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Wer am 24. September seine Stimme abgegeben hat, hat anschließend nichts mehr zu sagen.

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Schachaufgabe des Tages

September 2017
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Internationales Schach

Sparkassen Chess-Meeting 2017: Wladimir Kramnik gewidmet

Jedes Sparkassen Chess-Meeting besitzt eine eigene Charakteristik, erzählt eine eigene Geschichte. 2017 setzt dabei ein besonderes Glanzlicht: Die Veranstaltung, die vom 15. – 23. Juli 2017 im Orchesterzentrum NRW in der Brückstraße 51 stattfinden wird, ist einem der bedeutendsten

Schachspieler aller Zeiten gewidmet: Wladimir Kramnik.

Der Grund: Seit genau 25 Jahren gibt es eine Schachliaison zwischen dem dreifachen Weltmeister und der Turnierstadt Dortmund. Beim berühmten Chess-Meeting 1992 spielte das damals gerade 16-jährige Schach-Talent Wladimir Kramnik zum ersten Mal in Dortmund. In der Westfalenhalle II kämpften die Kasparow, Iwantschuk und Co. um den Turniersieg. Eine Etage tiefer, in der Schwemme der Westfalenhalle 2, fochten hingegen mehrere Hundert Schachenthusiasten, unter ihnen Wladimir Kramnik, “ihre” offenen Turniere aus. Kramnik wurde vielbeachteter Zweiter in seinem “Open” und setzte damit ein erstes schachliches Ausrufungszeichen.

Danach ging alles rasend schnell:

Programmheft

Das Dortmunder Turnier und Wladimir Kramnik machten praktisch Hand in Hand Weltkarrieren, wobei Kramniks überragendes Können sogar von drei Welttiteln gekrönt wurde. Damit ist er einer der bedeutendsten Schachspieler aller Zeiten und in einem Atemzug mit Superstars wie Garri Kasparow, den er 2000 als Weltmeister entthronte, Anatoli Karpow und Bobby Fischer zu nennen.

Besonders hervorzuheben ist, dass Kramnik von 1992 an mit zwei Ausnahmen – 1994 und 2002 – Jahr für Jahr das Dortmunder Turnier bestritt. Wobei er 2002, als sein Herausforderer um die Weltmeisterkrone ausgespielt wurde, praktisch als Co-Schirmherr vor Ort weilte. Unvergesslich ist sein damaliger Auftritt mit Box-Weltmeister Wladimir Klitschko im Rahmen eines Schaukampfes – nicht im Boxen, sondern am Schachbrett, versteht sich.

Wladimir Kramnik spielt also in diesem Jahr seit 25 Jahren in Dortmund und feiert bildlich gesprochen damit seine “Silberhochzeit” mit dem Sparkassen Chess-Meeting, das er darüber hinaus auch noch zehn Mal (1995 – 1998, 2000, 2001, 2006, 2007, 2009 und 2001) für sich entscheiden konnte. Diese Leistung ist weltweit einmalig und reif für das Guinessbuch der Rekorde. Was also lag näher, als die diesjährige Veranstaltung Wladimir Kramnik zu widmen und damit die Geschichte eines anerkannten Schachgiganten und eines ebenso anerkannten Schachereignisses zu erzählen!!!

TurnierseiteOpenHelmut-Kohls-TurnierRückblicke bis 1973

Generation 1990 im WM-Finale

Karjakin gewinnt das Kandidatenturnier – Spannung bis zum Schluss

 

Karjakin-mit-Medien-WorldchessUnd dann grosses Medieninteresse für den Sieger (Titelfoto worldchess.com). Nach der vorletzten Runde war bereits klar, dass „ein Auto“ im November dieses Jahres Schachweltmeister wird oder bleibt – gemeint ist ein Spieler dessen Nachname mit Car oder auch Kar beginnt. Norwegen produziert meines Wissens zwar Erdöl aber keine Autos, allerdings macht Carlsen inzwischen auch Reklame für Porsche. Karjakin fährt vielleicht Lada (nicht verwechseln mit dem Journalisten/Fotografen David Llada). Caruana fuhr vielleicht früher mal – wenn nicht Ferrari dann einen Mittelklasse-Fiat. Dann bekam er von Rex $inquefield wohl zumindest genug Geld für einen Cadillac.

 

Am Ende gewann dann Karjakin, jedenfalls das Kandidatenturnier. „Generation 1990“ bezieht sich darauf, dass er wie Carlsen in diesem Jahr geboren wurde – ausserdem auch Vachier-Lagrave (spielt vielleicht im nächsten Kandidatenturnier), Andreikin (spielte schon einmal Kandidatenturnier), Nepomniachtchi, Hammer (waren beide als Sekundanten/Helfer an WM-Zyklen beteiligt, Nepo nun auch als Kommentator), usw. (Howell und Saric sind die nächsten nach Elo und wohl Bekanntheit beim Publikum). Einen Titel bekommt Carlsen in diesem Leben nicht mehr: jüngster Grossmeister aller Zeiten – das ist und bleibt Karjakin.

 

Endstand im Kandidatenturnier: Karjakin 8.5/14, Caruana und Anand 7.5, Giri, Nakamura, Aronian, Svidler 7, Topalov 4.5. Vom Ergebnis her deutlich, wobei eventuell-potentielle Tiebreaks in der entscheidenden letzten Runde womöglich dennoch „mitspielten“. Relativ kurz, wenn auch bildreich zu den letzten beiden Runden, und dann noch zum Turnier insgesamt:

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Karjakin und Aronian führen nach 6 Runden

Merkwürdige Dinge geschehen im Kandidatenturnier

 

KarjakinWas war alles merkwürdig in Runde 4-6? Runde 4: Karjakin hatte noch nie gegen Anand gewonnen (allerdings mit klassischer Bedenkzeit auch zuletzt 2006 und 2007 verloren, seither spielten sie zehnmal remis gegeneinander), und nun in einem für beide, vielleicht noch mehr für ihn selbst wichtigen Turnier. Runde 5: Topalov verzichtete auf ein interessantes Figurenopfer und spielte stattdessen positionell, später bot er (grösster Fan der Sofia-Regeln) selbst remis. Der verstorbene Vugar Gashimov spielte plötzlich mit, oder zumindest seine Eröffnung (Benoni).Runde 6: Svidler begann eine Pressekonferenz nicht mit einem Wortschwall, sondern sagte nur zu seinem Gegner „go ahead!“. In Runde 4 und 6 randalierten h-Bauern.

 

Insgesamt ein buntes Treiben, auch wenn nur drei von zwölf Partien Sieger und Verlierer hatten – diesmal nicht gleichmässig über die Runden verteilt, sondern Karjakin-Anand 1-0 in Runde 4, nichts in Runde 5 sowie Anand-Svidler 1-0 und Aronian-Nakamura 1-0 in Runde 6. Damit ist klar, wer Fortschritte machte, wer auf der Stelle trat (neben Anand die drei nicht erwähnten Spieler) und wer in der Tabelle zurückfiel. Stand nach sechs von vierzehn Runden: Karjakin und Aronian 4/6, Anand 3.5, Caruana und Giri 3, Svidler 2.5, Topalov und Nakamura 2. Für das Titelbild (alle Fotos wieder vom russischen Schachverband) und eigentlich auch für den Titel „Karjaking!?“ hatte ich mich bereits entschieden, bevor Aronian in Runde 6 nach langem Kampf Nakamura besiegte und zu Karjakin aufschliessen konnte.
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Weltmeisterschaft: Viswanathan Anand gegen Boris Gelfand

10. bis 30.5.2012 Der Glückwunsch von Anand an den Sieger Gelfand
Am Donnerstag beginnt in Moskau das Weltmeisterschaftsmatch zwischen dem amtierenden Weltmeister Boris Gelfand (Israel). Neben dem Titel geht es um 2,5 Mio. US-Dollar Preisgeld, wovon der Sieger ca. 1,5 Mio. US-Dollar erhält. Insgesamt geht das Match über 12 Runden. Die Bedenkzeit beträgt 120 Minuten für 40 Züge, plus 60 Minuten für weitere 20 Züge. Ist bis dahin noch keine Entscheidung gefallen, gibt es noch 15 Minuten plus 30 Sek. pro Zug für den Rest der Partie. Sollte es nach 12 Partien noch Unentschieden stehen, so geht es in den Tiebreak. Boris Gelfand hatte sich über das Kandidatenturnier 2011  in Kasan, der Hauptstadt der Republik Tatarstan, im Finale gegen Grischuk durchgesetzt und damit qualifiziert. An folgenden Tagen wird gespielt:11.05. 12.05. 14.05. 15.05. 17.05. 18.05. 20.05. 21.05. 23.05. 24.05. 26.05. 28.05. jeweils ab 13 Uhr!   Geht es in den Tiebreak dann beginnen die Partien am 30.5. um 10 Uhr





Turnierseite Partien Direkt vor Ort: Chessdom   Direkt vor Ort: Chesstigers
Videoanalysen Runden 1 bis 6 Videoanalysen Runden 7-12
Interview Garry Kasparov
Gelfands Partien auf dem Weg zur WM
Mate in Moscow
Rückblick Sofia 2010 Alle bisher gespielten Partien
Der Tiger brüllt wieder

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Tal-Memorial 2011 in Moskau

Das Tal-Memorial 2011 findet im historischen Hotelpalast "Pashkov House", der zwischen den Jahren 1784 und 1788 erbaut worden ist, vom 16. bis 25. November statt. Zehn Spieler der absoluten Weltspitze messen ihre Kräfte. Es ist ein Turnier der Kategorie 22! Ein Elo-Durchschnitt von 2.776. Besonders brisant ist die Teilnahme von Viswanathan Anand (Indien) und Boris Gelfand (Israel). Gelfand ist der offizielle Herausforderer des amtierenden Weltmeisters Anand.
Hier die Teilnehmer:
Magnus Carlsen 2826 Viswanathan Anand 2811 Levon Aronian 2802 Vladimir Kramnik 2800 Vassily Ivanchuk 2775 Sergey Karjakin 2763 Hikaru Nakamura 2758 Peter Svidler 2755 Boris Gelfand 2744 Ian Nepomniachtchi 2730   

Turnierseite      Partien         Rückblick 2010    Rückblick 2009    Rückblick 2008    Rückblick 2007    Rückblick 2006

Das Wunder von Porto Carras

Herzlichen Glückwunsch an den Europameister Deutschland
Die Europa-Mannschaftsmeisterschaft in Porto Carras (Griechenland) ist zu Ende und die deutsche Herrenmannschaft holte überraschend die Goldmedaille. Wer hätte damit gerechnet. Die deutsche Mannschaft (von links: Arkadij Naiditsch, Georg Meier, Daniel Fridman und Jan Gustafsson) (von links: Elisabeth Pähtz, Marta Michna, Melanie Ohme, und Sarah Hoolt)war zu Beginn der Meisterschaft in der Mannschaftsrangliste an Nummer 10 gesetzt. Favoriten waren die Russen, Azerbaijan und Armenien. Vor allem die Russen hatten keinen Spieler unter 2.700 Elo. Sie haben enttäuscht!
Überzeugt haben dagegen die Deutschen, die unglaubliches geleistet haben, womit eigentlich keiner rechnen konnte. Es war die beste Antwort auf die Nichtnominierung für die Schach-Olymoiade 2010, wo angeblich 10.000 Euro zur Finanzierung der Topspieler fehlten. Der Sieg der deutschen Mannschaft ist zu vergleichen mit dem Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft 1954 , die als Außenseiter gestartet war und die  scheinbar unbesiegbaren Ungarn im Endspiel mit 3:2 (nach 0:2 Rückstand) bezwangen. Damals stand Fußballdeutschland Kopf.
In erster Linie ist es natürlich ein Erfolg der Mannschaft, doch sollte man nicht vergessen, dass der neue Präsident des "Deutschen Schachbunds", Herbert Bastian, diplomatisch dafür gesorgt hat, dass alle Differenzen der Vergangenheit aus dem Weg geräumt wurden und die Mannschaft deshalb unbeschwert aufspielen konnte.
Die Frauenmannschaft hat zwar Rang 7 nicht halten können, wenn es jedoch einen Schönheitspreis geben würde, dann hätte ihn die deutsche Frauenmannschaft verdient. Junge hübsche Mädchen, die noch eine große Zukunft haben.

BZ-Online    Sport 1-Online    T-Online     Alle Partien der deutschen Mannschaften unter: Weiterlesen!    Foto links: Die siegreiche Mannschaft und rechts unsere jungen Frauen (Offizielle Seite)

 

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FIDE World Cup 2011 (Khanty-Mansiysk RUS)

28.8. bis 20.9.2011
Auszug aus der Teilnehmerliste:

GM KaGM Morozevich, der über 50 Elopunkte dazu gewonnen hat.rjakin, Sergey2788 RUS; GM Ivanchuk, Vassily2768 UKR; GM Mamedyarov, Shakhriyar2765; GM Ponomariov, Ruslan2764 UKR; GM Gashimov, Vugar2760 AZE; GM Grischuk, Alexander2746RUS; GM Radjabov, Teimour2744 AZE; GM Kamsky, Gata2741 USA; GM Svidler, Peter2739R US; GM Jakovenko, Dmitry2736 RUS; GM Vitiugov, Nikita2733 RUS; GMAlmasi, Zoltan2726 HUN; GMVallejo Pons, Francisco2724ESP; GMNavara, David2722 CZE; GM Vachier-Lagrave, Maxime2722 FRA; GM Dominguez Perez, Leinier2719 CUB; GMWang, Hao2718 CHN; GMLeko, Peter2717 HUN; GM Moiseenko, Alexander2715 UKR; GM Le, Quang Liem2715VIE; … insgesamt 128 Teilnehmer

Der Weltcup ist ein Turnier der Superlative. 32 Spieler verfügen über eine Elozahl die über 2700 liegt. Insgesamt steht ein Preisgeld von 1,2 Mio. US-Dollar zur Verfügung. Dem Gewinner winken 120.000 US-Dollar. Es geht über 7 Runden im Ko-System. Um Benachteiligungen auszuschließen, werden jeweils zwei Partien gespielt (Im Finale 4 Partien). Bei Punktegleichheit geht es in den Tiebreak.

Turnierseite Die Partien beginnen um 11 Uhr –

Daniel Fridmann gewinnt das Schnellschachturnier in Herne

GM Daniel Fridman nebst EhefrauEin voller Erfolg war wieder das internationale Schnellschachturnier zu Gunsten des Ev. Kinderheims in Herne. Mit 102 Teilnehmern war der große Saal der Dreifaltigkeitskirche bis auf den letzten Platz besetzt. Insgesamt nahmen 15 Titelträger an dem extrem stark besetzten Turnier teil. Angeführt wurde die Teilnehmerliste von der Nummer 2 der "Deutschen Rangliste", Nationalspieler und GM Daniel Fridman (2659), der auch am Ende mit 8 Punkten aus 9 Partien die Nase vorn hatte. Seine Ehefrau GM Anna Zatonskih, die diesjährige US-Meisterin, holte den Damenpreis.

Turnierseite mit allen Ergebnissen und Fotos

Text und Bild: Franz Jittenmeier

Sparkassen Chess-Meeting präsentiert Turnier-Kategorie 20

Spektakuläre Partien verspricht das 39. Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting, das vom 21. bis 31. Juli. 2011 im Schauspielhaus am Hiltropwall unter der Schirmherrschaft von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft stattfinden wird. Sechs Großmeister der Spitzenklasse sorgen erneut dafür, dass das Dortmunder Turnier mit der „Kategorie 20“ zu den absolut bedeutendsten Schachereignissen weltweit zählen wird. 

An der Spitze des illustren Teilnehmerfeldes präsentieren die Veranstalter mit dem dreifachen Weltmeister Wladimir Kramnik (35) einen der besten Schachspieler aller Zeiten mit dem frühzeitigen Status einer "lebenden Legende". Die aktuelle Nr. 4 der Weltrangliste (März 2011) aus Russland hat das traditionsreiche
Turnierseite

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World Chess Team Championship 2011

17. bis 26.7.2011
GM Peter Svidler für RusslandTeilnehmende Nationen:

1. China 2. Russia 3. Ukraine 4. Israel 5. Hungary 6. Azerbaijan 7. India 8. USA 9. Egypt 10. Armenia
In Yinzhou (China) findet vom 17. bis 26.7. die Mannschaftsweltmeisterschaft statt, an der 10 Mannschaften teilnehmen. In einer Mannschaft spielen vier Spieler. Insgesamt sind 50 Spieler gemeldet, davon alleine 19 Spieler jenseits der 2700er Elokategorie. Für Ungarn spielt, nach langer Abstinenz, Peter Leko und auch die wieder aktiv spielende Judit Polgar.
Die Live-Übertragung macht der von der "Deutschen Bundesliga" bekannte Pascal Pflaum in gewohnt ausgezeichneter Qualität. Man kann nur jedem Turnierveranstalter raten, sich mit Herrn Pascal Pflaum in Verbindung zu setzen.

Offizielle Seite Resultate Informationen Beginn der Partien um 9 Uhr – Partien Runde  1 2 3 4 5 6 7 8 9