten sich recht früh auf ein Remis.
Achim Raasch verdarb sich seine vielversprechende Partie durch ein Figurenopfer. Sein routinierter Gegner Udo Schweiger konsolidierte danach Zug um Zug seine Stellung. Zum Schluss flogen Achim die gegnerischen Springer um die Ohren, so dass er fast schwindelig wurde.
Nico von Blumenthal hatte es mit einem schachlichen Schwergewicht zu tun. Er hielt die Partie lange offen, bis er im 38. Zug die Qualität verlor und anschließend die Partie.

Uwe Abramowski-Michael Bott

Bernd Thiel gewann gegen Rüdiger Steinke eine Figur, gab diese aber nach einer Unachtsamkeit wieder ab, so dass auch diese Partie im Remis mündete. Immer, wenn diese beiden Kontrahenten aufeinander treffen, gibt es eine Punkteteilung. (so geschehen in den letzten Jahren)
Joachim Talarski hatte am 1. Brett die undankbare Aufgabe gegen einen absoluten Spitzenspieler (DWZ 2225) antreten zu müssen. Mit den schwarzen Steinen bot er lange Paroli und stand nach allgemeiner Auffassung mindestens gleichwertig. Häufig reicht ein kleiner Fehler, um eine Partie kippen zu lassen. So auch diesmal. Ein Mehrbauer im Damenendspiel gab letztlich den Ausschlag zugunsten von Willi Fahnenschmidt.
Jürgen Labinski kämpfte tapfer gegen die drohende Niederlage an. Gegen eine Mehrfigur von Frank Sieczkarek aber war kein Kraut gewachsen.
Obwohl der Mannschaftskampf längst verloren war, spielte sich Frank Kosfeld in einen wahren Rausch. Seine Partie bekommt den inoffiziellen Schönheitspreis. Aber sehen sie selbst:
Kosfeld – Sawatzki 1:0
Resümee: Es war die erwartete Auftaktniederlage, die aber längst nicht so deutlich ausfiel wie in den vergangenen Jahren. Das gibt Mut für die vor uns liegenden Aufgaben.
Ergebnisse


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Wunder gibt es immer wieder

Roland Michalicek-Bernd Thiel

Mit einem nicht erwarteten 4,5 : 3,5 Erfolg beendete die 1. Mannschaft des SV Zeppelin Herne die diesjährige Bezirksliga-Saison, was den Klassenerhalt bedeutete, da Datteln das letzte Spiel gegen Drewer verlor.

Heute konnten wir endlich wieder vollzählig antreten.

Michael Bott

Frank Kosfeld sprang für den heute fehlenden Martin Krause ein, den er sehr gut vertrat. Frank ließ an Brett 8 seinem Gegner Helmut Kulinna nicht den Hauch einer Chance, so dass der erste volle Punkt verbucht werden konnte.

Helmut Kulinna – Frank Kosfeld 0:1

 

 

 

Michael Bott an Brett 5 erarbeitete sich Zug um Zug gegen seinen Gegner Dominik Strübig Vorteile, die mit dem zweiten vollen Punkt belohnt wurden.
Michael Bott – Dominik Strübig 1:0
Kurze Zeit später einigte sich Joachim Talarski an Brett 2 gegen Alfons Schulz auf eine Punkteteilung.

Nico von Blumenthal an Brett 4 kam gegen Hans Backmann nicht so richtig in die Gänge, so dass er gratulieren musste.

Am Spitzenbrett konnte Michael Ponto gegen seinen Gegner Jozef Czarnik nach der Eröffnung einen Bauern gewinnen und hatte eine gute Stellung erarbeitet. Ein Remisangebot lehnte Michael ab. Nach einigen weiteren Zügen gewann Michael zwar die Qualität, konnte aber entscheidenden Vorteil nicht mehr erarbeiten, so dass man sich friedlich die Punkte teilte.
Michael Ponto – Josef Czarnik 1/2

Sehr spannend ging es an Brett 3 zwischen Bernd Thiel und Roland Michalicek zu. Bernd konnte die Qualität gewinnen und hatte zwei starke Freibauern, die einen weiteren vollen Punkt bedeuteten.
Bernd Thiel – Roland Michalicek 1:0

Rainer Kanacher an Brett 7 hatte leichte Vorteile gegen Ralf Michaelis, doch Ralf verteidigte sich äußerst geschickt, so dass diese Partie unentschieden endete.

Es lief nur noch die Partie Jürgen Labinski gegen Michael Rath an Brett 6. Jürgen hatte große Zeitprobleme und hatte nur noch sehr wenig Zeit auf der Uhr, wobei er noch 8 Züge bis zur Zeitkontrolle hätte spielen müssen. In einer nachteiligen Stellung schaffte Jürgen die Zeitkontrolle nicht, so dass sein Gegner Zeit reklamierte.

So stand an diesem schönen Frühlingstag ein knapper Erfolg fest, der zugleich den nicht mehr erwarteten Klassenerhalt bedeutete.
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Zeppelins Flaggschiff kurz vor Absturz

Joachim Talarski – Thomas Lucke

Heute stand der vorletzte Spieltag auf dem Programm in der Bezirksliga. Wir hatten die 3. Mannschaft von Sodingen/Castrop zu Gast. Stark ersatzgeschwächt mussten die letzten beiden Bretter kampflos abgegeben werden. Kein guter Start an diesem verregneten Sonntag.

An Brett 2 wurde kurze Zeit später die erste Partie beendet. Joachim Talarski steuerte einen halben Punkt bei. Einen weiteren halben Punkt steuerte unser Ersatzmann Ferdinand Kühler bei. Diese beiden Bretter haben halbwegs Normalform gefunden. Danach ging es stetig bergab. Bernd Thiel (Brett 3 gegen Balke) und Martin Krause (Brett 4 gegen Zygan) mussten ihren Gegnern gratulieren. Unser Spitzenbrett Michael Ponto kam heute überhaupt nicht in die Puschen und spielte ohne Rochade gegen den starken Christoph Zobiegala, dem er auch wenig später gratulieren musste.

Eine gute Leistung zeigte einmal mehr Jürgen Labinski an Brett 5 gegen den von der Zahl her wesentlich stärkeren Werner Scheibe. Jürgen schaffte es bis ins Endspiel, hatte jedoch eine Leichtfigur weniger. Nach einigen weiteren Zügen musste auch Jürgen gratulieren.

So stand am Ende eine deutliche Packung, da einige Spieler leider nicht zu ihrer Form fanden und ein deutlicher Klassenunterschied festzustellen war.
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Quo Vadis SV Zeppelin?

Ferdinand Kühler – Georg Nordhoff

SG Drewer I – SV Zeppelin I 6,5 : 1,5

Um es kurz zu machen: Wir hatten gegen den Aufstiegsaspiranten SG Drewer I wenig zu bestellen.
5 Partien gingen mehr oder weniger kläglich verloren. Nico von Blumenthal leistete noch den größten Widerstand. Er kam sogar mit einem Mehrbauern aus der Eröffnung; lehnte ein Remisangebot ab und ließ sich erst im Endspiel überraschen.
Bernd Thiel stand nach Auskunft seines Gegners klar überlegen. Mit der großen Rochade aber traf er die falsche Entscheidung, was ihm zum Verhängnis wurde.
Michael Ponto lief einer verlorenen Figur vergeblich hinterher. Frank Kosfeld opferte in einer italienischen Partie den Springer gegen 2 Bauern. Sein routinierter Gegner Dr. Heidel aber wusste die passende Antwort.
Die Krönung des Unvermögens aber lieferte Joachim Talarski. Er befand sich klar und deutlich auf der Siegerstraße und ließ mehrere Gewinnmöglichkeiten aus. Am Ende stand er mit leeren Händen da. (siehe auch unter weiterlesen) Er wäre an diesem Nachmittag besser schwimmen gegangen. Wahrscheinlich aber wäre er dann ertrunken.
Ein Kompliment muss man unseren kurzfristig eingesprungenen Ersatzleuten Ferdinand Kühler und Klaus Molke machen, die ihren höher bewerteten Gegnern jeweils ein Remis abtrotzen. Zur Partie von Michael Bott kann ich nicht viel sagen. Aber auch er erreichte ein beachtliches Remis.
Resümee: Es war die erwartet hohe Niederlage. Nur das Zustandekommen gibt zu denken!!
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Knappe Sache

SV Zeppelin I – SV Waltrop II 3,5 : 4,5

Rainer Kanacher – Holger Paris

Am 05.02.17 empfing Hernes Bezirksligamannschaft die 2. Mannschaft vom SV Waltrop. Auf beiden Seiten waren je zwei Ersatzleute aus der niederen Liga nachgerückt. Die Chancen waren somit recht verteilt. Punkt 14.00 Uhr wurden die Bretter freigegeben.
Bei den meisten war die Eröffnung schnell gespielt. Zweiter Ersatzmann Jürgen Balcerzak kam zunächst mit Minusbauern in Nachteil, glich dann aber nach ca. 1 h Spielzeit aus. Sein frühes Remisangebot nahm der Waltroper Fabio Hagelskamp an.
Balcerzak – Hagelskamp 1/2
Etwas später reichten sich auch Martin Krause und Andreas Odenwald die Hände. Hier hatte der Herner mit einem gewagten Leichtfigurenopfer versucht gutes Spiel zu erlangten. Dem Angriff fehlte allerdings die letzte Konsequenz und endete durch Dauerschach in einem dennoch erfreulichen Remis zum 1:1.
Dr. Krause – Odenwald 1/2
Erster Ersatzmann Achim Raasch kam mit der Holländischen Verteidigung in der Partie mit Waltrops Ersatzmann Richard Bobzien gut zurecht. Der Gegner machte in der Englischen Eröffnung einen schwachen Damenzug, der ihm 2 Tempi kostete. Achim konnte dadurch druckvolles Spiel aufbauen. Nach Damentausch im Mittelspiel bot der Waltroper Remis, was der Herner auch annahm.
Bobzien – Raasch 1/2
Auch Bernd Thiel machte seine Sache gegen Jörg Hilbig gut und ergatterte sich im Laufe des Spiels einen Mehrbauern den er bis zum Ende der Partie mitzog. Auch hier einigte man sich dann auf Remis.
Hernes Rainer Kanacher war nicht zufrieden mit seiner Partie gegen Holger Paris, was einigermaßen verwunderte.  Denn der frühe Leichtfigurengewinn ließ eigentlich keine Fragen offen. Ärgerlich wohl aber für ihn, dass der Waltroper sich danach 2 Bauern schnappte und mit seinem Freibauern auf d4 einigermaßen Gegenspiel bekam. Der Springer erwies sich dann aber doch als zu stark und Rainer gewann die Partie zur Herner 2:1-Führung.
Joachim Talarski spielte sehr offensiv gegen Marco Harde und hielt bis zur Halbzeit eine solide Remisstellung. Beim Versuch das Spiel zu vereinfachen verlor er aber einen Bauern. Im späteren zähen Damenendspiel gesellte sich noch ein weiterer Verlustbauer hinzu und Herne kassierte die erste Niederlage an diesem Nachmittag. In Nähe der ersten Zeitkontrolle kam auch die Partie von Nikolaus von Blumenthal zum Ende. Niko verlor gegen Frank Nagel nach 5 Zügen schon einen Bauern den er bis zum Schluss nicht mehr ausgleichen konnte. Später gab er mit inzwischen zwei Minusbauern seine Partie auf.
Zum Schluss kämpften nur noch Hernes Mannschaftsführer Michael Ponto und Waltrops Andreas Arlt am Spitzenbrett, um wertvolle Punkte. Denn ein Sieg hätte das Mannschaftsremis retten können. Bis in die dritte Spielstunde hinnein war die Partie etwa ausgeglichen. Dann erspielte sich Michael 2 Plusbauern die er bis über die erste Zeitkontrolle hinweg  halten konnte. Ein Sieg war zum greifen Nahe und das Partieformular schon vollgeschrieben. Nach 4 3/4 h reichte man sich dann aber doch die Hände zum Remis und zur knappen 3,5:4,5 Niederlage.

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Tabelle      Ergebnisse     Topscorer

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Zeppelin startet erfolgreich ins Neue Jahr

Nico von Blumenthal-Tim Berens

SV Datteln I – SV Zeppelin I 2,5 : 5,5

Heute stand ein entscheidendes „Auswärtsspiel“ gegen die wie wir bisher erfolglose Mannschaft des SV Datteln 1 an. Bis auf den Leistungsträger Jürgen Labinski, der kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste, waren wir komplett. Dagegen musste unser Gegner auf die Bretter 1 und 2 verzichten, was nota bene unsere Chancen erhöhte.
Es begann auch richtig gut für uns: Dr. Martin Krause hatte relativ leichtes Spiel in einer ungewöhnlichen Brett-Konstellation. In einem wilden Durcheinander behielt Martin immer die Übersicht. Aber sehen Sie selbst unter weiterlesen!

Joachim Talarski hatte mit den schwarzen Steinen etwas sorglos agiert. Man kann nicht sagen, dass er gut stand. Sein Gegner Hans-Jörg Steinke aber fiel auf einen simplen Trick herein. Ein Figurengewinn war ihm wichtig, ohne auf das anschließende Matt zu achten.
Rainer Kanacher, der zweifellos zu den spielstärksten Akteuren gehört, die wir „beschäftigen“,  hatte nicht seinen besten Tag. Er quälte seinen Gegner, aber in erster Linie sich selbst. Nach eigener Aussage „gurkte“ er seine Partie aber erfolgreich zu Ende. Was soll´s; gewonnen ist gewonnen! Nach dem Wie fragt hinterher eh keiner mehr.
Frank Kosfeld spielte wie gewohnt sehr konzentriert und sicher. (In Freundeskreisen nennt man ihn den Ästheten am Schachbrett) Sein Gegner machte ein paar „Gummizüge“, die Frank gnadenlos ausnutze. Nicht umsonst ist Frank mit 3 aus 3 der erfolgreichste Protagonist unserer Truppe. Es stand 4:0 für uns – was sollte noch passieren?

Nico von Blumenthal hatte mit Timo Berens einen Gegner, der scheinbar das Risiko liebt. Er machte aber die Rechnung ohne Nico.  Zum Schluss gab es von Seiten unseres Akteurs zwar einige Ungenauigkeiten. Im Überschwang der Überlegenheit darf man aber nachlässig werden, wenn es denn zum Sieg reicht.

Die Partie zwischen Michael Bott und Marie-Viktoria Kalka war gekennzeichnet durch zartes Abtasten. Michael erwies sich als fairer Kavalier und bot remis. Was aber letztendlich der Stellung gerecht wurde.
Bernd Thiel und Alfred Neumann begegneten sich eine Zeitlang auf Augenhöhe; bis letztgenannter eine Qualität gewann und diesen Vorteil bis zum Ende nicht mehr abgab.
Am Spitzenbrett lieferten sich Michael Ponto und Peter Becker eine fabelhafte, interessante Partie. Lange Zeit schien sich die Waage zu Gunsten unseres Akteurs zu neigen. Leider kam es anders und Michael musste gratulieren.
Fazit: Es wurde langsam Zeit, dass wir die Kurve kriegen. Beim nächsten Kampf gegen SV Waltrop II müssen wir die leichte Formsteigerung bestätigen.

 

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Zeppelins Flaggschiff landet erneut unsanft

Karl-Heinz Linde - Frank Kosfeld

Karl-Heinz Linde – Frank Kosfeld

Heute hatten wir unsere Schachfreunde aus Ickern zu Gast. Bei einem Vergleich der DWZ-Zahlen war schnell klar, dass es schwer werden würde.

 

Als erstes meldete Joachim Talarski an Brett 2 Vollzug. Er trennte sich friedlich mit seinem Gegenüber Udo Schweiger remis. Der erste halbe Punkt war bereits eingefahren.

 

Am Spitzenbrett hatte Michael Ponto (DWZ 1661) mit Sulejman Maslak (DWZ 2299), den stärksten Spieler von Ickern, die schwierigste Aufgabe, und das noch mit den schwarzen Steinen. Aus der Eröffnung ist Michael noch gut herausgekommen. Im Mittelspiel bekam Sulejman immer mehr die Initiative. Nach Qualitätsverlust war das Endspiel nicht zu halten. Trotz allem ein gutes Spiel von Michael.

 

Maslak – Ponto 1:0

 

An Brett 5 spielte Jürgen Labinski gegen Frank Sieczkarek. Jürgen mit den schwarzen Steinen musste fast nur verteidigen. Nach Figurenverlust war die Stellung nicht mehr zu halten und Jürgen gab auf.

 

An Brett 6 hatte Rainer Kanacher mit den weißen Steinen sich eine gute Stellung erarbeitet. Nach einigen weiteren Zügen einigte Rainer sich mit seinem Gegenüber Andreas Kuhn auf remis.

 

Den einzigen vollen Punkt holte Frank Kosfeld an Brett 8. Gegen Karl-Heinz Linde erarbeitete sich Frank Vorteil um Vorteil. Nachdem die Stellung nicht mehr zu halten war, gab Karl-Heinz auf.

 

Kosfeld – Linde 1:0

 

Einen weiteren halben Zähler holte Nikolaus von Blumenthal an Brett 3 gegen Dietmar Sawatzki. Nico mit den schwarzen Steinen verteidigte sich geschickt, das remis war am Ende nicht unverdient.

 

Michael Bott an Brett 4 hatte es mit dem dwz-stärkeren Uwe Abramowski zu tun. Anfangs noch ausgeglichen, bekam Uwe mehr und mehr die Initiative. Nachdem die Stellung nicht mehr zu halten war, gab Michael auf.

 

Nun war der Mannschaftskampf entschieden. Es lief nur noch die Partie an Brett 7 zwischen Ferdinand Kühler und Ulrich Czeratzki. Ferdinand mit den schwarzen Steinen hatte eine sehr gedrückte Stellung. Ein Remisangebot von Ferdinand lehnte sein Gegner ab. Im weiteren Verlauf musste er die Qualität geben. Die Partie zog sich weiter wie Gummi. Am Ende waren Ferdinands Abwehrkräfte erschöpft und er gab die hoffnungslos gewordene Partie auf.

 

Ergebnisse

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