Get Adobe Flash player

Spruch des Monats

Wer aus Niederlagen nichts lernt, wird niemals Sieger sein.

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe

April 2018
M D M D F S S
« Mrz    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Archive

Kategorien

Allgemein

„Der gewinnt immer“

Der Neurologe Norbert Sommer aus Göppingen erklärt, warum Schachcomputer selbst Großmeistern überlegen sind.                                                                                                                                                

Neurologe Norbert Sommer (58)

Herr Sommer, was kann der Computer, was das menschliche Gehirn nicht kann?

Das Problem am Schach ist, dass Sie eine praktisch unerschöpfliche Zahl an Zugmöglichkeiten haben. Das können Menschen nicht wirklich gut rechnen. Sie haben ein Gefühl für Standardsituationen am Anfang oder Ende der Partie. In sehr komplizierten Situationen aber, wo furchtbar viele Figuren einfach blöd auf dem Brett rumstehen, rechnet der Computer in null Komma nichts aus. Der Mensch macht da einen kleinen Fehler, und schon verliert er.

Es ist also ein mathematisches Problem?

Mit jedem Halbzug haben Sie zwanzig Möglichkeiten. Bei einer Partie mit 30, 40 Zügen hat man mehr Zugmöglichkeiten als es Atome im Weltall gibt. Das ist tatsächlich ein Rechenproblem.

Wie viele Züge können Menschen denn im Voraus berechnen?

Das kommt ganz darauf an. Unsereins rechnet so ein, zwei, drei Züge voraus. In Standardstellungen rechnen die guten Spieler zehn, fünfzehn Züge voraus. Aber in der Mitte der Partie können Sie nicht viel machen, da übersehen Sie schnell mal was.
Weiterlesen

Teambildung und Blitzschach

.

Die Mannschaft steht…

…und geblitzt wurde auch

.

Am letzten Vereinsabend traf man sich, vor der allmonatlichen Vereins-Blitzschach-Meisterschaft, um die kommende Saison 2017/2018 zu planen. So einige Mitglieder hatten sich eingefunden, sodass sie aktiv an der Mannschaftsaufstellung mitwirken konnten. Zudem lagen dem Spielleiter Achim Raasch im Vorfeld auch einige Aussagen von nicht anwesenden Mitgliedern vor, sodass deren Wünsche bei der Mannschaftsbildung auch weitestgehend berücksichtigt werden konnten.

.

Zunächst wurde darüber diskutiert, inwiefern die Aufstellung einer 2. Mannschaft, für die Kreisliga oder unter Umständen auch zwei Klassen tiefer für die Kreisklasse, möglich wäre. Man kam nach einiger Überlegung zu dem Schluss, dass es am besten ist, nur noch eine Mannschaft (für die Bezirksliga) zu bilden, in der es dann hoffentlich keine Ersatzspielersorgen geben sollte.

.

Die Besetzung der Stammplätze unserer Bezirksligamannschaft sieht nun wie folgt aus:

.

1.     Talarski, J.
2.     Blumenthal. N. v.
3.     Thiel, B.
4.     Raasch, A. (MF)
5.     Bott, M.
6.     Kanacher, R.
7.     Kosfeld, F.
8.     Labinski, J.

.

Die Ersatzspieler (zur Zeit 10 Leute) brauchen aber nicht betrübt zu sein, dass es für sie in dieser Saison nichts zu tun gäbe, denn es steht jetzt schon fest, dass einige der Stammspieler nicht jedes Spiel absolvieren können. Somit wird sicher jeder einmal, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Zuge kommen.

.

Zum anschließenden Blitzschachturnier blieben dann noch einige Leute da. Da das Gros jedoch das U21-EM-Fußballfinale erleben wollte, wurde es ein wenig hektisch. Nach flotten 6 Runden gab es mit Nikolaus von Blumenthal, Joachim Talarski und Rainer Kanacher, gleich drei punktgleiche erste Plätze. Wegen des eben genannten Umstands, schaffte es man nicht, die noch nötigen Stichkämpfe, für eine eindeutige Entscheidung, zu absolvieren. Der Spielleiter musste also nach Gutdünken entscheiden.

.

Die Ergebnisse findet ihr unter der Rubrik Vereinsmeisterschaft.

.

Vincent Keymer – Der Figurenversteher und -flüsterer!

Ein Kommentar von Karol Lalla

„Ohne Liebe zum Schachspiel kann man nicht Weltklasse werden“, sagte schon Schachlegende und Weltmeister Bobby Fischer.

Vincent sollte vom Elternhaus her kein Schach spielen, er „sei zu jung und sollte sich eher der Musik widmen“, wie die Eltern als Berufsmusiker.

Das Schachbrett vom Großvater auf dem Dachboden, hatte es ihm jedoch angetan. Als wenn er von Beginn an mit den Figuren eine „magische Beziehung“ eingehen würde, sie gehorchten ihm und er verstand sie „blind“. Bereits mit 10 Jahren gab es weltweit fast keine Gleichaltrigen, die mithalten konnten. Der erste Großmeisterskalp war fällig, kein „Unfall“ sondern absolutes Können.

Was zuerst als „Unfall“ gesehen wurde, stellte sich als Glücksfall für den deutschen Schachsport heraus. Vincent Keymer durfte bereits mit 11 an der deutschen Männermeisterschaft teilnehmen, dieses Jahr mit 12, steht er bereits ganz oben (4. Platz und der Titel war zum Greifen nah). Rational nicht erklärbar, „magisch“ jedoch nachvollziehbar. Die Figuren und Vincent sind eine Einheit. In seiner kindlich-jugendlichen Welt vermischt sich Phantasie, Rationalität und „Magie“ zu einer Einheit, der „Vincent-Stil“.

Es gibt für Vincent kein Limit, keine natürliche Grenze. Ob Magnus Carlsen, Garry Kasparov, Bobby Fischer, diese Idole treiben ihn nicht an, es ist die Vollkommenheit, die Synergie mit den Figuren. Vincent „spricht mit den Figuren und die Figuren sprechen mit Vincent“. Das hat es so noch nie gegeben.

Freuen wir uns über diese einzigartige Chemie im Schachsport. Unerwartet könnte von diesem „Luke Skywalker des Schachsports“ eine Schachfaszination und gar ein Schachboom ausgehen.

Wieso sollte es nur in Norwegen möglich sein und nicht im Land der Dichter und Denker …

Versammlung zur Mannschaftsaufstellung 2017/18

.

Liebe Mitglieder,

am 30.06.2017 findet um 19.00 Uhr in unseren Vereinsheim, die Versammlung zur Mannschaftsaufstellung für die kommende Saison 2017/18 statt.

Für euch bietet sich damit wieder die Gelegenheit, aktiv an der Mannschaftsbildung mitzuwirken.

Anschließend findet dann, wie üblich am monatsletzten Freitag, die nächste Runde der Vereinsblitzmeisterschaft statt.

 

Ich würde mich über euer Erscheinen sehr freuen.

 

Viele Grüße euer Spielleiter

Achim Raasch

 

 

Rudi Küttner hat uns verlassen

Rudi Küttner

Erst heute haben wir aus der Zeitung erfahren, dass unser langjähriges Mitglied, Rudi Küttner, bereits am 18. 05. 2017 verstorben ist.
Rudi ist schon mit 50 Jahren als Bergmann aus dem Berufsleben ausgeschieden. Mit einer stattlichen Rente gesegnet, nutzte er die folgenden
Jahre, um mit der gesamten Familie im Wohnwagen quer durch die USA und Kanada zu tingeln – und zwar mehrfach.
Der ev. Kirche blieb er als Presbyter ein Leben lang verbunden.
Dem SV Constantin Herne stand er in verschiedensten Funktionen zur Verfügung. In den 70-er Jahren gehörte er zu den stärksten Schachspielern im Herner Bezirk. Die Vereinsmeisterschaft gewann er häufig.
Rudi war ein liebenswerter und stets hilfsbereiter Kollege. In den letzten Jahren wurde es etwas stiller um ihn. Mit ein „bisschen Honig im Kopf“ verlor er aber niemals seine Würde.
Rudi, wir werden Dich sehr vermissen!!

Freundschaft ist doch kein leeres Wort…

Stefan Siebert gratuliert dem Sieger FM Janusz Koscielski

… und kann auch unter Schachspielern gelebt werden!
So geschehen am gestrigen Nachmittag!
9 ehemalige Sodinger- und spätere Constantiner Schachspieler folgten dem Ruf bzw. der Einladung des Stefan Siebert und kamen zu einem Freundschaftstreffen ins Willi-Pohlmann-Haus in Herne-Constantin. Wobei Andreas Klapschus das weitere Geschehen interessiert aus der Beobachter-Perspektive betrachtete. Mit Rainer Kanacher, Frank Kosfeld, Bernd Thiel, Nico von Blumenthal, Michael Ponto, Jürgen Labinski und Joachim Talarski waren 7 Zeppeliner am Start. FM Janusz Koscielski (SV Wattenscheid) und Dirk Rogalla (vereinslos) komplettierten das Feld auf 17 Teilnehmer.
Aus den erstgenannten ehemaligen Teenagern sind mittlerweile gestandene Männer bzw. eine Frau und Mutter geworden. Mit dem Schachspiel haben die meisten nur noch mittelbar zu tun. Allen aber war die Freude anzusehen, sich mit alten Kameraden auszutauschen und in Erinnerungen zu schwelgen.
Für das leibliche Wohl sorgte Andreas Bethke, so dass

Stefan Siebert ehrt den Vize-Meister Thorsten Lesniak

keiner verdursten oder gar verhungern musste.
Erwähnenswert vielleicht noch, dass Jörg Kähmann (SV Wattenscheid) erschien, um den ehemaligen Kameraden „Hallo“ zu sagen.
Auch Jürgen Balcerzak (ehemaliger Vorsitzender des SV Constantin) zeigte kurz seine „gelben Zähne“, um sich schnell zu verabschieden, weil das Blitzen nicht zu seiner Kernkompetenz gehört.

Nico kommt auch aufs Treppchen

Gegen 13.30 Uhr begann ein Blitz-Rundenturnier „Jeder gegen Jeden“. Thorsten Lesniak führte souverän und launig durchs Turnier. Es gab spannende und teils hochklassige Partien, für die in erster Linie der FM Janusz Koscielski oder auch Dirk Rogalla verantwortlich zeichneten. Letztgenannter musste leider aus privaten oder beruflichen Gründen das Turnier frühzeitig verlassen. Er hätte gute Chancen auf den Gesamtsieg gehabt, war er doch derjenige, der Janusz die einzige Niederlage zufügte.
Am Ende siegte Janosz Koscielski souverän vor Thorsten Lesniak und Nico von Blumenthal. Die Leistung von Thorsten ist deshalb nicht hoch genug zu bewerten; hat er doch seit vielen Jahren kein offizielles Schachspiel mehr bestritten. Bleibt nur zu hoffen, dass er im kommenden Spieljahr für uns, den SV Zeppelin, die Puppen zieht. Auch Nico zeigte sich von seiner besten Seite und holte sich verdientermaßen die Bronzemedaille.
Alle 3 Protagonisten wurden mit Pokalen geehrt. Einen Sonder-Pokal (Trostpreis) erhielt Joachim Talarski. Grund: Bester, weil einziger Senior!!
Alle Akteure bekamen darüberhinaus Erinnerungs-Medaillen am Bande und Geschenke in Form von CDs, Spielen und Büchern.
Insgesamt kann ohne Übertreibung von einer sehr gelungenen Veranstaltung gesprochen werden!! Wiederholungen nicht ausgeschlossen und jederzeit gerne.
Tabelle + Ergebnisse
Weiterlesen

Freundschaftstreffen

von links: Stefan Siebert, Thorsten Lesniak, Frank Kosfeld, Rainer Kanacher

Unser ehemaliges Vereinsmitglied Stefan Siebert lädt für den 29. 04. 2017 um 13.00 Uhr ein

Stefan Siebert

zu einem zwanglosen Treffen ehemaliger Schachkameraden im AWO-Heim in Constantin.
Mit von der Partie sollen sein: Neben Stefan Siebert, Thorsten Lesniak, Heike Smets, Andreas Steinau, Martin Rubach, Andreas Bethke und vielen anderen vor allem die alten Strategen der Constantiner Garde.
Geladen sind auch die Schachgrößen Janusz Koscielski, Jörg Kähmann und Holger Lehmann, die um die Jahrtausendwende die Wege von Stefan Siebert und Co. kreuzten.
Selbstverständlich sind auch die Alt-Zeppeliner herzlich willkommen.
Eine Blitzrunde mit anschließender Feier müsste in diesem Zusammenhang möglich sein!? Es wäre schön, wenn viele Schachfreunde dem Wunsch unseres Freundes Stefan folgen können/wollen!
Auf dem Bild sind die 4 stärksten Spieler des SV Constantin Herne vor 10 Jahren verewigt! (oder ist es schon länger her?)
Weiterlesen

Oster(eier)blitzschachturnier 2017

Ostereier

Zwei Wochen vor dem eigentlichen Osterwochenende lud der SV Zeppelin Herne zu seinem traditionellen Oster(eier)blitzschachturnier ein. Schade das trotz schriftlicher Ankündigung viele den Termin nicht mehr auf dem Plan hatten. Nur so lässt sich die zahlenmäßig schwache Beteiligung des ansich beliebten Turniers erklären.
Den sieben Teilnehmern winkten jede Menge bunter Ostereier als Preise. Wegen der geringen Teilnehmerzahl einigte man sich auf Doppelrunden. Für jeden Sieg gab es drei Ostereier, für jedes Remis zwei und als Trost für verlorene Partien ein Osterei.
Wie immer beim Blitzschach gab es bei den direkten Duellen der stärkeren

Stillleben mit Eiern

gegen die schwächeren Spieler kleinere Überraschungen. So konnte Klaus Molke sowowohl dem deutlich stärkeren

Joachim Talarski einen halben Zähler alsauch Nikolaus von Blumenthal sogar einen ganzen Punkt abluchsen. Und Achim Raasch schaffte gegen letzterem zwei solide Remis‘.
Mit einer ausgezeichneten Tagesleistung erreichte Joachim Talarski souverän ohne eine einzige Verlustpartie, den Turniersieg. Er gewann neben den erspielten Ostereiern einen von 5 Ostertüten als Sonderpreis. Ihm folgten kurz dahinter Rainer Kanacher mit 10 und leicht abgeschlagen Nikolaus von Blumenthal mit 6,5 Punkten. Zum Schluss wurden noch die überzähligen Eier unter den Protagonisten aufgeteilt. Trotz der raren Beteiligung wurde es ein netter Abend.

.

Weiterlesen

Zeppeliner Schachcafé

.

.

.

Ein schöner Nachmittag

Klaus Molke (links) mit Gästen des Schachcafés

Am Sonntagnachmittag den 12.02.2017 hatte der SV Zeppelin Herne schachinteressierte Leute zum ersten Zeppeliner Schachcafé geladen. Bevor es um 14.00 Uhr losging, hielten die Zeppeliner noch ihre Jahreshauptversammlung ab. Neben einigen Vereinsmitgliedern waren fünf Gäste der Einladung in das Kulturhaus „O“, dem Heimspielort der Kreisligamannschaft, gefolgt.
Hier konnte man sich an freiem Kaffee und selbstgemachten Kuchen, sowie anderen Naschereien und Getränken nach Herzenslust stärken. In angenehmer Atmosphäre und bei lockerem Schachspiel konnte man so einen schönen Nachmittag verbringen. Vorsitzender Erich Leichner zeigte sich am Ende zufrieden mit der durchaus gelungenen Veranstaltung und stellte in Aussicht, diese in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.
Weiterlesen

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

Jürgen Labinski

Unser Jürgen wird heute 70 Jahre jung. Er ist seit seiner Geburt spastisch gelähmt und damit an den Rollstuhl gefesselt. Mit der ihm eigenen Energie hat er dieses Schicksal mannhaft ertragen und nie die Kontrolle verloren.
Im Gegenteil: Seine Lebenseinstellung war immer positiv und sein trockener Humor ist geradezu sprichwörtlich. Inklusion war und ist für ihn ein unbekanntes Fremdwort.
Fast ein halbes Leben lang war er als Bilanzbuchhalter bei der Firma Kreitz in Herne beschäftigt. Parallel besuchte er die Uni in Bochum und belegte als Gasthörer 8 Semester Philosophie. Das hat ihn geprägt und ihm den nötigen Durch- und Weitblick gegeben.
Das Schachspiel machte er zu seinem Hobby. Ohne Übertreibung kann man sagen, dass er für den SV Zeppelin Herne ein Gewinn ist, weil er menschlich zu uns passt und aus schachlicher Sicht ein überdurchschnittliches Niveau erreicht, was der Autor dieser Zeilen oft leidvoll erfahren musste.
Lieber Jürgen,  es ist gut, wenn die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, dass uns verbraucht und zerstört, sondern als etwas, das uns vollendet.
Wir wünschen Dir einen schönen Geburtstag und weiterhin viel Spaß beim Schach!!                                                                                                                                                               

Schon wieder ist ein Jahrzehnt verronnen

und das neue hat begonnen.

Noch viele Jahre Sonnenschein

mögen Dir beschieden sein

Und Jahre voller Schaffenskraft,

bis die 100 dann geschafft

Ein Fläschchen Bier und gutes Essen,

dann ist der Alltag schnell vergessen.

Der Glückwunsch kommt von ganzem Herzen

mit Frei Schach und siebzig Kerzen.